DPADer 6. Mai verschiebt die Gewichte in der Euro-Zone: Frankreich und Griechenland rücken nach links, der Sparkurs steht in Frage. Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden. Ein rabenschwarzes und ein hoffnungsfrohes Szenario für den Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831780,00.html
Das eigentliche Problem ist doch, dass in keinem der beiden Szenarien auch nur Ansatzweise die Ursachen der Eurokrise bekämpft werden.
Ob nun Sparzwang oder Wachstumspaket letztlich lässt sich die Krise mit keinem dieser beiden Mittelchen dauerhaft verbannen. Um dies zu erreichen würde es eine weitergehende politische Einigung in Europa und damit eine echte währungs- und finanzpolitische Union brauchen.
Über die aber redet schon lange keiner der beteiligten Politiker mehr und angesichts der schieren Größe der Eurozone im Speziellen und der EU im Allgemeinen ist diese auch immer noch nicht in Sicht. Womit leider auch die Eurokrise bleiben wird, ganz egal was Hollande, Merkel und Co. machen...
Und dies muss nicht unbedingt das Ende von Europa sein, diese könnte wieder zurück finden zur EG in einer Wechselkursunion mit nationalen Währungen. Aber selbst diese steinige, noch gangbare Alternativmöglichkeit, wird nicht in Erwägung gezogen. Am Ende steht wohl eine EFTA Freihandelszone mit nationalen Souveränitäten und ökonomischen Eigenverantwortlichkeiten.
Dieser Hoffnung schließe ich mich aus ganzem Herzen an. Wie lange wird unser Kontinent noch vom Euro, der seine Existenz hauptsächlich bodenloser Dummheit und krimineller Energie verdankt noch terrorisiert?
Wenn Europa nicht bald von diesem unseligen Konstrukt frei wird, dann bricht alles auseineinander, was großartige Staatsmänner über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben. Und das alles nur wegen der Dummheit und Gier unfähiger Funktionäre, die Staatsmann spielen wollten.
Denn die Verluste für die Einwohner Deutschlands sind jetzt bereits weit über 1 Billion Euro (siehe http://www.stop-esm.org für mehr Infos), egal, was jetzt noch gemacht wird, das Geld ist de facto weg, da sich die Politkader im Ausland weigern, die europäischen Werte der Transparenz, Ehrlichkeit und des Anstandes einzuhalten und stattdessen zu 150% auf das Stehlen setzen.