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Wahlen in Frankreich und Griechenland: Dax startet tief im Minus
dapdNeue Sorgen um Europa drücken auf die Stimmung an den Finanzmärkten: Der deutsche Leitindex Dax startet mit einem Minus von mehr als zwei Prozent. Auch der Euro rutscht auf ein Drei-Monats-Tief.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831700,00.html
- #30 07.05.2012 11:57 von
Hätte...
Tja, liebes Europa. Danke, dass Ihr so viel Erwartungen in Griechenland gesteckt habt. Eine 0,05 Jahrtausende alte Demokratie, die nur etwas Zuspruch braucht, um erfolgreich zu sein. Nur, Zuspruch alleine reichte nicht! Wir brauchten GELD! Dann konnten wir eine Industrie aufbauen, die -- die gewaschenen Fördergelder im Ausland anlegt inklusive der Bestechungsgelder für die ganzen Waffendeals. Dann konnten Häuser gebaut werden, die -- nie fertig werden, um Steuern zu sparen. Dann konnten Benachteiligte gefördert werden, denen es so schlecht geht, dass sie bereits tot sind.
Und nicht zuletzt zur Verringerung des Defizits, das nach Milliarden Euro Förderungen immer größer wird.
Jetzt, wo es Europa schlecht geht, wollen wir auch nicht mehr Mitglied sein! Übrigens; die gestohlenen Goldreserven von den Deutschen Nazis werden wir noch einfordern; inklusive Zinsen. Und die Lizenzkosten für dieses von uns erfundene Demokratiedingsbums sind auch noch fällig. Da kommt noch was auf Euch zu! Erwartet noch demnächst Post von unseren Anwälten...
Tschüss, und danke für den Fisch.
Mit sonst freundlichen Grüßen... (nicht mehr euer) Griechenland - #31 07.05.2012 13:12 von
- #32 07.05.2012 13:53 von
- #33 07.05.2012 19:44 von
Fehlender Wille
Es fehlte am Willen, den Euro auf gesunde Beine zu stellen. Die sicherste Methode wäre gewesen, die Bevölkerungen der europäischen Staaten vor der Einführung einer gemeinsamen Währung per Referendum nach ihrer Meinung zu fragen, z.B. auch mit welchen Partnerländern man eine Währungsunion überhaupt möchte.
Das hat man vermieden und als Resultat fühlt sich jetzt niemand für den Erhalt des Euros zuständig. - #34 07.05.2012 20:09 von
Oooch. Was kümmern uns denn die Finanzmärkte & die Börsen? Diese widerlichen Zocker
haben das ganze Schlamassel doch mit verursacht. Sie haben es doch verdient (mit Betonung auf VERDIENT. Das scheint ihnen immer noch ein Fremdwort zu sein). Darum sollten sie jetzt auch mal richtig ordentlich mitzittern und ihre massgeschneiderten Hemden durchschwitzen. Wir sehen der ganzen Situation etwas gelassener entgegen - im Extremfall bezahlen wir eben wieder mal mit Muscheln. Oder mit Naturalien. Ist doch egal.
- #35 07.05.2012 23:01 von
Aus der Geschichte nichts gelernt?
Mich wundert, dass die "Märkte" dies alles nicht schon lange eingepreist haben sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Akteure auf diesen Märkten von den Wahlergebnissen des Sonntags wirklich überrascht wurden. Wer sich ein wenig mit Geschichte beschäftigt hat, erinnert sich an die Weltwirtschaftskrise in den 20-ern des letzten Jahrhunderts. Mit Ausnahme der Globalisierung und einer heute deutlich mehr aufgeblähten Geldmenge waren die Szenarien nicht viel anders. Rigide Sparkurse haben schon damals nicht viel viel gebracht. Im Ergebnis hatten wir damals eine Hyperinflation in den am höchsten verschuldeten Ländern und diktatorische Regime, da die Menschen den Rattenfängern folgten. In einer ähnlichen Abwärtsspirale befinden wir uns heute. Nur mit dem Unterschied, dass heute auch die USA nicht mehr in der Lage sind mit Geld Wachstum zu generieren. Warum können sie das nicht mehr? Weil jede Menge Geld im Umlauf ist, das sich aber in den Händen von viel zu wenig Menschen befindet, die nur an der Maximierung von kurzfristigen Renditen interessiert sind. Investitionen in die Zukunft will keiner mehr tätigen, da dort die Renditen erst in 5, 10 oder 20 Jahren erzielt werden. Das haben spüren die Menschen in Griechenland und nicht nur dort.
- #36 08.05.2012 02:12 von
1²³
Wir brauchen börsennotierte Konzerne, damit diese Macht und Einfluss auf Parlamente ausüben können. Oder gleich Geburtstagspartys ihrer Chefs wie Ackermann bei seiner Sekretärin Merkel im Bundeskanzleramt feiern können.
Mittlerweile gewinnt man den Eindruck, dass die Börse als legitimes Bewertungsmittel für demokratisch gewählte Regierungen installiert wird. - #37 08.05.2012 08:12 von
Merkel beruhigt die Märkte und erhält Demokratieaussetzer in der EU
Sch... auf die Börse! Unternehmen produzieren dennoch weiter, unabhängig davon was Finanzjongleure an Phantasien handeln.
Realwirtschaft ist das einzige was zählt - das können aber nur Unternehmen von sich beahupten die auch reale Werte schaffen: Internetblasen durch vollkommen überzeichnete Pinnwand-Companys wie Facebook haben es da schwer.
Jedenfalls hat danach die sogenannte Old Economy wieder ihren Stellenwert erhalten.
Also: Märkte beruhigen ist nicht angesagt, sondern ignorieren der dort stattfindnenden Spekulationen.
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