Finanzminister Schäuble verspricht, die Euro-Krise sei 2012 vorbei - doch manche Banken sehen das offenbar anders. Laut "Wall Street Journal" bereiten sie sich auf den Ernstfall vor: die Wiedereinführung nationaler*Währungen in Europa.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...805753,00.html
Ich hoffe und wünsche beides ausdrücklich zu unser aller Wohlergehen!
MFG
Zum Thema: Merkel "Der Euro muss gerettet werden, koste es was es wolle"
Man möge sich vorstellen, wie diese Gesellschaft aussehen würde, würde man den tumben Absolutheitsanspruch wie im Fall des Euro auf die tatsächlich drängenden Probleme im Land anwenden, wie z.B.:
Die Spaltung / das Zerreisen der Gesellschaft und die weitere Armutsspirale für Millionen müssen gestoppt werden. Koste es was es was wolle.
Niemand vom "bürgerlichen" Politpersonal würde im Traum daran denken, selbiges so konsequent wie im Fall des völlig abstrakten hochgradig volkschädlichen Euro(konstrukts) einzufordern.
Ja, die Banken ruesten sich. Aber ganz anders, als der Spiegel das darstellt.
Das Wall Street Jounal berichtete gestern ("The ECB Backdoor Bailout"/ S. A14), dass zwei italienische Banken (das sind die, die am tiefsten unter Wasser sind) sich selbst Bonds ausgestellt haben, die sie als Kollateral bei der ECB hinterlegt haben, um an frisches Geld zu kommen.
Da bekommt der Begriff "Bankraub" die eine ganz neue Bedeutung:
Die Pluenderung der Bevoelkerung durch die Banken.
Und wenn schon, es werden Länder aus dem Euro austreten und es werden andere einsteigen. Who cares?
Die Angelsachsen USA, GB und mit dem verlängerten Arm von Japan wollen ein Quantitative Easing der EZB im Stile deren Notenbanken.
Sie wollen weiterhin Staatsanleihen am Markt platzieren. Soviel zu deren Presse.
In spätestens 15 Monaten wird die Welt eine Inflation sehen, die sich gewaschen hat. In Europa ca. 5 - 6% gallopierend, in Asien um die 10% und in den oben angesprochenen Volkswirtschaften dürfte die Inflation durchaus kurzfristig in eine Hyperinflation mit zweistelligen Raten übergehen.
Bei den derzeitigen Negativzinsen und der entstehenden Anleihenblase dürfte es eine Frage der Zeit sein, wann die Sparer um ihre Sparanlagen (< 5%) fürchten und einen Teil ausgeben und so die gefürchtete Lohn-Preisspirale in Gang setzen.
Wobei durch das Einführen der Eurobonds vermutlich ein Schnitt im Anleihenmarkt erfolgen wird, denn man muss dann die Staatsanleihen verschiedener Länder in Eurobonds tauschen. :-)
Europa ist dann draußen, die USA, GB und Japan haben ein Problem.
Glaube ich nicht, die wäscht ihre Hände täglich in Unschuld.
Und Umschwenken hat bei ihr ebenfalls Tradition.
Wenn der €uro kippt hat sie die Begründung und die Ansprache ans Volk bereits in der obersten Schublade liegen.---Wie immer ,alles Systemimanent ,bezw. Systemrelevant.(Das konnte ja niemand ahnen)
Wir haben permanent gerettet was das Zeug hielt.
Jetzt ist das Volk dran;krazt die letzten Reserven zusammen und baut die Messingtürklinken ab soweit vorhanden.
Ansonsten gilt auch in der Not :"Sozial ist was Arbeit schafft"
Selbst dann wenn es für lau ist.
Ich sehe das als finales Endstadium der Umverteilung.
... die Schulden* bleiben, in DM (oder anderen nationalen Währungen). Zurück bleiben auch gedemütigte Völker, die ihre politische Klasse noch kennenlernen werden. Nämlich als "Blut, Schweiß und Tränen" predigende Schildknappen des Neoliberalismus.
*Übrigens: Die Schulden der Einen (ganze Völker) sind immer das Giga-Vermögen der Anderen (wenigen).