Woher sollen die zusätzlichen Investitionsmittel für eine neue Wachstumsinitiative kommen? Wer soll diese bereitstellen? Und wofür?
Die einzelnen Eurovolkswirtschaften befinden sich in völlig verschiedenen Konjunkturzyklen und haben völlig verschiedene ökonomische Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten (siehe Entwicklung der Leistungsbilanzsalden seit Beginn der Währungsunion). Und das ist das Grundproblem dieser Währungsunion.
Neben den vielfältigen und zahlreichen finanzpolitischen Risiken, die sich bisher aus den Eurorettungsmaßnahmen für uns selbst ergeben haben. Die ökonomische Divergenz hat sich verstärkt und diese verstärkt sich immer weiter. Eine Angleichung der europäischen Volkswirtschaften kann so niemals innerhalb der nächsten Jahren gelingen. Weder durch die zahlreichen versteckten und verdeckten Hilfen der EZB, noch durch die beiden Fonds EFSF und ESM.
Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Währungsexperte Hankel: Rückführung zur Wechselkursunion - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
"Marshall-Plan" soll Konjunktur in EU retten - Finanzmarktkrise - derStandard.at

Antworten / Zitieren

