Forum


 

Währungskrise: Obama drängt Euro-Länder zu großer Lösung

"Da gibt es noch etwas zu tun": Barack Obama reagiert zurückhaltend auf die Reformvorhaben des EU-Gipfels. Der*US-Präsident erhofft sich nun kurzfristig weitere*Maßnahmen von Merkel und Co. Längst fürchtet er, die europäische Krise könnte über seine Wiederwahl entscheiden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...802883,00.html
  1. #70

    USA als Ratgeber - ein Witz

    Obama und seine tollen Berater bieten also den Europäern ihren "Rat" bei der Bewältigung der Euto-Krise an. Ihre guten Ratschläge sind: Vergemeinschaftung aller Schulden und möglichst unbegrenztes Gelddrucken, so wie in den USA halt. Da kann man nur noch lachen. Das ehrliche Rating für die USA wäre "Junk", da die USA so was von pleite sind, dass es schon weh tut. Die USA sind zu 100 % von ihren chinesischen Geldgebern abhängig, die so ziemlich die einzigen sind, die ihnen ihren Staatsanleihen-Vollschrott noch abkaufen, wenn auch immer zögerlicher. Obama & Co., macht doch erst mal Eure Hausaufgaben, bevor ihr andere Staaten belehren wollt.
  2. #71

    Meine Begeisterung hält sich in Grenzen …

    … was die Ansagen aus den USA anbelangt, dem Land des unbegrenzten Elends. Wie soll man diesen Mann ernst nehmen, wenn man weiß das 1/3 der Amerikaner bereits an der Armutsgrenze lebt und davon wiederum ca. 50 Millionen bereits von Foodstamps leben.

    USA siecht auf ganzer Linie und bleibt damit AAA … das dürfte wohl das Geheimnis dieser Nation sein und es gärt. Aber blenden wir diese Seite besser aus und feiern den verblassenden Stern … solange dies noch geht. Und solange die Ratschläge am ende dahin gehen Amerika auf seinem Weg nachzufolgen, würde ich persönlich eher davon abraten … (°!°)
  3. #72

    Ein Besuch beim Optiker empfiehlt sich

    Zitat von cycokan Beitrag anzeigen
    Ein Ausgleich muss nicht zwangsläufig auf das unterste Niveau geschehen. Wenn die Politik will, nähern sich beide Seiten aneinander an. Natürlich müssen in Griechenland die Lohnstückkosten runter, aber eben nicht ganz so dramatisch, wenn sie bei uns höher gehen könnten.
    Dann würden wir halt mal für einige Zeit die Rollen tauschen, würden bei uns endlich mal wieder höhere Löhne gezahlt und die Wirtschaft ein Stück Richtung Binnenmarkt verschoben und die Griechen würden vielleicht deutsche Investoren finden, die dort etwas zum exportieren produzieren.
    Wir haben, hoffentlich, gestern den ersten konkreten Schritt gesehen, dass sich Politik von den Einflüsterern der Finanzwirtschaft abnabeln kann, vielleicht löst sie sich auch mal ein stückweit von den Lobbyisten der deutschen Exportindustrie.
    Mit Maß und Wille ist einiges möglich.

    Und natürlich, mit der gestrigen Einigung hat Deutschland auch Verantwortung übernommen. Wir werden jetzt auch liefern müssen, die andere Seite der Sparmedaille ist die Unterstützung der schwachen Länder beim Aufbau einer wettbewerbfähigen Wirtschaft.
    ad 1. Lohnstueckkosten Griechenland. Was exportiert Griechenland? Wie sieht's mit der Produktivitaet aus? Sind denn die Loehne in der Industrie in Griechnland senkbar?
    ad 2. Glauben Sie an den Weihnachtsmann, Lohn- und Gehaltserhoehungen in Deutschland bei Produktionsverlagerung nach Griechenland? Desindustrialisierung bei Lohnsteigerungen und Vollbeschaeftigung? Und was soll denn nun in Griechenland produziert werden?
    ad 3. Wir haben gestern Absichtserklaerungen gehoert, das war's
    ad 4. Wie wollen Sie denn 'schwachen Laendern beim Aufbau einer wettbewerbsfaehigen Wirtschaft' helfen, wenn Sie dabei sind deren Inlandsmaerkte mit Exporten zu ueberschwemmen. Und wer soll bei Ihrer Logik sparen, und wer ausgeben?
  4. #73

    Währungskrise: Obama drängt !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Da gibt es noch etwas zu tun": Barack Obama reagiert zurückhaltend auf die Reformvorhaben des EU-Gipfels. Der*US-Präsident erhofft sich nun kurzfristig weitere*Maßnahmen von Merkel und Co. Längst fürchtet er, die europäische Krise könnte über seine Wiederwahl entscheiden.

    Währungskrise: Obama drängt Euro-Länder zu großer Lösung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Obama hätte schon am Anfang seiner Amtszeit die Euro-Länder zu großer Lösung drängen solle! Ich habe vor fünfeinhalb Jahren mit mehreren emails die europäische Commisssion und die deutschen und italienischen französischen SpitzenPolitiker benachrichtigt, daß die Europäische Union wirklichen ernsten Krisen entgegenläuft! Und ich habe noch die Kopien von den emainls die ich zugesandt habe! Dazu habe ich an Januar 2006 eine Webseite Ad hoc geschaffen und ich habe in den emails den Link zu meiner Website geschrieben! Die Regierungen der Staaten der Europäischen Union sind alle überzeugt, Große Geister zu sein, aber die Realität zeigt, daß sie die letzten sechs Jahre nichts gemacht haben, um die Krisen vorzubeugen und sondern sie haben die Krisen verschlimmert! Und jetzt sie glauben, den Elixir "Vita Eterna" entdeckt zu haben, in dem sie die Fehler den Vereinigtem Königreich zuschieben! Manipulation und Beeinflussung sind Verbrechen gegen die Freiheit und die Menschenwürde! Die Leute sollten spiegel.de der letzten fünfeinhalb Jahre noch einmal lesen! Es ist unbedingt nötig das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen EU, FBI EU, CIA EU zu schaffen um zu controllieren und um Tausende Milliarden Euro, die vom organisierten internationalen Verbrechen einschließlich FinanzVerbrechen, vom Terrorismus und seine Netzwerke der organisierten Verbrechens und vom Korruption gestohlen, betrogen und erpresst worden sind, wiederzubekommen!
  5. #74

    Lösung

    Man kann die Schuldenkrise jederzeit beenden, wenn man bereit ist den Preis zu zahlen. Die EZB müsste nur unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen. Das senkt nicht nur die Preise, weil die EZB Abnehmer ist, sondern auch, weil andere Investoren sich sicher sein können, dass sie ihr Geld wiederkriegen.
    Die USA und Großbritannien machen es so. Die südeuropäischen Länder würden es auch so machen, wenn sie selbst über ihre Währung bestimmen dürften.
    Es bedeutet natürlich mehr Inflation. Nur wenn man sich anschaut, wie sich Dollar, Euro und Pfund in der Krise entwickelt haben, scheint das ja kein so hoher Preis zu sein?
    Durch die Fiskalunion kann man ja verhindern, dass es wieder so weit kommt.
  6. #75

    Zitat von Knackeule Beitrag anzeigen
    Obama und seine tollen Berater bieten also den Europäern ihren "Rat" bei der Bewältigung der Euto-Krise an. Ihre guten Ratschläge sind: Vergemeinschaftung aller Schulden und möglichst unbegrenztes Gelddrucken, so wie in den USA halt. Da kann man nur noch lachen. Das ehrliche Rating für die USA wäre "Junk", da die USA so was von pleite sind, dass es schon weh tut. Die USA sind zu 100 % von ihren chinesischen Geldgebern abhängig, die so ziemlich die einzigen sind, die ihnen ihren Staatsanleihen-Vollschrott noch abkaufen, wenn auch immer zögerlicher. Obama & Co., macht doch erst mal Eure Hausaufgaben, bevor ihr andere Staaten belehren wollt.
    Nun, die tollen Berater Obamas haben zumindest die amerikanische Administration voll im Grifft. Personen, die direkt Goldman Sachs zuzurechnen sind, schreiben die Blaupausen fuer finanzielle Strukturen und Massnahmen....was meinen Sie fuer welchen Vorteil?
    Goldmann Sachs hat auch schon "einschlaegig" Griechenland geholfen.
    Na ja und Draghi, Monti und Papdemos haben mit Goldmann Sachs auch schon naehere Beziehungen....
    Auch in der Bundesbank zieht einer seine Kreise....(zum Thema siehe Google)
  7. #76

    Wie groß darf´s denn sein?

    "Obama drängt Euro-Länder zu großer Lösung"

    Indirekte Rettungsschirmausweitung für die USA?

    Ich denke es ist eher an der Zeit, den deutschstämmigen Amerikanern, für die das Leben in den USA immer schlechter wird, die Rückkehr ins Land der Urgroßväter anzubieten. Das hat mit den Russlanddeutschen ja auch im Großen und Ganzen gut geklappt. Das löst einen Teil des Fachkräftemangels, verschiebt das demographische Problem, hält die Integrationskosten auf akzeptablem Niveau und führt nicht zu einer weiteren Verschlechterung der Lebensqualität der Einheimsichen.
  8. #77

    Cameron – Der Ritter von der traurigen Gestalt

    Hauen und Stechen zwischen den USA und €uropa als großes Drama und wieder geht es nur um UNSER Geld, dass in die Taschen von Raubritter ‘fließen’ soll. Die Amerikaner als Kreuzritter haben schon lange versagt und ‘Jerusalem’ kann so nicht mehr ‘befreit’ werden.

    Nach diesem, besonders für Groß-Britannien, so unheilvollen Ausgang des €U-Gipfels, gestaltet als Mittelalter-Turnier, gibt es nur einen echten Verlierer dieses Turniers und der heißt David Cameron und wenn dies jetzt ein Mittelalter-Spektakel auf der Leinwand wäre, dann hätte der Hollywood-Regisseur Barack Obama ein wahren Flop abgeliefert. Als ‘falscher’ Robin Hood des Finanzplatzes London war er einfach zu schwach. Die echten Schwerter sind schon lange stumpf und die Lanzen sind heute eher aus Sperrholz gebastelt, denn aus guter englischer Eiche. Hier der Rest: Cameron – Der Ritter von der traurigen Gestalt | Freies in Wort und Schrift
  9. #78

    Ja,ja...

    Liegen zwei Patienten auf der Intensivstation. Sagt der eine „ Ich rate Dir: Machs wie ich! Ich habe mir viele Freunde erkauft, die mir bestimmt noch mehr Geld leihen, bis ich die Ärzte bezahlen kann, die mir bestimmt morgen schon helfen. Da habe ich große Erfahrung“ - und versinkt im Koma. Richtet sich der andere auf und flüstert: „Ich beneide Dich um deiner Freunde, aber: Für das wenige Geld, das ich noch in der Tasche hatte, hatte mir die Krankenschwester eben gesagt, wie ich mir die rettende Infusion jetzt selbst legen kann“
  10. #79

    Titel im Keller

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    … was die Ansagen aus den USA anbelangt, dem Land des unbegrenzten Elends. Wie soll man diesen Mann ernst nehmen, wenn man weiß das 1/3 der Amerikaner bereits an der Armutsgrenze lebt und davon wiederum ca. 50 Millionen bereits von Foodstamps leben.

    USA siecht auf ganzer Linie und bleibt damit AAA … das dürfte wohl das Geheimnis dieser Nation sein und es gärt. Aber blenden wir diese Seite besser aus und feiern den verblassenden Stern … solange dies noch geht. Und solange die Ratschläge am ende dahin gehen Amerika auf seinem Weg nachzufolgen, würde ich persönlich eher davon abraten … (°!°)
    Da ist was dran.
    Aber man sieht ja nie wirklich den Ist-Zustand, sondern immer den Zustand in Relation zu den anderen.
    Und deswegen braucht sich niemand wirklich zu verstecken vor den anderen; weiss doch jedes Land um die Leichen im eigenen Keller...








TOP



TOP