So hätte die Überschrift lauten sollen. Der kleine Zusatz "Protest", den der Autor hinzugefügt hat, soll wohl nur dazu dienen, sie in eine Ecke zu stellen, in die sie nicht hingehören.
REUTERSDie Piraten ziehen zum dritten Mal in einen Landtag ein: Sie schicken junge Computernerds und vor allem Polit-Veteranen ins Kieler Parlament. Die Freibeuter machen Rot-Grün die Mehrheitsbildung im Norden schwer - signalisieren aber erstmals, eine Minderheitenregierung zu stützen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831670,00.html
So hätte die Überschrift lauten sollen. Der kleine Zusatz "Protest", den der Autor hinzugefügt hat, soll wohl nur dazu dienen, sie in eine Ecke zu stellen, in die sie nicht hingehören.
Und das mit einem Programm, das nichts als Verachtung für den Wähler ausdrückt: Piratenpartei fällt bei Test mit Plagiatssoftware durch. Schleswig-Holstein, Du hast es nicht anders verdient!
endlich haben wir eine echte protestpartei. hier kann man in aller ruhe sein kreuz machen und ist sich sicher, nicht für dumm verkauft zu werden. das ist leider tausenden von spinnern in stuttgart passiert. onkel kretsche baut den bahnhof bzw hofft, dass das projekt an den kosten scheitert. dafür schafft grün-rot versorgungsposten in bisher ungekanntem dimensionen. ich behaupte, dass die pseudo-ökos den "etablierten" parteien in nichts nachstehen.
Mit Frau Beer haben sich die Piraten leider schon ihr erstes Glaubhauftigkeits-Problem eingekauft. Diese Dame wechselte zu den Piraten, nachdem sie bei den Grünen keinen Listenplatz mehr bekommen hatte.
Die meisten Piratenwähler sind nach wie vor Männer. Männer die oft gar nicht wissen, daß sie eine "Männer-Partei" wählen, die aber spüren, daß sie dort besser aufgehoben sind als in allen anderen Parteien in welchen ihr Geschlecht ein Ausschlußkriterium ist, so wie die Hautfarbe in Südafrika. Die Grünen haben das ja schon gleich nach der Berlinwahl bitter indirekt zugegeben, als sie den Medien auftrugen, die Piraten als "Frauenfeinde" zu diffamieren.
Die Piraten könnten ihr Profil sicher noch stärken wenn sie Gleichbehandlung auch in Fragen etwa des Sorgerechts oder der schulischen Bildung forderten und umsetzten. Viele Eltern mit Jungen - bisher ohne Lobby - hätten sie dann zusätzlich auf ihrer Seite.
Wer die Piraten also verhindern will, muß sie nur dazu zwingen, Frauenquoten und politische Korrektheit einzuführen. Dann sind sie "gleichgestellt" wie jede andere Partei, nur fast ohne Programm. Und dann würden sie mangels Freistellungskriterium verschwinden.