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Wahlen in Frankreich und Griechenland: Der Tag, der alles ändert
DPADer 6. Mai verschiebt die Gewichte in der Euro-Zone: Frankreich und Griechenland rücken nach links, der Sparkurs steht in Frage. Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden. Ein rabenschwarzes und ein hoffnungsfrohes Szenario für den Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831780,00.html
- #1 07.05.2012 14:10 von
- #2 07.05.2012 14:13 von
- #3 07.05.2012 14:15 von
Gehupft wie gesprungen....
Das eigentliche Problem ist doch, dass in keinem der beiden Szenarien auch nur Ansatzweise die Ursachen der Eurokrise bekämpft werden.
Ob nun Sparzwang oder Wachstumspaket letztlich lässt sich die Krise mit keinem dieser beiden Mittelchen dauerhaft verbannen. Um dies zu erreichen würde es eine weitergehende politische Einigung in Europa und damit eine echte währungs- und finanzpolitische Union brauchen.
Über die aber redet schon lange keiner der beteiligten Politiker mehr und angesichts der schieren Größe der Eurozone im Speziellen und der EU im Allgemeinen ist diese auch immer noch nicht in Sicht. Womit leider auch die Eurokrise bleiben wird, ganz egal was Hollande, Merkel und Co. machen... - #4 07.05.2012 14:16 von
- #5 07.05.2012 14:17 von
- #6 07.05.2012 14:19 von
- #7 07.05.2012 14:26 von
Dieser Hoffnung schließe ich mich aus ganzem Herzen an. Wie lange wird unser Kontinent noch vom Euro, der seine Existenz hauptsächlich bodenloser Dummheit und krimineller Energie verdankt noch terrorisiert?
Wenn Europa nicht bald von diesem unseligen Konstrukt frei wird, dann bricht alles auseineinander, was großartige Staatsmänner über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben. Und das alles nur wegen der Dummheit und Gier unfähiger Funktionäre, die Staatsmann spielen wollten. - #8 07.05.2012 14:26 von
Das ist alles noch viel zu optimistisch
Denn die Verluste für die Einwohner Deutschlands sind jetzt bereits weit über 1 Billion Euro (siehe http://www.stop-esm.org für mehr Infos), egal, was jetzt noch gemacht wird, das Geld ist de facto weg, da sich die Politkader im Ausland weigern, die europäischen Werte der Transparenz, Ehrlichkeit und des Anstandes einzuhalten und stattdessen zu 150% auf das Stehlen setzen.
- #9 07.05.2012 14:28 von
Oremus
Ich würde eher sagen zu den separatistischen Kleingarten- und Kleinstaatenträumern, die meinen im Jahre 2012 wäre eine zufällige, ummauerte Republik aus diversen Ländern und Volksstämmen, deren hauptsächliche Gemeinsamkeit eine künstliche Sprache ist (=Deutschland) inmitten eines Kontinents mit rund 500 Millionen Menschen eine Option.
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