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Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen

REUTERSBeim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830496,00.html
  1. #1

    Anscheinend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    ist Gabriel immer noch auf der Ignorliste der Kanzlerin.

    Wut im Kanzleramt: SMS-Affäre belastet Merkels Verhältnis zu Gabriel - SPIEGEL ONLINE

    Anders kann ich mir sein ständiges Gekläffe nicht erklären.
    Mit konstruktiver / kritischer Opposition hat es jedenfalls nichts zu tun,
    was der SPD - Cheffe von sich gibt..
  2. #2

    Murksel überholt die FDP rechts mit Leichtigkeit:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    Dachte immer das sei die Umfaller- oder Fähnchen in den Wind Partei.
    Naja, Adenauer hatte schon gesagt: "Was schert mich mein Geschwätz von gestern."
  3. #3

    und er seine Forderungen zum Fiskalpackt durchsetzt geht es zügig ab in die Inflation. Es wird dann so kommen wie es mit dem Franc und der Lire ging. Ich konnte das über Jahrzehnte mitverfolgen. Es war eine stetige Enteignung der Sparer in Frankreich und Italien. Denn irgendwoher muss das Geld ja kommen wenn die Staatsausgaben ins uferlose steigen.
  4. #4

    Die SPD hat doch bisher alle Entscheidungen der Kanzlerin mitgetragen. Ihr jetzt, wo sich ein möglicher Richtungswechsel ankündigt, das Scheitern dieser Politik vorzuwerfen, die man selbst mitgetragen hat, ist unfair und heuchlerisch. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
  5. #5

    Sie fällt um, na ja, wie jedesmal!

    Warum um das Wischiwaschi-Ding Fiskalpakt so ein aufhebens gemacht wird, ist mir schlichtweg unverständlich!
    Es besteht eigentlich nur aus lockeren Zielvereinbarungen, die man einhalten sollte, könnte, müsste usw., mit allen möglichen Ausnahmen. Alles ziemlich locker formuliert, Europa halt, kleinster gemeinsamer Nenner! Und wer sich nicht daran halten will, der macht eben unbeeindruckt seinen Stiefel weiter.
    Aus der unmissverständlichen No-Bail-Out Vereinbarung, die schon alle einen Dreck gekümmert hat, ist ein....ach was, schauen Sie doch selbst:

    http://www.issberlin.info/wp-content...ag_1709046.pdf

    geworden.
    Was soll denn so ein Ding bewirken?

    Und weil Griechenlandrettung, Target2, EFSF, ESM und allerhand EZB-Abenteuer dem deutschen Steuerzahler noch nicht genug Risiken überhelfen, wird die Kanzlerin nun eben noch weitere Hilfen für europäisches Wachstum aus unserem Steuersäckel zaubern.
    Warum auch nicht, sie muss es ja nicht bezahlen und das Resteuropa sein Wachstum mit Krediten vom Kapitalmarkt finanzieren kann, ist wohl eher unwahrscheinlich,
    die Investoren werden ihre Taschen schön zu halten.
    Aber eins muss sich die Kanzlerin von mir anhören, wieso gibt es keinerlei Gegenleistungen?
    Nicht mal die Gewichtung innerhalb der EZB nach Risiko wird angeschoben! Ne komische Art zu verhandeln, oder?
    Das ist eher ein Verschenken deutschen Eigentums, was die Kanzlerin da so fröhlich treibt!
    So ne Art Dauerweihnachtsbescherung.

    Mich würde nur mal interessieren, wo die Kanzlerin die Linie sieht, an der Deutschland stop sagen muss, um nicht rasend schnell mit in den Untergang gerissen zu werden.
    Wenn Deutschland auch noch von den Finanzmärkten abgeschnitten wird, siehts böse aus mit den Refinanzierung von Industrie, Bund Ländern und Gemeinden.
    Das olle EZB Geld will dann auch keiner mehr haben, außer denen, die damit ihre Brötchen kaufen müssen.
    Das wäre ein bisschen dürftig, für einen wirtschaftlichen Globalplayer, gelle!?
  6. #6

    Zitat von dieter0708 Beitrag anzeigen
    und er seine Forderungen zum Fiskalpackt durchsetzt geht es zügig ab in die Inflation. Es wird dann so kommen wie es mit dem Franc und der Lire ging. Ich konnte das über Jahrzehnte mitverfolgen. Es war eine stetige Enteignung der Sparer in Frankreich und Italien. Denn irgendwoher muss das Geld ja kommen wenn die Staatsausgaben ins uferlose steigen.
    Irgendwoher muss das Geld auch kommen, wenn sämtliche Staaten soweit überschuldet sind dass der Steuerzahler es unmöglich lösen kann. Meinen Sie denn, Staatsbankrotte wären für die Sparer besser? Oder sehen Sie irgendwo, dass immer neue Sparprogramme die Schulden in den Griff bekommen, und das Vertrauen der Finanzmärkte zurückbringen?
  7. #7

    Nun ja, zu den deutschen Sozis muss man wohl nichts mehr sagen. Eine lächerlichere Opposition hat es in Nachkriegsdeutschland wohl noch nie gegeben. Schon putzig, wie der Obergenosse sich heute mit Kinderwagen in einer Boulevardzeitung ablichten ließ. Und wie sagte Steinmeier dieser Tage: Merkel solle Hollande nicht provozieren. Steht der unter Naturschutz?
    Ich glaube Frankreich wird nach der Wahl ganz andere Probleme bekommen. Allein das Getöse von Hollande hat selbst nach diversen Steuererhöhungen eine Deckungslücke von ca. 12 Milliarden Euro. Ich befürchte, es wird keinen Tag dauern -nach dem die erste Hochrechnung einen Sieg für Hollande voraussagen- und Frankreich verliert sein Triple A.
  8. #8

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    Irgendwoher muss das Geld auch kommen, wenn sämtliche Staaten soweit überschuldet sind dass der Steuerzahler es unmöglich lösen kann. Meinen Sie denn, Staatsbankrotte wären für die Sparer besser? Oder sehen Sie irgendwo, dass immer neue Sparprogramme die Schulden in den Griff bekommen, und das Vertrauen der Finanzmärkte zurückbringen?
    enteignung ist definitiv der falsche weg! statt immer neue schulden zu machen muss man einfach einen ausgeglichenen haushalt vorlegen, auch wenn dies z.B. einschnitte in der sozialpolitik beeinhaltet!!
    wofür sollte man sonst überhaupt arbeiten? damit andere davon leben und die eigenen ersparnisse wertlos werden?
  9. #9

    Auch wenn viele anderer Meinung sind, ich halte dagegen.

    Fr. Merkel ist wohl die einzig verantwortliche Politikerin (Politiker natürlich eingeschlossen), die gegengehalten hat.

    Wer erinnert sich nicht an die permanente Forderung unserer Opposition und anderer Staaten nach Eurobonds.
    Hätten wir Eurobonds ausgegeben - wären diese schon längst verbrannt. Man hätte gar nicht soviel drucken können, wie diese auf die Schnelle im Ofen verschwunden wären. Und rein gar nichts hätte sich am Verhalten von Griechenland & Co geändert.

    Die Kanzlerin sprach schon damals davon - erst die Verhaltensänderung, dann kann man über gezielte Maßnahmen zur Stärkung der siechen Volkswirtschaften reden.
    Der Zeitpunkt scheint gekommen zu sein.

    Nichts anderes tut Sie - ich finde, sie hält ihr Wort.

    Hätten wir die Opposition am Ruder, wären wir alle schon längst in Schuldenbergen versunken.

    Noch zum guten Schluss. Nicht Merkel verursacht die Probleme. Eher schon jene, die ständig Weltuntergangsstimmung betreiben - wie auch immer wieder in den Spiegelforen sehr schön zu beobachten ist.


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