APAuf die Kanzlerin kommen kritische Zeiten zu: Bei den Wahlen in Frankreich und Griechenland geht es am Sonntag um ihren Euro-Kurs, in Schleswig-Holstein droht Schwarz-Gelb die nächste Schlappe. Steht Angela Merkel an einem Wendepunkt?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830942,00.html
Ich seh das nicht so dramatisch.
Am Sonntag geht es sicher nicht um den Euro-Kurs.
Der wird nach wie vor im Euro-Verbund oder im Minister-Rat festgelegt.
Wer will da wem ans Portemonai und so gesehen gegen wen stimmen?
Und Landtagswahlen haben in Zeiten der Euro-Finanzkrise bestenfalls folkloristisches Interesse.
Ich persönlich habe gar nichts dagegen, wenn Frau Merkel mit Realitäten konfrontiert wird, die ihr nicht so gefallen.
Das Problem daran ist, dass auf europäischer Ebene alle Weichen so gestellt sind, dass sie mit ihren Vorstellungen durchkommen wird.
Der ESM kann in Kraft treten, wenn mindestens 12 Länder ihn ratifiziert haben
( was gemerkt?- die Bedingungen wurden dahingehend geändert, dass es nicht um einen bestimmten Prozentsatz Finanzanteile, sondern um die Menge der Staaten geht......)
Da spielt es gar keine Rolle mehr, ob Griechenland, Frankreich, Irland (da gibt es ein Referendum), die Niederlande (da gibts Neuwahlen) oder noch ein anderer Staat den Fiskalpakt und ESM ratifizieren -
In Italien wurde Monti installiert und es wurden Neuwahlen erst im Frühjahr vereinbart.... also bekommt Frau Merkel und mit ihr die Finanzindustrie den ESM.
Noch ne Frage:
Was passiert , wenn die 5 oben genannten eine Ratifizierung ablehnen, die anderen Deppen aber zustimmen ?
Dann gälte der ESM nur für die restlichen 12 Staaten, was Einzahlungen und Forderungen anginge ?
Also die Niederlande und Frankreich und auch Italien fielen als Nettozahler aus - und dann ????
...was in Paris, Athen oder in Kiel passiert. Wir koennen doch unsere Politik nicht jede Woche in drei verschiedene Richtungen zerschneiden. - Es muss ein langfristiger und sinnvoller Weg aus der europaeischen Misere gefunden werden, und ich denke dass alle zur-wahl-stehenden Kandidaten dass auch irgendwann so sehen werden, egal wo sie zur Wahl stehen werden. - Natuerlich kann man verschiedene Strategien und Sichtweisen entwickeln, und man darf diese auch von Zeit zu Zeit korrigieren, das darf auch eine Frau Merkel. - Also, deshalb einfach weitermachen. Der Hollande wird sich auf jeden Fall sowieso hinten einreihen, egal was der jetzt gerade herausposaunt oder nicht. Der wird Frankreich nicht reformieren, und Europa und Berlin schon gar nicht, vor allem wenn er sieht dass Frankreich in 4 Jahren nocheinmal 500 000 Arbeitslose mehr haben wird, mindestens.
Können denn die Medien nur noch jammern, sie tun ja gerade so, als würde am Sonntag die Welt untergehen.
Es ist doch egal wer der neue französische Präsident wird, die Zusammenarbeit werden sie trotzderm weiterführen.
Und wer in den Bundesländern die Regierungsgeschäfte übernimmt spielt auch kaum eine große Rollen, denn das System wird doch nicht ausgewechselt, also warum wird hier schon wieder Weltuntergangsstimmung verbreitet?
Irrtum Spon, es wird für uns Bürger sehr ungemütlich.
Das werden die Wähler der sog. sozialen Partei schon bald bemerken