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Wahlen in Frankreich und Griechenland: Der Tag, der alles ändert

DPADer 6. Mai verschiebt die Gewichte in der Euro-Zone: Frankreich und Griechenland rücken nach links, der Sparkurs steht in Frage. Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden. Ein rabenschwarzes und ein hoffnungsfrohes Szenario für den Euro.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831780,00.html
  1. #90

    Und die Quintessenz aus beiden Szenarien ist doch: Es muss in jedem Fall gespart werden, da führt kein Weg dran vorbei, nur in der Intensität des Sparens sind Unterschiede vorhanden.
    Aber so etwas wollen manche Staaten (oder Parteien) ja gar nicht. Von daher fehlt an sich doch noch ein drittes Szenario (und das ist nun auch nicht utopischer als die beiden anderen): Europa zerfällt in zwei Zonen: Einmal die Länder der Eurozone (also die den Euro behalten und haushalten), zum anderen die übrigen Länder, die zur nationalen Währung zurückkehren (darunter dann auch Frankreich, wenn das so gewünscht ist) und die so gestellt sind wie heute die EU-Beitrittskandidaten.
  2. #91

    Aha...

    Zitat von chlorid Beitrag anzeigen
    Und die Subventionen, die wir großzügig vergeben, kommen eh wieder zurück, weil dafür bei uns eingekauft wird.
    ...Sie meinen also die Target II Schulden, die jetzt schon bei 700 Milliarden liegen.....
    Interessant, leider völliger Irrsinn für den deutschen Steuerzahler.
    Die Produkte, das Knowhow ist weg und uns bleiben die Schulden, für die von uns selber gebauten und verkauften Artikel.
    Diese Schulden müssen dann weginflationiert werden, trifft wen ?
    Genau, den kleinen deutschen Steuerzahler.
    Man, Sie liegen sowas von daneben......
  3. #92

    Kein Friedman, kein Keynes!

    Zitat von economic-fool Beitrag anzeigen
    ... das hängt vom Wetter ab!
    An diesen alten Waalkes-Scherz wird man erinnert, wenn man die Autoren schreiben liest "Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden."
    Das hat den Nachrichten- und....
    Leider sind diese komplexen volkswirtschaftlichen Entwicklungen doch wesentlich vielschichtiger und lassen sich so weder mit Milton Friedman noch mit J. M. Keynes erklären. M. Friedman warnte eindringlich vor dem Start dieser Währungsunion und hat diese heutige Situation vorhergesagt.

    Die Ursachen für die Begründung dieser Währungsunion könnten aber auch andere Gründe haben:
    DER SPIEGEL*39/2010 - Der Preis der Einheit
    Historischer Deal: Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit - SPIEGEL ONLINE
  4. #93

    Zitat von chlorid Beitrag anzeigen
    Das ist schlicht und ergreifend gelogen. Deutschland profitiert im Gegnteil von der so genannten Euro-Krise durch Zinszahlungen für gewährte Kredite einerseits und durch niedrige Zinsen.....
    Ja, ist klar. Das erinnert mich an den alten Witz:

    "Frau Wirtin, bringen sie mir bitte 50 €, ich möchte zahlen!"
  5. #94

    Bitte sehr!

    Zitat von Pizza No.7 Beitrag anzeigen
    Belegen Sie das doch einmal mit ein paar Fakten! Wie wär's? Ich habe an Ihrer Argumentation so meine Zweifel.
    Irrsinn Exportüberschuss: Wir haben unsere Autos und Maschinen verschenkt! - Dönchs Finanzen - FOCUS Online - Nachrichten
  6. #95

    In jeder Gemeinschaft,

    Zitat von orion4713 Beitrag anzeigen
    Sie gehören wohl immer noch zu den unverbesserlichen Optimisten!
    Was soll den eine "währungs- und finanzpolitische Union" bringen? Woran machen Sie fest, dass dann die Wertvorstellungen Deutschlands ......
    angefangen vom Zusammenleben oder der Ehe, sind Kompromisse notwendig.
    Wer auf "Werteübertragung" ohne Kompromisse (Sowas nennt man übrigens Diktatur) setzt, sollte besser alleine bleiben.
    Oder sich Masochisten als Partner suchen.
    Viel Glück dabei.
  7. #96

    Schlaumeier

    Zitat von chlorid Beitrag anzeigen
    .... Und die Subventionen, die wir großzügig vergeben, kommen eh wieder zurück, weil dafür bei uns eingekauft wird.
    Das heißt aber nichts anderes, als dass diese Länder bei uns einkaufen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

    Ich nehme mal an, Sie gehören zu den selbstlosen Menschen, die ihrem Arbeitgeben am 15. des Monats eine nicht-rückzuzahlende Subvention für das Gehalt geben, welches sie am 28. dann bekommen.

    In diesem Fall würden sie das aber vermutlich Ausbeutung nennen.
  8. #97

    Zitat von Flinsenberger Beitrag anzeigen
    Ein Wachstumpaket bei gleichzeitigen Strukturreformen und Preisstabilität in den PIGS, gepaart mit Lohnerhöhugnen und mit moderater Inflation in Deutschland würden die Ursachen der (europäischen) Krise sehr wohl bekämpfen. Denn die Ursache ist die geringe Wettbewerbsfähigkeit der PIGS, erkennbar aus den Leistungs- und Zahlungsbilanzdefiziten.
    Hört sich recht vernünftig an, aber:
    - "moderate Inflation" - eine ansteigende Inflation ist nicht zu kontrollieren, denn wenn die Menschen wissen, dass das Geld im nächsten Jahr z.T. deutlich entwertet wird, wird sich dieser Effekt verstärken.
    - mit welchen Produkten konkurriert Deutschland mit Griechenland, Portugal, Spanien?
    - Strukturreformen: das Volk selbst muss diese Änderungen auch wollen und leben; in Griechenland erscheint dies aussichtslos;

    Griechenland und vorsichtshalber Portugal sollten aus dem Euro austreten, zu verschieden sind die wirtschaftlichen Begebenheiten.
  9. #98

    Der Tag, der alles ändert?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der 6. Mai verschiebt die Gewichte in der Euro-Zone: Frankreich und Griechenland rücken nach links, der Sparkurs steht in Frage. Nun könnte die Krise mit voller Wucht zurückkehren - oder aber erstmals effektiv bekämpft werden. Ein rabenschwarzes und ein hoffnungsfrohes Szenario für den Euro.

    Frankreich und Griechenland: Was die Wahlen für den Euro bedeuten - SPIEGEL ONLINE
    Nee, nee. Ich werde weiterhin zum Frühstück ein Natur-Joghurt und eine Tasse Kaffee nehmen.
  10. #99

    Ist doch simpel...

    Zitat von dick_&_durstig Beitrag anzeigen
    Was hindert unsere Nachbarn daran zu uns zu ziehen?
    Das Wetter ist schlechter, und die Einheimischen sind meistens nur schlecht drauf. Sie fahren kleine, völlig überteuerte Autos, wollen die Welt retten (notfalls auch nur Europa), trennen Müll und ärgern sich von morgens bis abends, weil sie so hohe Steuern zahlen.








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