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Wahlausgang: Griechische Aktien stürzen ab

Getty ImagesDer Wahlausgang in Griechenland und Frankreich sorgt für Aufregung an den Finanzmärkten: Wegen der schwierigen Regierungsbildung in Athen rutschte die Börse des Landes deutlich ins Minus. Auch die anderen europäischen Indizes verlieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831754,00.html
  1. #70

    Da ist was dran...

    Zitat von fatalismo Beitrag anzeigen
    ......
    Sie, liebe(r) K-Mann, sollten auch nicht so fahrlässig hohnlachen: Wer schon mit der Muttermilch eingesaugt hat, wie man Steuern verhütet, der kann auch das Gegenteil.
    So habe ich das noch gar nicht betrachtet, aber ja, das könnte gehen: wie passionierte Hacker zu IT-Sicherheitsberatern aufsteigen können, weil sie alle Tricks kennen, könnte das analog dazu auch bei Steuerhinterziehern klappen... ;-)
  2. #71

    Und endlich...

    Zitat von gewgaw Beitrag anzeigen
    Griechenland wird in einem Monat nochmal wählen, zu schwach sind die bisherigen Regierungsparteien und zu verschieden die Extremisten, als dass es eine sichere Regierung geben könnte.
    Als einzigen Ausweg für Griechenland sehe ich den Verkauf von Inseln an die berüchtigten "ein Prozent", die einfach eine Insel kaufen wollen, weil es sie gibt.
    ...kriegen wir Mallorca?
    Morgen, am 8. Mai, jährt sich zum 67. mal der Tag, an dem die Welt - mein Heimatland Deutschland eingeschlossen - dem Größenwahn unserer Väter, Großväter und Urgroßväter sei nun der endgültige Dämpfer aufgesetzt worden.

    Wie viel Schulden hat die Bundesrepublik Deutschland? Unter - aufrichtiger - Hinzurechnung aller Pensionsverpflichtungen dürften es 140 % des a k t u e l l e n BIP sein. Wobei man nicht vergessen sollte, dass Verbindlichkeiten in aller Regel verlässlicher sind als Forderungen.

    Also: Was ist Sylt wert? Was Rügen? Würde uns ein versponnen-nostalgischer Brite Helgoland abkaufen? Schicken wir uns an, wenigstens beim Angebot schon mal mitzuhalten. Denn nach Ihrem Modell dürfte der Markt schon bald übersättigt sein, die Preise in den Keller rauschen. Dann kriegen wir für Sylt grade noch den Gegenwert von zehn Ministerpenesionen - okay, villeicht noch einen erwulfften Ehrensold obendrauf..
    Übrigens: Ihr 'ein Prozent' ist ein Prozent von was?
    Ihre Idee mit den hellenischen Inseln ist ungefähr so intelligent, wie die vor einigen Jahren kursierende Seuche, die hier zu Lande ansonsten besonnene Stadtkämmerer veranlasste, sogar ihre Kanalisation an zweifelhafte Investoren unter noch zweifelhafteren Adressen zu verhökern.
    Von der Verramschung von Stadtwerken ganz zu schweigen.

    Die Falklands? Ganz vergessen?
    Kein Volk der Welt 'verkauft' sein Hoheitsgebiet.
    Und wer ihm das abverlangt, ist ein Usurpator.
    Völker unterhalten Streitmächte, Usurpatoren zu begegnen.
    Sie dürfen das nach der UN-Konvention.
  3. #72

    Zitat von K-Mann Beitrag anzeigen
    Das müssten Sie mir erklären! Welcher Befugnisse und welcher (notfalls) exekutiven Unterstützung könnte sich ein solches Unternehmen denn bedienen? Wer setzt das durch, wenn nicht am Ende doch der Staat?
    Das staatliche Finanzamt setzt ja auch auf die Hilfe von Polizei und Gerichten. Das könnte ein privates Finanzamt auch machen. Aber anstelle des Beamtentarifs könnte man die Mitarbeiter über Provisionen an den Einnahmen beteiligen. Dadurch würde es auch für die Besten Steuerexperten interessant auf Seiten des Finanzamts zu arbeiten.
  4. #73

    In welche Ihrer Taschen...

    Zitat von mukkesucker Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit das Schirmchen zu verdoppeln, sonst können die Griechen ihre Steuern nicht senken. Lasst uns in die Taschen greifen - das wird schon!
    ..., mit Verlaub, haben Sie denn bislang gegriffen?
    Mir jedenfalls hat mein Finanzamt noch nicht die Anhebung meiner EKSt-Quartalsabschlagszahlungen angedräut. Ihnen?

    Zahlen Sie mehr als 19 Prozent Umsatzsteuer?

    Die Griechen brauchen doch ihre Steuern gar nicht zu senken. Die sinken schon von ganz alleine. Wenn mein Einkommen Null ist, geht es mir am A*** vorbei, wie hoch der Steuersatz ist. Ein paar Schritte weiter, dann ist das BIP der Griechen auf Null. Wir sollten aufpassen: Die Griechen haben mehr und historisch nähere Erfahrung mit der Subsistenzwirtschaft als wir in unserer überzüchteten Industriegesellschaft. Das gilt im Übrigen auch für die weiteren angeblichen Pleitekandidaten südlich der Alpen und östlich der Karpaten.

    Wetten, zocken kann man allerdings nur auf Mehr oder Weniger. Die sogenannte 'Finanzindustrie' hält das mit dem 'mal so-mal-so'. Das ist natürlich keine Weltverschwörung, sondern der reguläre Lauf der Gier. Jeder von uns weiß, dass auf jeden auf Konten um den Globus geisternden real unterlegten Euro 99 virtuelle Euro kommen - wenn nicht mehr.

    Bisweilen kommt es zu geradezu vernichtenden Begegnungen zwischenrealem und virtuellem Geld - in der Physik in etwa vergleichbar mit der Annihilierung von Materie und Antimaterie. Physiker lassen uns wissen, das ein reales Teilchen mit einem virtuellen Teilchen kollidiert und seine Energie als Licht abgibt. Dann lässt der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik freundlich grüßen.

    Unser Hochmut wird uns noch aufstoßen.
    Oder eher nicht?
  5. #74

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Sie wissen aber schon, daß unser Geld nicht einfach unter den Griechen verteilt wird, sondern hauptächlich deren Gläubigern (also unseren Banken) zugute kommt?
    Sie wissern aber schon das die zu deren Gläubigern wurden indem sie ihnen in der Vergangenheit mal Geld gegeben hatten?
  6. #75

    Zitat von salamist Beitrag anzeigen
    Wie kann eine Bevölkerung es wagen demokratische Wahlen gegen den
    Börsenzockeradel zu gestalten?

    Mein Vorschlag:
    Alle Aktien und Banken, Derivate, Calls and Puts usw. verstaatlichen für 5 Jahre!
    Gute Idee, danach können wir sie dann von den verarmten, dreckigen und halb verhungerten Griechen gegen Nahrungslieferungen zurück tauschen. Wird lustig wenn Griechenland dann Pleite ist und plötzlich keine Polizei, Feuerwehr, Müllabfuhr mehr bezahlen kann. Die kommen dann sicher alle Freiwillig zum Nationalwohl arbeiten, immerhin schwenken sie ja grade fleißig die Flaggen
  7. #76

    Zitat von Wunderläufer Beitrag anzeigen
    Die Reaktion aus Deutschland ist vielsagend...erschreckend: Gegen ein Weiter So! haben sich wohl die griechischen Wähler deutlich ausgesprochen.
    Das "Weiter so!" aus Deutschland könnte durchaus zu Trotzreaktionen führen: Deutschland verlangt wieder einmal von andern, was wir bei uns selbst nicht leisten können - SPAREN
    Und zwar mit dem Geld das wir ihnen dafür geben. Wir können statt

    a) Deutschland gibt Geld mit dem aber sparsam gewirtschaftet werden muss

    gerne mal ausprobieren

    b) Deutschland gibt kein Geld, davon dürfen die aber so viel ausgeben wie sie wollen
  8. #77

    Aha...

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Die wurden nicht auf Diät gesetzt sondern an den Tropf gehängt der das Überleben sichert.
    ...und die Handvoll Millionen Griechen mit der Kanüle in der Vene steigern dann das steuerheckende BIP? Und - wer bedient dann die deutschen U-Boote?
  9. #78

    Ach Gottle,

    Zitat von fatalismo Beitrag anzeigen
    ...und die Handvoll Millionen Griechen mit der Kanüle in der Vene steigern dann das steuerheckende BIP? Und - wer bedient dann die deutschen U-Boote?
    Das erste und letzte Argument - die U Boote.
    Warum macht nicht jemand eine Liste der Hauptbeteiligten und deren Aktionaere.
    Und dann natuerlich gleich eine Liste der Subventionen der Bundesregierung fuer diese Beteiligten.

    Und wenn man dann die Summe hat, kann man endlich ernsthaft ueber diese Dinger diskutieren. Und .... da die Griechen ja U Boote wollten, muss man auch die Konkurrenz mit ins Bild bringen, denn gekauft haette man die U Boote ohnehin, nur waren die anderen noch teuerer und GR waere noch tiefer in der roten Tinte ertrunken.

    Und immerhin, die U Boote erhalten immer einen gewissen Schrottwert den man von den Kosten abziehen muss.
  10. #79

    Zitat von mwroer Beitrag anzeigen
    DMennaker hat doch Recht, es geht gegen geltende Verträge. Wie wollen Sie denn bitte dauerhaft verlässlich mit anderen Staaten zusammenarbeiten wenn alle 4 Jahre die Verträge für nichtig erklärt werden nur weil Partei X statt Y regiert?...
    vielleicht einfach Wahlen abschaffen und die Monarchie wieder einführen?


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