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Wahlen in Frankreich und Griechenland: Der Tag, der alles ändert

DPADer 6. Mai verschiebt die Gewichte in der Euro-Zone: Frankreich und Griechenland rücken nach links, der Sparkurs steht in Frage. Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden. Ein rabenschwarzes und ein hoffnungsfrohes Szenario für den Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831780,00.html
  1. #180

    Zitat von mibarina Beitrag anzeigen
    Leider glänzen hier gerade die eurokritischen Beiträge nicht gerade mit Sachkenntnis. Die EU fördert zahlreiche Projekte, von denen auch Unternehmen, Kommunen und Einzelpersonen hier in Deutschland profitieren können (und profitieren). Einfach mal ein wenig schlaumachen, ist alles im Internet veröffentlicht.
    Subventionen sind kompletter Unsinn. Auch die EU gibt Geld aus das sie nicht hat. Wenn die EU sinnvoll fördern wollte, dann indem sie die vielen Hemmnisse die die Wirtschaft behindern beseitigt. Fast alle Regulierungen sind überflüssig. Sie zu beseitigen kostet nichts.

    Wir wären sogar noch billiger gefahren wenn der der Staat deutsche Exporteure dafür bezahlt hätte dass die die Waren nicht an jene verkaufen die in Wahrheit überhaupt kein Geld hatten um sie zu bezahlen.
  2. #181

    Hätten

    Zitat von alt2006 Beitrag anzeigen
    ..........//.........
    Deutschland übernimmt gerade Europa ohne Zwang und mit Einverständnis der jeweiligen Länder, es gibts sogar Verträge dafür :)
    Es war ein genialer Schachzug von Kohl, das restliche Europa mit dem Verzicht auf die Macht der Deutschen Bundesbank, für diese Gemeinschaft zu gewinnen, "gewinnen" wird aber nur Deutschland.
    -----------
    Sie die große Güte den "Gewinn" Deutschlands zu quantifizieren. Ich würde mir nämlich gerne ausrechnen was davon auf mich so entfällt und, ob ich mir dann endlich auch mediterrane Lebensverhältnisse "leisten" kann.
  3. #182

    United States of Europe

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Und trotzdem vereinen die sich nicht einfach mit Kanda oder mit Mexico. Es sind halt unterschiedliche Mentalitäten die durch unterschiedliche Geschichte geformt worden. Die Unterschiede zwischen einem Spanier und einem Polen sind größer als die zwischen einem Kalifornier und einen Floridarianer(?). Selbst die zwischen einem Deutschen und einem Franzosen
    Wirklich?
    Ein US Amerikaner aus Puerto Rico hat eine aehnliche Mentalitaet wie ein US Amerikaner aus Alaska???
    Ein US Amerikaner aus Guam ist kulturell von einem US Amerikaner aus Maine kaum zu unterscheiden???
    Schon mal da gewesen????

    Historisch gesehen sind die meisten Europaeer miteinander verwandt und es geht auf einzelne Herrscherfamilien (Karolinger, etc), Religionswahnsinn und Nationalismus zurueck warum Europa nach und nach aufgeteilt wurde und die kuenstlichen Linien hin und her geschoben wurden.

    Ja, alleine werden die Staaten Europas keine Weltpolitik mehr machen könne, der Zug ist abgefahren. Aber zusammen geht es noch weniger, da sind die Mentalitäten und Wertvorstellungen zu verschieden.

    Stellen Sie sich mal eine gemeinsame EU-Armee vor. Geht wirklich nur wenn die Deutschen nur Truppen stellen, auf jedwedes Mitspracherecht verzichten und die deutschen Truppen die EU-Befehle ausführen.
    So etwas gibt es schon sehr lange und nennt sich EuroCorps
    siehe EuroCorps - a force for the European Union und https://de.wikipedia.org/wiki/Eurocorps

    Die Bundeswehr ist in allen Bereichen und Einsatzen voll dabei und bis letzten Juli wurde das Corps von einem dt Generalleutnant gefuehrt.
    Zusatzlich gibt es EUFOR siehe https://en.wikipedia.org/wiki/EUFOR unter dessen Fuehrung mehrere Operationen incl Bundeswehr Soldaten durchgefuehrt wurde.

    Stellen Sie sich vor wir würden die BW mit den Armeen von Staaten die keine Scheu haben ihre Armee zur Wahrung ihrer Interessen einzusetzen zusammen legen. Bei jedem Antrag eines dieser Staaten die EU-Armee auszusenden wäre das Wehgeschrei der weinerlichen deutschen in ganz Europa zu hören, bestenfalls würde die EU Armee marschieren und sämtliche deutschen Truppen würde derweil in den Kasernen bleiben. Wieso sollten sich Frankreich oder England auf sowas einlassen?
    Frankreich braucht sich darauf nicht mehr einzulassen, sie sind seit Jahren voll dabei. Viele Anti Europaeer haben offensichtlich keinerlei Ahnung und Vorstellung wie so etwas funktionieren sollte, was aber nicht bedeutet das es eigentlich schon laengst problemfrei laeuft.

    EuroCorps, EUFOR, European Reaction Force, Dt-Franzoesiche Brigade, Dt-Niederlaendische Brigade, Multinationales Korps Nord-Ost, gibt es alle seit Jahrzehnten ohne jegliches Wehgeschrei ... warum nur?
  4. #183

    Was

    Zitat von romanalbert Beitrag anzeigen
    Das wahnsinnige Merkozy System, das den Hardliner in Deutschland kräftigen Rückenwind gab, kann nach dem 6. Mai nicht weiter existieren. Nicht Griechenland, Portugal, Spanien und Italien sind schuld an der Europa Krise sondern Deutschland das mit seinem ewigen Führungsanspruch Europa kaputt macht. Wenn sich nichts an der deutschen Haltung ändert, dann soll Deutschland aus der EU fliegen. Die EU braucht Deutschland nicht, aber Deutschland braucht die EU. So einfach kann das gehen.
    --------------
    soll sich denn an Deutschland ändern? immer nur herum-faseln bringt doch nichts. Sagen Sie doch bitte ganz konkret, wie sich Deutschland ändern soll! Ach so, sich wie früher verhalten, Kasse auf und Maul halten, meinen Sie dies etwa?
    Versuchen Sie es doch einmal damit: "Spaten und Hacke in die Hand nehmen und den eigenen Garten etwas aufmöbeln!" Wie meinen, einfacher wäre es, wenn Deutschland einen Gärtner bezahlen würde!
  5. #184

    Das sehe ich nicht so.

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Das was sich ändern müsste will aber in Europa niemand. Man hat sich dran gewohnt dass Politik im wesentlichen darin besteht Geld zu verteilen.

    Erst wenn der Staat seinen Einnahmen nur noch zur Erfüllung seiner Kernaufgaben verwendet besteht eine Chance.

    Subventionen müssten ebenso weg wie überbordende Sozialleistungen. Es ist auch nicht Aufgabe des Staates Banken und Unternehmen zu retten.

    Solange Sparen und Schuldenabbau in Wahrheit nur eine Reduktion der Neuverschuldung sind haben wir nicht die geringste Chance.

    Angesichts der enormen Regulierung und Bürokratisierung Europas bräuchte man zur Ankurbelung der Konjunktur nur diese Bremsklötze entfernen die man über Jahrzehnte der Wirtschaft in den Weg geworfen hat.
    Wenn Sie der Wirtschaft sämtliche Hürden und Regeln nehmen und diese ihre Regeln selber machen lassen, werden sie das tun, was nur menschlich ist. So einfach wie irgend möglich, so billig wie irgend möglich.
    Wo kann ich am einfachsten und am meisten sparen? An den Mitarbeitern.

    Eine Zeit lang habe ich in einem Unternehmen gearbeitet, dass noch keinen Betriebsrat hatte. Es wurden "lediglich" die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten. 10 h/ Tag kamen öfter vor. 7 Tage die Woche. War ja freiwillig die 7 Tage. 1x konnten Sie für Samstag/ Sonntag absagen. Vielleicht auch noch ein zweites Mal. Für ein drittes Mal gab es keine Chance mehr. "Zu geringer Einsatz für die Firma"

    Wenn Sie nun die "Regeln" komplett der Wirtschaft überlassen, was wird wohl passieren? Es ist eine Utopie zu glauben, der Markt würde alles richten. Wer ist der Markt? Der Markt besteht aus Menschen wie Sie und mich. In diesem System hat der mit dem meisten Geld den meisten Einfluss. Kann sogar die Preise manipulieren. Setzt ein Gerücht in dieWelt und die Preise ändern sich wieder. Das hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. Geld wird gehortet und zirkuliert nicht im Wirtschaftskreislauf.
    Angeblich brauchen wir stetig neues Wachstum, d.h. mehr verbrauchen, mehr verkaufen als noch im letzten Jahr. Und wann ist der Markt mal gesättigt? Warum brauchen wir den Wachstum? Weil wir Schulden, Zinsen und Zinseszinsen bezahlen müssen.

    Auf Seite 16, habe ich einen Vorschlag gemacht, wie es anders gehen könnte. Eine radikale Umstellung des Systems und der Denkweise. Mich interessiert es, was Sie dazu zu sagen haben. Vielleicht haben Sie ja Anregungen oder andere Ideen?!

    mfg
  6. #185

    .

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    dieser Unwille ist das groesste Armutszeugnis fuer die Mentalitaet(en) in Europa. Es zeigt aber auch gleichzeitig was von sogenannten Volksvertretern, in den Medien aber auch an Schulen vermittelt wird.

    Waehrend die Europaeer seit tausenden von Jahren staendig damit beschaeftigt waren kuenstliche Grenzen wegen Religion, Monarchie, Nationalismus oder sonstigem Bloedsinn hin und her zu schieben und dabei Millionen umgekommen sind, haben es die in die USA ausgewanderten Europaeer zusammen mit den Einwanderern aus anderen Teilen der Welt geschafft innerhalb von ein paar hundert Jahren ein Land zu schaffen, das wesentlich vielfaechiger ist als die EU es je sein koennte.

    Gratulation!!!
    Sie vergessen eine wichtige Sache: Nordamerika war vorher eben NICHT staatlich organisiert (die Ureinwohner waren keine ernstzunehmenden Gegner). Da ist es relativ leicht einen neuen Bundesstaat zu etablieren, mit EINER Sprache und mit (damals) Einwanderern aus EINEM Kulturraum. Und trotzdem ist dieser Staat nach 70 Jahren beinahe an einem Bürgerkrieg gescheitert.

    Vergleichen Sie das mit Europa das nun einmal aus alten Nationalstaaten besteht die jeder einzelne eine Sprache und nationale Eigenheiten aufweisen. Was hat Dänemark z.B.mit Griechenland gemein ? Die christliche Kultur vielleicht, aber sonst ?
    Der Bundesstaat kann nur dann etabliert werden wenn die Völker FREIWILLIG auf nationale Rechte verzichten sich einer Zentrale unterordnen und darin einen VORTEIL für sich sehen.
    Angesichts der Eurokatastrophe und den wieder aufbrechenden Animositäten innerhalb Europas scheint mir das noch weit entfernt. Und mit Träumereien und schönen "Projekten" aus Brüssel lässt sich ein Zusammenwachsen eben auch nicht herbeiführen - die EU muss als positiv wahrgenommen werden, nicht als dirigistisches Monster das permanent in die inneren Verhältnisse der Mitglieder eingreift. DIESER Weg wird scheitern.
    Geduld und Maß sind notwendig - und Zeit. DANN kann aus Europa vielleicht die VSE werden. Aber nicht heute. NOCH fühlen sich die Franzosen als Franzosen und die Portugiesen als Portugiesen - mit Gewalt lässt sich daran nichts ändern; und mit schönen Reden und absurden Vergleichen wie den USA erst recht nicht.
  7. #186

    Rabenschwarze Zukunft für den Euro

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    Waehrend die Europaeer seit tausenden von Jahren staendig damit beschaeftigt waren kuenstliche Grenzen wegen Religion, Monarchie, Nationalismus oder sonstigem Bloedsinn hin und her zu schieben und dabei Millionen umgekommen sind, haben es die in die USA ausgewanderten Europaeer zusammen mit den Einwanderern aus anderen Teilen der Welt geschafft innerhalb von ein paar hundert Jahren ein Land zu schaffen, das wesentlich vielfaechiger ist als die EU es je sein koennte. Gratulation!!!
    Schon Goethes Gedicht "Amerika, du hast es besser" verdeutlichte die Ursachen, die Europas Einigung im Wege stehen: "Unnützes Erinnern und ewiger Streit."

    Es waren also im Grunde Abstimmungen über den Euro, denn Europas Völker hatten ja bisher noch nie eine Chance, demokratisch über den Euro, die Konstitution, die Eurozone und alle ihnen aufgezwungenen neuen Regeln abzustimmen. So boten diese beiden Wahlen eine erstmalige Gelegenheit, den Politikern endlich einmal zu sagen was das Volk wirklich denkt. Auch die Wahlen in den anderen Staaten werden vermutlich ähnlich ausfallen: "Raus mit der ganzen Bande !"
  8. #187

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    Wirklich?
    Ein US Amerikaner aus Puerto Rico hat eine aehnliche Mentalitaet wie ein US Amerikaner aus Alaska???
    Ein US Amerikaner aus Guam ist kulturell von einem US Amerikaner aus Maine kaum zu unterscheiden???
    Schon mal da gewesen????
    In den meisten wichtigen Dingen sind sich die US-Bürger einig. Deshalb sind sie ja in diesem Land bzw. haben sie sich eine entsprechende Verfassung erkämpft.
    Das gibt es in einzelnen Staaten Europas auch, jedoch wird es das niemals in einer EU geben.

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    So etwas gibt es schon sehr lange und nennt sich EuroCorps
    siehe EuroCorps - a force for the European Union und https://de.wikipedia.org/wiki/Eurocorps

    Die Bundeswehr ist in allen Bereichen und Einsatzen voll dabei und bis letzten Juli wurde das Corps von einem dt Generalleutnant gefuehrt.
    Ach was. Beim ersten richtigen Problemchen werden sich diese Alibi-Veranstaltungen in Luft auflösen und jeder wieder für seine Interessen handeln.
    Die USA in irgendeiner Hinsicht mit einer EU vergleichen zu wollen ist absurd.

    "Wir werden unserer Identität und Demokratie beraubt. ...
    Die Lektionen der Geschichte sind eindeutig: Man kann Menschen nicht zusammenzwingen. ...
    Die Behandlung, die Sie durch die EU erfahren, ist vielleicht eine spezifisch deutsche Form von Reparationszahlungen für den 2. Weltkrieg. Denn Sie leisten die ungeheuerlichsten Zahlungen zur Unterstützung dieser Europäischen Union. Ihre Zahlungen waren bereits in guten Zeiten enorm, und nun, da die Zeiten schlechter werden, sind Sie mit ungeheuerlichen Forderungen konfrontiert. ...
    Die Deutschen sind zum Trottel Europas gemacht worden. ...Ihre Politiker sind ohne jeden Zweifel bereit, jeden Preis zu zahlen, um ihren europäischen Traum und ihr europäisches Projekt am Leben zu erhalten. Zur Hölle mit dem Volk! ...
    Es wird Zeit, dass die Deutschen endlich aufstehen und sagen: Es reicht, wir werden in dieses System kein Geld mehr stecken!"
    Rede vom 25.9.2010
    Nigel Farage - Europas Neue Weltordnung
  9. #188

    Zustimmung

    Zitat von nalle84 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie der Wirtschaft sämtliche Hürden und Regeln nehmen und diese ihre Regeln selber machen lassen, werden sie das tun, was nur menschlich ist. So einfach wie irgend möglich, so billig wie irgend möglich.
    Wo kann ich am einfachsten und am meisten sparen? An den Mitarbeitern.

    Eine Zeit lang habe ich in einem Unternehmen gearbeitet, dass noch keinen Betriebsrat hatte. Es wurden "lediglich" die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten. 10 h/ Tag kamen öfter vor. 7 Tage die Woche. War ja freiwillig die 7 Tage. 1x konnten Sie für Samstag/ Sonntag absagen. Vielleicht auch noch ein zweites Mal. Für ein drittes Mal gab es keine Chance mehr. "Zu geringer Einsatz für die Firma"

    Wenn Sie nun die "Regeln" komplett der Wirtschaft überlassen, was wird wohl passieren? Es ist eine Utopie zu glauben, der Markt würde alles richten. Wer ist der Markt? Der Markt besteht aus Menschen wie Sie und mich. In diesem System hat der mit dem meisten Geld den meisten Einfluss. Kann sogar die Preise manipulieren. Setzt ein Gerücht in dieWelt und die Preise ändern sich wieder. Das hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. Geld wird gehortet und zirkuliert nicht im Wirtschaftskreislauf.
    Angeblich brauchen wir stetig neues Wachstum, d.h. mehr verbrauchen, mehr verkaufen als noch im letzten Jahr. Und wann ist der Markt mal gesättigt? Warum brauchen wir den Wachstum? Weil wir Schulden, Zinsen und Zinseszinsen bezahlen müssen.

    Auf Seite 16, habe ich einen Vorschlag gemacht, wie es anders gehen könnte. Eine radikale Umstellung des Systems und der Denkweise. Mich interessiert es, was Sie dazu zu sagen haben. Vielleicht haben Sie ja Anregungen oder andere Ideen?!

    mfg
    ........

    Und das Drama ist ja, daß die Allmacht der Wirtschaft mit grandioser Abqulifizierung des volkswirtschaftlichen Faktors Arbeit das Maß Globalisierung nach US-Art sind.
    Schuldenbasiert wird da eine Umverteilung von unten nach oben betrieben, ganze Sozialgefüge werden zerrüttet und der Wirtschaft wird letztlich der Boden entzogen, denn wem so das Bestimmen belassen wird, der wird feist und dekadent, wie wir es ja nicht nur in der Finanzindustrie erschrocken bewundern dürfen.
    Für Europa heißt dies, daß sie gar keine wirkliche Chance haben, wenn sie in geübter Art mit der Globalisierung mitschwimmen und für unsere Demokratie heißt das alles: höchste Gefährdung.
    Denn, wer blickt, wie da gehaust wird und wer wütend ob der Einschnitte und Benachteiligungen wird, die ihm zuteil werden, der wählt nur noch gegen. Womit Radikalen der Weg geebnet werden kann, Demokratie aber in jedem Fall zerstört wird!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  10. #189

    Zitat von nalle84 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie nun die "Regeln" komplett der Wirtschaft überlassen, was wird wohl passieren? Es ist eine Utopie zu glauben, der Markt würde alles richten. Wer ist der Markt? Der Markt besteht aus Menschen wie Sie und mich.
    Zum einen habe ich das nicht gefordert, zum anderen ist das Problem nicht dass es Regeln gibt sondern dass es viel zu viele davon gibt. Das ganze Regelsystem hat sich zu Tode gewuchert.

    Es ist auch bislang kein Nachweis angetreten dass der Staat es besser als die Wirtschaft macht. Der Unterschied liegt nur darin dass der Staat die Möglichkeit hat Mängel mit der Notenpresse lange Zeit zu kaschieren.

    Wer sich überschuldet verliert seine Handlungsfähigkeit und seine Selbtständigkeit. Und das ist für einen Staat der Super-GAU.


    Zitat von nalle84 Beitrag anzeigen
    Auf Seite 16, habe ich einen Vorschlag gemacht, wie es anders gehen könnte. Eine radikale Umstellung des Systems und der Denkweise. Mich interessiert es, was Sie dazu zu sagen haben.
    Es gibt keine Alternative zum Wachstum. Das Problem ist vielmehr der Staat der eine natürliche Regulation des Wachstums verhindert.

    Wachstum braucht Zerstörung. Solange der Staat Zerstörung als etwas schlechtes Bekämpft ist das Problem nicht lösbar. Man hat schlicht übersehen dass das Verhindern von Pleiten, Wirtschaftscrashs und Kriegen auch einen Preis hat. Und dieser Preis wird nun unbarmherzig sichtbar.

    Solange der Staat es immer als Retter auftreten muss ist keine Lösung in Sicht. Das aber fordert den Wähler. Der will bislang den Kuchen essen und behalten.


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