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Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen

REUTERSBeim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830496,00.html
  1. #40

    Quadratur des Kreis!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    Woher sollen die zusätzlichen Investitionsmittel für eine neue Wachstumsinitiative kommen? Wer soll diese bereitstellen? Und wofür?

    Die einzelnen Eurovolkswirtschaften befinden sich in völlig verschiedenen Konjunkturzyklen und haben völlig verschiedene ökonomische Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten (siehe Entwicklung der Leistungsbilanzsalden seit Beginn der Währungsunion). Und das ist das Grundproblem dieser Währungsunion.

    Neben den vielfältigen und zahlreichen finanzpolitischen Risiken, die sich bisher aus den Eurorettungsmaßnahmen für uns selbst ergeben haben. Die ökonomische Divergenz hat sich verstärkt und diese verstärkt sich immer weiter. Eine Angleichung der europäischen Volkswirtschaften kann so niemals innerhalb der nächsten Jahren gelingen. Weder durch die zahlreichen versteckten und verdeckten Hilfen der EZB, noch durch die beiden Fonds EFSF und ESM.

    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Währungsexperte Hankel: Rückführung zur Wechselkursunion - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    "Marshall-Plan" soll Konjunktur in EU retten - Finanzmarktkrise - derStandard.at
  2. #41

    Wer informiert ist argumentiert besser

    [QUOTE=covy;10102802
    Ich glaube Frankreich wird nach der Wahl ganz andere Probleme bekommen. Allein das Getöse von Hollande hat selbst nach diversen Steuererhöhungen eine Deckungslücke von ca. 12 Milliarden Euro. Ich befürchte, es wird keinen Tag dauern -nach dem die erste Hochrechnung einen Sieg für Hollande voraussagen- und Frankreich verliert sein Triple A.[/QUOTE]
    Koennten Sie mir bitte verraten woher Sie diese Zahl einer 'Deckungsluecke' aufgrund welcher Massnahmen und nach Erhoehung welcher Steuern haben?
    Im uebrigen, Frankreich ist schon seit einiger Zeit nur noch AA, also Sie hegen ganz umsonst Befuerchtungen. Es ist der neoliberale Sarkozy der Frankreich mit knapp 3 Millionen Vollarbeitslosen (insgesamt ueber 4 Millionen Voll-, Teilarbeitslose, Unterbeschaeftigte), und mit 500 Milliarden Staatsverschuldung mehr als 2007, und wie gesagt nicht mehr AAA, sondern AA, zuruecklaesst.
  3. #42

    Zitat von panda Beitrag anzeigen
    Ich weiß was ich rede. Sie scheinen aber ein kleines Problem mit dem Durchdenken von komplexen Sachlagen zu haben.
    1. Sehen Sie sich um in Europa und der Welt.
    Wieviele Länder gibt es, die die bisherigen Krisen - die nicht durch Deutschland .....
    Zu 1. Sämtliche islamisch geführten Länder haben diese Krise aber sowas von unbeschadet überstanden, Rußland hat es gut überstanden. Etc. Etc. Überall dort, wo es stärkere Regeln in der Finanzwirtschaft gibt.

    Zu 2. Stimme ich Ihnen zu.
  4. #43

    Alles recht einseitig gesehen!

    Zitat von covy Beitrag anzeigen
    ... Merkel solle Hollande nicht provozieren. Steht der unter Naturschutz?
    Ich glaube Frankreich wird nach der Wahl ganz andere Probleme bekommen. Allein das Getöse von Hollande hat selbst nach diversen Steuererhöhungen eine Deckungslücke von ca. 12 Milliarden Euro. Ich befürchte, es wird keinen Tag dauern -nach dem die erste Hochrechnung einen Sieg für Hollande voraussagen- und Frankreich verliert sein Triple A.
    Warum Merkel Hollande nicht provozieren sollte? Einfach - der hat als Präsident (nehmen wir mal guten Muts an, er schafft es) eine Menge Macht. Auch auf die Pläne Merkels zur Änderung der Staatsfinanzen in Europa kann er gehörig Einfluss nehmen. Ohne ihn - rien ne va plus!

    Und was ist so schlimm, wenn Frankreich seinen Triple-A verliert? Es wird einen höheren Zinssatz für die neuen franzöischen Anleihen gut überleben. (Deutschland auch, wenn doch Eurobonds eingeführt werden.) Man gibt den Märkten viel zu viel Bedeutung - Sie auch! Natürlich müssen die verdienen, dazu sind sie da. Sonst gäbe es z.B. kaum noch irgendwelche Versicherungsleistungen.
    Lassen wir Hollande mal machen und schauen wer moi, ob es wirklich so grauslich wird. Eine höhere Besteuerung der Finanzmärkte und der mehrfachen Millionäre würde schon für die höheren Zinsen der Staatspapiere zahlen - und es würde noch genug übrig bleiben.
  5. #44

    @seine-et-marnais
    Frankreich wird m.W. bislang nur von S&P mit AA bewertet.
    Deckungslücke wurde in einem Beitrag, entweder im ZDF heute journal oder in den ARD Tagesthemen gesendet.

    @zicke-zacke
    Nun ja, mit Mehrheit beschlossene Verträge wird auch dieser Möchtegern-Präsident nicht allein ändern können. Ohne Merkel heißt es allerdings auch: rien ne va plus!
  6. #45

    Hollande

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    legt Merkel schon vor der Ehe flach! Alleingänge Merkels bei dem immer mehr Bevölkerungen verarmen, wird es mit Hollande nicht mehr geben. Sozialdemokraten Deutschlands können von den Sozis in Frankreich einiges lernen! Die SPD D. ist derzeit nicht mehr als eine Schwesterpartei der CDU, und deshalb sollte Moby Dick nicht frohlocken.
  7. #46

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...830496,00.html
    Ja, wer haette das denn nun gedacht/erwartet? [/ironie]

    An die SPD: Das solltet ihr erkannt haben, mittlerweile, das ist kein Umfallen. Das ist Wahlkampf!
    Solange verweigern, bis man (Frau) die Zustimmung auf die Umstaende schieben kann.
    "Ich musste leider zustimmen, aber Deutschland (Mir) geht es gut (dabei). Und das war und ist alternativlos" [/Meinung]
  8. #47

    kein Titel!

    Dass auch Merkel die Hoffnung auf eine Wiederwahl Sarkozys aufgegeben hat, verrät ja immerhin Realitätssinn. Ansonsten aber: Merkel will also „Wachstum“ durch neoliberale Reformen schaffen. Hartz IV für Europa? Das ist ja nicht neu, um so erstaunlicher ist es jedoch, dass die Medien Merkel ihre „Wachstums-Agenda“ abnehmen und sie nicht in der Luft zerreißen. Auf dem europäischen Parkett wird es die Kanzlerin damit aber sicherlich nicht so einfach haben - so Jens Berger von den Nachdenkseiten. Dass dürfte insbesondere für Frankreich gelten, wo hinter Hollande knapp vier Millionen Mélenchon-Wähler stehen werden: ihn zu stützen, solange er steht, aber auch ihm den Fluchtweg nach hinten zu verlegen und den Platz zum Umfallen zuzustellen.
  9. #48

    Investieren in Forschung und Entwicklung statt in noch mehr Konsum.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen


    "Es wird beim Fiskalpakt keine Neuverhandlungen geben." Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wandte sich strikt gegen ein Aufschnüren des Vertrags. Er sei "sehr zuversichtlich, dass der Fiskalpakt in Kraft treten wird", sagte Schäuble der "Welt am Sonntag".
    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    Wer`s immer noch glaubt, wird selig.

    Aber wenn sich Frankreich tatsächlich noch mehr verschulden darf, dann sollte es mit dem geliehenen Geld etwas Sinnvolles anstellen z.B. zusammen mit China und den USA Kernkraftwerke entwickeln, die inherent sicher sind und mit denen die bisher noch ungenutzten Thoriumvorräte der Welt zur Stromerzeugung genutzt werden können.

    A-Bomben, die auf Uran / Plutonium basieren, hat es doch inzwischen schon mehr als genug.


    2012 Global New Energy Summit « Energy from Thorium


    Schade, dass es die Grünen und Merkel es inzwischen geschafft haben, dass Deutschland auf diesem Gebiet inzwischen nix mehr zu bieten hat und wissenschaftlich und sogar weit hinter Indien rangiert.
  10. #49

    Was ist Politik?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Fiskalpakt bleibt Angela Merkel hart - doch über eine zusätzliche Wachstumsinitiative für Europa will mit sich reden lassen. Damit bewegt sich die Kanzlerin auf den möglichen neuen französischen Präsidenten Hollande zu. Die SPD frohlockt: "Merkel ist mal wieder umgefallen."

    Wachstumspakt: Merkel kommt Hollande entgegen - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage, ob wer wann, wie, warum in welcher Weise umgefallen ist, offenbart wirklich eine erschreckende Unreife in politischen Fragen allgemein. Wie lange sind hier eigentlich einige dem Kindergarten entwachsen, um solche albernen Fragestellungen aufzuwerfen?
    Wird hier im Forum nicht darüber nachgedacht, wie Politik im allgemeinen funktioniert? Schockierend.
    Merkel kam mit Berlusconi zurecht, bis sie ihn abgesägt hat, sie kam mit Sarko zurecht, bis sie sich ihn zurechtgebogen hat, jetzt stellt sie sich halt auf Hollande ein. Ist das so schwer zu begreifen?
    Ich bin kein Merkel-Fan, aber die geballte Naivität, mit der hier allgemein Politik kommentiert wird, stört mich einfach.








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