Während der Ausbildung ins Ausland: Allein unter Azubis

Maike Kroschowski hat bei einer Firma in Irland gearbeitet. Als Auszubildende gehört sie damit zu einer seltenen Spezies. Bei Studenten gehören Auslandsaufenthalte dazu, Auszubildende bleiben lieber daheim. Dabei gibt es Förderprogramme - allerdings wissen nur die wenigsten davon.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-859476.html
  1. #1

    Juchu,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Maike Kroschowski hat bei einer Firma in Irland gearbeitet. Als Auszubildende gehört sie damit zu einer seltenen Spezies. Bei Studenten gehören Auslandsaufenthalte dazu, Auszubildende bleiben lieber daheim. Dabei gibt es Förderprogramme - allerdings wissen nur die wenigsten davon.

    Azubis im Ausland mit dem Förderprogramm "Leonardo da Vinci" - SPIEGEL ONLINE
    das Rad wird neu erfunden...:-), gehörte das nicht früher zum Lebensalltag im Handwerk(Walz)? Wurde bei mir vor 22 schon von der damaligen Berufsschule angeschupst....
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Maike Kroschowski hat bei einer Firma in Irland gearbeitet. Als Auszubildende gehört sie damit zu einer seltenen Spezies. Bei Studenten gehören Auslandsaufenthalte dazu, Auszubildende bleiben lieber daheim.
    Ich frage mich immer wieder, was es (beruflich) bringen soll, eine gewisse Zeit im Ausland sog. Erfahrung zu sammeln. Bei Berufen, die es in Deutschland nicht oder wenig gibt (z. B. als Küfer nach Frankreich) lohnt sich eventuell eine Auslandserfahrung, aber ich halte es für überflüssig, dies heutzutage für fast jeden Beruf anzubieten. Im Studium kann man evtl. sogar ein ganzes Jahr zurückgeworfen werden, wenn man nur ein halbes Jahr Auslandserfahrung sammelt, wenn gewisse Seminare nur 1x pro Jahr angeboten werden.
  3. #3

    Was es bringen soll?

    Also ich habe ebenfalls wärend meiner Ausbildung ein mehrwöchiges Praktikum in Irland absolviert.

    Erstens schadet einem ja die Erfahrung nicht ein Land mal nicht nur als Tourist kennenzulernen, sondern ganz normales Alltagsleben/Arbeitsleben mitzubekommen.

    Es ist interessant mal die Arbeitsumstände in anderen Ländern kennenzulernen.

    Als Azubi ist man eh immer ein Exot im Ausland, da es in den meisten Ländern keine Duale-Ausbildung gibt. Ich habe sicherlich mehrere male erklären müssen was den eine Ausbildung ist. Dabei kam es durchaus zu Überraschungen wenn z.B. Leute die den Beruf per " Studium " erlernt hatten, merkten das ich was das Fachwissen anbelangte durchaus mithalten konnte. Und ich mehr Fachwissen hatte als ein vergleichbarer Angestellter der rein von der Bezeichnung den selben Beruf ausübt wie ich.
  4. #4

    P.s.

    Es schadet auch nicht nach dem Praktikum ein entsprenchendes Zeugnis im Lebenslauf zu haben. Wer nachweisen kann sich auch unter, ich sage mal ungewöhnlicheren Umständen in eine Arbeitsumgebung integrieren zu können, der hat dann später bei der Suche nach einer Stelle eventuell bessere Chancen. Dazu kommen die obligatorischen Fremdsprachenkentnisse sei es Englisch oder Französisch, auch da hilft ein Praktikum im Ausland.
  5. #5

    Es hilft...

    Zitat von Plasmabruzzler Beitrag anzeigen
    Ich frage mich immer wieder, was es (beruflich) bringen soll, eine gewisse Zeit im Ausland sog. Erfahrung zu sammeln. Bei Berufen, die es in Deutschland nicht oder wenig gibt (z. B. als Küfer nach Frankreich) lohnt sich eventuell eine Auslandserfahrung, aber ich halte es für überflüssig, dies heutzutage für fast jeden Beruf anzubieten. Im Studium kann man evtl. sogar ein ganzes Jahr zurückgeworfen werden, wenn man nur ein halbes Jahr Auslandserfahrung sammelt, wenn gewisse Seminare nur 1x pro Jahr angeboten werden.
    ...bei der eigenen Horizonterweiterung.
    Wann man es macht, ist m.E. garnicht so wichtig. Ich habe ca. 2 Jahre im Ausland gearbeitet, nachdem ich beruflich bereits etabliert war. Eine spannende und lehrreiche Zeit, die ich in keinem Falle missen möchte.

    Und nebenbei auch die Grundlage, seitdem bei den spannenderen und dringenderen Aufgaben ziemlich weit vorne in der Abfrage zu stehen... ich bin daher bald wieder ein paar Monate unterwegs.
  6. #6

    optional

    bei uns in der berufsschule wird das "leonardo da vinci" programm angeboten und immer wieder aktiv präsentiert. zudem werden schüler angesprochen und ermutigt am programm teilzunehmen. finde ich schon toll wie man da unterstützt wird - es wird sogar angeboten mit den firmen zu sprechen sollte diese nicht so begeistert davon sein, wenn der azubi für mehrere wochen nicht verfügbar ist. ich glaube auch, dass man bei so einem praktikum unglaublich wertvolle erfahrungen sammeln kann - wo sonst kann man mal in den arbeitsalltag in einem anderen land "hineinschnuppern"? ist ja nun doch was ganz anderes als ein einfacher urlaub. ;-)