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Wahl in Venezuela: Hunderttausende protestieren gegen Chávez

DPAVenezuela fiebert den Präsidentenwahlen in einer Woche entgegen - in der Hauptstadt Caracas gingen jetzt Hunderttausende auf die Straße und demonstrierten gegen die Politik von Amtsinhaber Chávez. Bei einem Überfall starben drei Oppositionelle.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858846.html
  1. #1

    optional

    Gegen Chavez sind selbst unsere Politiker Weisenknaben. Was die Unserigen mit Spendierhosen in den PIGS-Länder versenken, das versenkt Chavez locker in Kuba. Aber Venezuela ist halt viel unterentwickelter als Deutschland.
  2. #2

    Sohn des Dorfschullehrers

    gegen? Unbekannt.

    Im Artikel hätte zumindest erwähnt werden können, dass "Primero Justicia" eine rechte Partei ist.
  3. #3

    Werden Wahlen nicht über den Stimmzettel entschieden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Venezuela fiebert den Präsidentenwahlen in einer Woche entgegen - in der Hauptstadt Caracas gingen jetzt Hunderttausende auf die Straße und demonstrierten gegen die Politik von Amtsinhaber Chávez. Bei einem Überfall starben drei Oppositionelle.

    Wahlen in Venezuela: Massendemo gegen Präsident Chávez - SPIEGEL ONLINE
    Warum machen die Demonstranten nicht auf dem Stimmzettel ihr Kreuz?
    Oder geht es auf der Straße nur um mehr Aufmerksamkeit durch geneigte ausländische Medien?
    Natürlich ging es den Venezolanern noch besser, als die Diktaturen/Statthalter von Amerikas Gnaden dort das Sagen hatten.
    Die Bürger müßten eigentlich nur mehrheitlich hinter deren Kandidaten ihr Kreuzchen machen und schon hätten sie das gewünschte Ergebnis.
    Oder meint hier jemand, unter amerikanischer Kontrolle ging es bei den Wahlen gerechter zu.?
  4. #4

    Zitat von Xangod Beitrag anzeigen
    Gegen Chavez sind selbst unsere Politiker Weisenknaben. Was die Unserigen mit Spendierhosen in den PIGS-Länder versenken, das versenkt Chavez locker in Kuba. Aber Venezuela ist halt viel unterentwickelter als Deutschland.
    Wie recht Sie doch haben, das Geld für die Alphabetisierung der Bevölkerung ist doch rausgeschmissen , denn wer will diese Leute schon zum Nachdenken anregen und auch die vielen gebauten Sozialwohnungen sind doch für die Arbeiter völlig ungeeignet, die hatten sich früher in ihren Slums so wohlgefühl.
    Dass man nun dort auch die amerikanischen und britischen Ölgesellschaften von dern Ausbeutung der eigenen Ollagerstätten ausgeschlossen hat ist doch ein Verbrechen, die haben doch das Recht dazu und nicht das Volk.
    Wenn man dann zusätzlich auch die Gesundheitsfürsorge für die Armen stark verbessert, wo soll das hinführen, die kosten doch nur Geld.

    So könnte man über Venezuela schreiben, wenn man das Wort Kenntnis nie als Aufforderung zum eigenen Denken aufgefasst hat.
  5. #5

    Amigo

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    Warum machen die Demonstranten nicht auf dem Stimmzettel ihr Kreuz?
    Oder geht es auf der Straße nur um mehr Aufmerksamkeit durch geneigte ausländische Medien?
    Natürlich ging es den Venezolanern noch besser, als die Diktaturen/Statthalter von Amerikas Gnaden dort das Sagen hatten.
    Die Bürger müßten eigentlich nur mehrheitlich hinter deren Kandidaten ihr Kreuzchen machen und schon hätten sie das gewünschte Ergebnis.
    Oder meint hier jemand, unter amerikanischer Kontrolle ging es bei den Wahlen gerechter zu.?

    Die Venezolaner haben schon einmal sich die Demokratie gegen die Diktatur erkämpft: 1958.
    Hier gab und gibt es keine Statthalter von Amerikas Gnaden. Interessant ist allerdings dass Chavez Kunde Nr.1 die USA ist und dank der Dollars der USA kann er seine Freunde in Kuba, Nicaragua, Bolivien, Ecuador finanzieren .

    Die Kundgebung am gestrigen Sonntag: das waren nicht einige Hunderttausende, sondern mehr als 1 Mio. Und SPIEGEL zitiert die Umfrageergebnisse der regierungstreuen Institute.
    Und Kreuzchen hinter dem Namen machen wir schon lange nicht mehr: solche rückständigen Wahlmethoden mag es bei Ihnen geben, hier ist alles elektronisch.

    Saludos aus Caracas
  6. #6

    Propaganda

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Wie recht Sie doch haben, das Geld für die Alphabetisierung der Bevölkerung ist doch rausgeschmissen , denn wer will diese Leute schon zum Nachdenken anregen und auch die vielen gebauten Sozialwohnungen sind doch für die Arbeiter völlig ungeeignet, die hatten sich früher in ihren Slums so wohlgefühl.
    Dass man nun dort auch die amerikanischen und britischen Ölgesellschaften von dern Ausbeutung der eigenen Ollagerstätten ausgeschlossen hat ist doch ein Verbrechen, die haben doch das Recht dazu und nicht das Volk.
    Wenn man dann zusätzlich auch die Gesundheitsfürsorge für die Armen stark verbessert, wo soll das hinführen, die kosten doch nur Geld.

    So könnte man über Venezuela schreiben, wenn man das Wort Kenntnis nie als Aufforderung zum eigenen Denken aufgefasst hat.
    Sie reden ein Scheiss zusammen, dass es zum Himmel stinkt. Die Ölgesellschaften wurden verstaatlicht - in den 70er Jahren, nicht durch Chavez.
    Chavez hat in 14 Jahren weniger Sozialwohungen gebaut als jede demokratische Regierung vorher in ihren jeweils 5 Jahren.

    Ja, Chavez hat Wohnungen gebaut, Elektrizitätswerke, Krankenhäuser -
    in KUBA, NICARAGUA, URUGUAY.
    Wir haben die höchste Mordrate in Latein Amerika, Aufklärung unter 5%. ( am Wochenende sind es in Caracas immer um die 50 Morde ).

    Ich kann bis zu 2500 US$ in Devisen pro Jahr KAUFEN, um eine Reise zu unternehmen. Die reichen dann für 8 Tage Frankfurt.
    Wir stehen Schlange, um Grundnahrungsmittel kaufen zu können.
    Wir stehen auch Schlange, um Medikamente zu kaufen.

    Kommen Sie zu uns, sehen Sie sich das sozialistische Paradies von Hugo Chavez an. Sicherlich kommt Ihnen das bekannt vor - aus Ihrer DDR.
  7. #7

    Zitat von diwoccs Beitrag anzeigen
    Sie reden ein Scheiss zusammen, dass es zum Himmel stinkt. Die Ölgesellschaften wurden verstaatlicht - in den 70er Jahren, nicht durch Chavez.
    Chavez hat in 14 Jahren weniger Sozialwohungen gebaut als jede demokratische Regierung vorher in ihren jeweils 5 Jahren.

    Ja, Chavez hat Wohnungen gebaut, Elektrizitätswerke, Krankenhäuser -
    in KUBA, NICARAGUA, URUGUAY.
    Wir haben die höchste Mordrate in Latein Amerika, Aufklärung unter 5%. ( am Wochenende sind es in Caracas immer um die 50 Morde ).

    Ich kann bis zu 2500 US$ in Devisen pro Jahr KAUFEN, um eine Reise zu unternehmen. Die reichen dann für 8 Tage Frankfurt.
    Wir stehen Schlange, um Grundnahrungsmittel kaufen zu können.
    Wir stehen auch Schlange, um Medikamente zu kaufen.

    Kommen Sie zu uns, sehen Sie sich das sozialistische Paradies von Hugo Chavez an. Sicherlich kommt Ihnen das bekannt vor - aus Ihrer DDR.
    Dazu gibt es eine ganz einfache Frage:
    Wer hat Chavez denn eigentlich gewählt, den gewählt worden ist er ja.

    Die indio Urbevölkerung ode die weissen Eroberer, die das Land über Jahrhunderte ausgebeutet haben, ausschliesslich zu ihrem persönlichen Nutzen und das stank zum Himmel.
  8. #8

    Zitat von diwoccs Beitrag anzeigen
    Wir stehen Schlange, um Grundnahrungsmittel kaufen zu können.
    Wir stehen auch Schlange, um Medikamente zu kaufen.
    Also ich kann ja nur aus zwei Wochen Urlaubs"erfahrung" heraus sprechen, und da habe ich um Caracas einen großen Bogen gemacht - aber in allen anderen Städten gab's keinen Mangel an standardmäßig bestückten Supermärkten und Apotheken.
    Mit wem man auch in's Gespräch kam, hat aber gerne über Caracas geschimpft. Und vielleicht die Hälfte über Chavez.
  9. #9

    ... besser informieren!

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Dazu gibt es eine ganz einfache Frage:
    Wer hat Chavez denn eigentlich gewählt, den gewählt worden ist er ja.

    Die indio Urbevölkerung ode die weissen Eroberer, die das Land über Jahrhunderte ausgebeutet haben, ausschliesslich zu ihrem persönlichen Nutzen und das stank zum Himmel.
    Wikipedia gibt für Venezuela bezüglich der Bevölkerung einen Anteil von 67 Prozent Mestizen und nur zwei Prozent Indianer an!
    Anders als im französischen oder englischen Amerika vermischten sich Spanier und Portugiesen von Anfang an ohne sonderliche Vorurteil mit den Einbohrenen („Gott erschuf die Schwarzen und die Weißen, - die Spanier den Mestizen“), der größte Teil des südamerikanischen Establishments hat auch indianische Vorfahren und ist Träger dessen Erbes! So waren nur als Beispiel die zwei bedeutendsten Präsidenten Mexikos Porfirio Diaz (Halb-Mixteke) und Benito Juarez (Zapoteke) Halb- bzw. Voll-Indianer!
    Egal, wer es in der Vergangenheit ausgebeutet hat: seit der Unabhängigkeit ist es Sache der jungen lateinamerikanischen Staaten, ihre gesellschaftlichen Angelegenheit zu regeln! Dass dies möglich ist, zeigen die ehemaligen engl. Kolonien USA und Kanada. Hier interessiert keinen mehr, ob und wieweit sie ehemals vom Mutterland ausgebeutet wurden und es fordert keiner Entschädigung von Großbritannien! Und auch die direkte Nachbarschaft zu den USA hat nicht verhindert, dass sich Kanada wirtschaftlich entwickelte!
    Sie sollten bei Ihren Analysen etwas mehr Sorgfalt walten lassen, - weniger aus dem Bauch urteilen und sich besser informieren!


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