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Wahlkämpfer Obama: Plötzlich aggressiv

APIn neuer Schärfe nimmt sich US-Präsident Barack Obama die Republikaner vor. Seinen Widersacher Romney stellt er als kaltblütigen Kapitalisten dar, sich selbst als volksnah. Vier Monate vor der Wahl beginnt der Kampf Mann gegen Mann.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...844359,00.html
  1. #1

    optional

    Nichts gegen die Englischkenntnisse des Autors - aber sind Sie sicher, dass es nicht "Four more years!" heißen sollte? ;)
  2. #2

    Ich hätte auch damit gerechnet, dass es einfacher für Obama werden würde, nachdem sich die Republikaner ja im Präsidentschaftskandidatenwahlkampf gegenseitig niedergemacht haben.

    Aber wir werden sehen. Ich bin nicht in allen Punkten mit Obama auf einer Linie (Guantanamo, Drohnenkrieg, etc. garnicht so sehr die wirtschaftlichen Aspekte), aber die republikanischen Alternativen diese Legislaturperiode sind einfach lachhaft.

    BTW: Ich schätze die Menge hat nicht "For more years" sondern "Four more years" gemeint ;)
  3. #3

    Schreckliche Bilanz

    eines Populisten: Wenn man die letzten vier Jahre anschaut, werden sehr wahrscheinlich die nächsten vier unter ihm schlimmer sein. Der Mann ist nureine Rezept- und Konzept-lose Marionette des Großkapitals. Parallelen zu D dürfen durchaus gezogen werden.
  4. #4

    Es ist Wahlkampf … da wird gelogen was die Balken hergeben …

    … und genau deshalb kommt auch Amerika nicht vom Fleck. Solange dort nur Show gefragt ist, es parallel dazu weiter bergab geht, ist es eigentlich auch völlig egal wer die Nation verheizt. Obama kommt mit ein paar Farbtuper sozialer Gerechtigkeit daher „RMoney“ mit den alten Werten … ist doch der grauen Eminenz egal, solange da „Geld“ bedient wird und niemand die Frage stellt wer diese Marionetten spielt, solange erleben wir ein großen Unterhaltungsformat. Nur nützt und dient es den Menschen nicht.

    Vielleicht sollten auch mal die Amerikaner über Wut nachdenken, wenn ihnen ihr Präsident die schon vorlebt. Nein die Schlafschafe, hier wie dort lassen sich einlullen. Realistisch, bei Lichte betrachtet, ist Obama um nichts besser als sein Vorgänger. Da er ein wenig intelligenter ist, kann er es offenbar sogar nboch schlimmer treiben, ohne dass es auffällt. Hier sei an die NDAA Gesetzgebung erinnert und die weltweit praktizierte präsidial Präventivtötung, die erst unter Obama zur bisherigen Blüte gelangte.

    Und was man dem amerikanischen Volk angedeihen lassen will, das kann man hier nachlesen. Es verheißt nichts gutes, deshalb wird im Mainstream auch nicht sonderlich darüber debattiert, egal wie skandalös es vielleicht sein könnte, geht ja nur um „Sicherheit“:

    450 Mio. Spezial-Totmacher für US Homeland Security … wessen Sicherheit eigentlich, die paar Wenigen die Geld und Eigentum raffen während 1/3 der US Bevölkerung nachweislich an der Armutsgrenze lebt und 1/6 nur noch mit „Foodstamps“ überleben kann? Traumhaft oder traumatisch, das ist hier die Frage und nicht die nach den Wortakrobatik-Künsten der präsidialen Maulaffen die sich nur für die Position der ersten Marionette in diesem bösen Film empfehlen. Meine Achtung für Obama ist in den letzten 4 Jahren kontinuierlich gesunken. Um die Reps steht es aber auch nicht besser.
  5. #5

    Und Romney in der Defensive

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In neuer Schärfe nimmt sich US-Präsident Barack Obama die Republikaner vor. Seinen Widersacher Romney stellt er als kaltblütigen Kapitalisten dar, sich selbst als volksnah. Vier Monate vor der Wahl beginnt der Kampf Mann gegen Mann.

    US-Wahlkampf: Obama testet aggressive Strategie in Virginia - SPIEGEL ONLINE
    In der Tat kommt Obama am besten an, wenn er Romney als das beschreibt, was er ist. Und bei den Umfragen zeigt sich das auch, Romney kommt nicht naeher ran, in wichtigen Staaten waechst der Abstand sogar.

    Der Kandidat will 1999 bei Bain die Fuehrung abgegeben haben (an wen?), also nicht mehr verantwortlich gewesen sein fuer deren Entscheidungen (dennoch sollen ihm die dann angeblich geschaffenen Arbeitsplaetze gutgeschrieben werden.

    Romney ist ein echter Republikaner. Nach 1999 ist er weiterhin alleiniger Aktionaer, Chaurman von Bain, doch die VErantwortung will er nicht mehr getragen haben. Darauf werden sich in Zukunft viele Kapitalisten berufen, wenn sie Mist gebaut haben.

    Obama reibt sich die Haende, denn die Republikaner haben ihm da einen Trumpf praesentiert, den Praesentierteller haetten sie lieber begraben. Vielleicht haetten sie sich besser bei McCain erkundigt, warum der vor 4 Jahren Abstand davon genommen hatte, Romney fuer das Amt des Vize auszuwaehlen.

    Romney luegt andauernd, weiss spaeter nicht mehr, was er wann wo gesagt hat, hat Gedaechnisluecken, wenn er dran erinnert wird. Nicht gerade ermutigend, so ein Kandidat.

    Da ist Obama zum Glueck aus einem ganz anderen Holz geschnitzt.
  6. #6

    ENDLICH!!!

    nimm ihn dir vor, barack! ;)

    es gilt die reaktionäre, ökonomie-blinde und sozial-abartige katastrophe romney im weißen haus zu verhindern und anschließend die 2 jahre bis zu den midterm elections zu nutzen, um all das umzusetzen wofür er schon 2009 gewählt wurde. jahr 5 und 6 einer us-präsidentschaft sind die wichtigsten sagt man. endlich vernünftige politik machen und durchregieren ohne rücksicht auf wiederwahlen....

    sollte der kongress weiterhin mehrheitlich republikanisch und tea-party-geprägt bleiben, könnte obama durch agressiv-progressive politik die reaktionäre opposition so sehr ins abseits stellen, dass nach 4 jahren u.U. sogar der nächste demokrat ins weiße haus einziehen kann. dies passiert allerdings nicht, wenn er weiterhin versucht faule kompromisse mit der unerbittlichen republikanischen partei zu erreichen und permanent zur mitte drängt. dies könnte ihm nur durch einen umfassenden frontalangriff auf die verstaubten werte und die wirtschaftspolitischen irrlehren der "GOP" gelingen...
  7. #7

    Zitat von leserbawü Beitrag anzeigen
    aber sind Sie sicher, dass es nicht "Four more years!" heißen sollte? ;)
    Häh? Bei mir lese ich: "Four more years, four more years, four more years!"

    Oder wurde das zwischenzeitlich geändert?
  8. #8

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen

    Da ist Obama zum Glueck aus einem ganz anderen Holz geschnitzt.
    naja, wers glaubt wird seelig! Ich sehe nichts was sich in den letzten 4 Jahren in den USA zum vermeintlich Besseren geändert hat. Und auch für die nächsten 4 Jahre, falls Obama gewinnt, wird es lediglich bei den Foodstamps-Empfängers signifikante Steigerungen geben. Die 50 Millionen -Grenze könnte sicher überschritten werden!
  9. #9

    Glaube nicht,das es Obama schaffen wird. Demokraten müssen Top Ergebnisse liefern,um gewählt zu werden.
    Ansonsten wird Republikanisch gewählt,egal wie beschissen es vorher war.

    Nach Bush hätte Obama eigentlich mit 90% der Stimmen gewinnen müssen.Das es doch viel knapper war,zeigt nur zu gut,wie sehr Amerika zu den Reps tendiert.

    Die Reichen werden sich freuen über soviel Dummheit.


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