Getty ImagesDer Wahlausgang in Griechenland und Frankreich sorgt für Aufregung an den Finanzmärkten: Wegen der schwierigen Regierungsbildung in Athen rutschte die Börse des Landes deutlich ins Minus. Auch die anderen europäischen Indizes verlieren.
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[QUOTE=sysop;10140206]Der Wahlausgang in Griechenland und Frankreich sorgt für Aufregung an den Finanzmärkten: Wegen der schwierigen Regierungsbildung in Athen rutschte die Börse des Landes deutlich ins Minus. Auch die anderen europäischen Indizes verlieren.
Griechischer Aktienmarkt stürzt ab - SPIEGEL ONLINE[/QUOTkann man nicht was gegen diese Unsicherheit? Marktunkonforme Washlen sollten annuliert werden, und es sollte so lange gewählt werden, bis das Ergebnis stimmt. Wir können das in der EU!
Sowohl Franzosen, als auch Griechen haben sich gegen die Vernunft entschieden. Bei den Franzosen muss ich klar sagen, steht ihnen zu, bei den Griechen gehts gegen geltende Verträge.
Wie auch immer. Geld gibts keines mehr. Nichts, nada, nicht einen einzigen Cent. Schaun mer mal wie lange das gutgeht!
Wenn die etablierten Parteien den Willen des Volkes weiterhin ignorieren und die marktwirtschaftlichen Prinzipien mit Füßen treten (statt Haftung gibts Staatsgelder und statt Verantwortung Subventionen), dann wird es auch hier ein verändertes Wahlverhalten geben. Ich will nicht von einer Totalblockade sprechen, denn wir leben nunmal in der Demokratie und ein besseres System haben wir nicht. Wir haben auch kein besseres Marktsystem als die Marktwirtschaft, aber warum genau die Politiker der etablierten Parteien diese so mit Füßen treten stößt dem Bürger auf. Er hat immer mehr das Gefühl, dass er Opfer für den Apparat und deren Freunde bringen muss. Deswegen wird die Demokratie auch den "Markt" und die Marktwirtschaft retten, statt diese weiter zu zersetzen und am Ende zu zerstören.
Was soll das für ein Marktsystem sein, in dem staatliche Entscheidungen den Angebot-Nachfrage Mechanismen ausbremsen und in dem Haftung nur von der Allgemeinheit ausgeführt werden soll? Ich kann mich erinnern, dass das alles nichts mit Marktwirtschaft (unser besstes bekanntes System) zu tun hat.
Wir haben keine Schuldenkrise! Es ist eine Krise des Euro-Systems. Diese Krise als Schuldenkrise aufzufassen, ist ein Missverständnis, das in der Folge mit den getroffenen Massnahmen nicht nur die Krise nicht löst, sondern sie verstärken kann. Auch ein Wachstumsprogramm wäre nur eine kurzfristige Entspannung.
Ein Austritt Griechenlands würde für die Krise zudem katalytisch wirken, auch wenn aus griechischer Sicht sinnvoll.