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Wachstumsringe: Das Geheimnis der Fingerabdrücke

Lassen sich Täter mittels ihrer Fingerlinien überführen, obwohl*ihre Abdrücke aus der Jugend stammen? Wissenschaftler haben ermittelt, wie sich die individuellen Linien im Leben verändern - sie sind auf eine erstaunlich einfache Regel gestoßen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...761512,00.html
  1. #1

    wenn

    die Wissenschafter mal die Artikel ihrer Kollegen lesen würden
    dann wüssten sie das die Rillen in den Fingern etwas mit dem
    Fühlen zu tun haben.
    Das Reiben an Oberflächen ist nämlich unterschiedlich
    ob der Finger mit Rillen besetzt ist oder nicht.
    Die Rillen ermöglichen einen slip/stick Effekt der ganz
    bestimmte Vibarationen erzeugt. Diese werden über die
    Nervenenden weitergeleitet und ausgewertet.
    waren die Finger mit Rillen ausgestattet war eine Beurteilung
    der Oberfläche viel präziser möglich als ohne.

    Wunderschön lässt sich dieser Effekt an sich selbst an Treppengeländern erfahren.
    Eine hochglanzpolierte Oberfläche (Edelstahl) erzeugt eine ganz charakteristische Vibration am Finger.
    Lässt sich mit verschiedenen Oberflächen verifizieren.
  2. #2

    Sehr interessant

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    die Wissenschafter mal die Artikel ihrer Kollegen lesen würden
    dann wüssten sie das die Rillen in den Fingern etwas mit dem
    Fühlen zu tun haben.
    Das Reiben an Oberflächen ist nämlich unterschiedlich
    ob der Finger mit Rillen besetzt ist oder nicht.
    Die Rillen ermöglichen einen slip/stick Effekt der ganz
    bestimmte Vibarationen erzeugt. Diese werden über die
    Nervenenden weitergeleitet und ausgewertet.
    waren die Finger mit Rillen ausgestattet war eine Beurteilung
    der Oberfläche viel präziser möglich als ohne.

    Wunderschön lässt sich dieser Effekt an sich selbst an Treppengeländern erfahren.
    Eine hochglanzpolierte Oberfläche (Edelstahl) erzeugt eine ganz charakteristische Vibration am Finger.
    Lässt sich mit verschiedenen Oberflächen verifizieren.
    Das hat sich das Forum-Lesen doch wieder gelohnt. Ich finde es immer wieder anregend Forumskommentare zu lesen, aus denen man noch etwas lernt, im Gegensatz zu denen, die nur die Kosten von irgendwelcher Forschung kritisieren.
    Sehr schöner Beitrag.
  3. #3

    .

    Zitat von gondo Beitrag anzeigen
    Das hat sich das Forum-Lesen doch wieder gelohnt. Ich finde es immer wieder anregend Forumskommentare zu lesen, aus denen man noch etwas lernt, im Gegensatz zu denen, die nur die Kosten von irgendwelcher Forschung kritisieren.
    Sehr schöner Beitrag.
    Finde ich auch.
    Allerdings möchte ich #2 noch zu bedenken geben, dass die Biologie (Natur/Evolution) durchaus auch hybrid arbeitet, also Doppelnutzen genre ausnutzt. So halte ich ein Greifen von Feuchtem für einen Zusatznutzen, der durch dir Rillen mitunterstützt wird.

    Es gibt nicht (immer) nur eine Lösung.
  4. #4

    eigene Erfahrung

    Ich hatte mal aufgrund einer Erkrankung erhebliche Hautveränderungen an den Fingerkuppen. Die nach einem Schub frisch nachwachsende Haut war sehr dünn und fast glatt - praktisch ohne Fingerrillen.
    In dieser Zeit hatte ich große Schwierigkeiten z.B. beim Umblättern von Seiten. Das hatte evtl. aber nicht nur direkt mit der fehlenden Rauigkeit zu tun, sondern vielleicht auch mit geringerer Feuchtigkeit an der Oberfläche.

    Auch sind mir immer wieder einzelne Blätter Papier, die ich in der Hand hielt, heruntergefallen. Das lag daran, dass ich nicht spüren konnte, wie fest ich das Blatt hielt - technisch ausgedrückt: Die Regelung des Anpressdrucks funktionierte nicht aufgrund mangelnder Sensorik. Bei schwereren Gegenständen, die man fest anpackt, gab es keine Probleme.

    Insofern finde ich die Aussage im Artikel, die Fingerrillen helfen nicht beim Fassen von Gegenständen, in dieser Allgemeinheit unsinnig.


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