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Wachstumskonzept aus dem Kanzleramt: Merkels Plan für Europa

DPAHollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktioneren?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835301,00.html
  1. #60

    Gehts noch?

    Zitat von viwaldi Beitrag anzeigen
    In Ihrem Beitrag gibt es viel Blubb und Bla, aber Sie sagen mit keinem Wort, was Sie eigentlich wollen oder vorschlagen: weder politisch noch wirtschaftlich.
    Einfach unfassbar, ich habe jetzt in ca. zig hundeten Beiträg wohl ziemlich eindeutig beschrieben was ich will:

    - NO Bail-OUT entsprechend den vertraglichen Verpflichtungen des Maastricht Vertrages
    - Keine Finanzierung von Pleite-Staaten oder -ländern durch die EZB, sondern Konzentrierung auf deren eigentlichste Aufgabe, der Geldwertstabilität
    - Neoliberales und kapitalistisches und marktkonformes Pleitegehen Lassen von Pleitebanken
    - Staatliche Garantien für Kredite der "realen" Wirtschaft
    - Ausstieg aus dem Euro und Rückkehr zur DM, ggf. im Verbund zusammen mit einzelnen weiteren Staaten, wie Finnland, Schweden, Dänemark und der Schweiz
    - Zunächst Etablierung einer politischen und Fiskalunion, eines europäischen Bundesstaates und danach Rückkehr zur gemeinsamen Währung
  2. #61

    tangarra #8 'Sonderwirtschaftszonen'

    Ich sehe schon, Sie haben das vorgesehene System nicht verstanden.
    Die Agitation-und Propaganda-gestaehlte weiss natuerlich auch, dass Steuer-zahlen in Griechenland als schlechte Sitte gesehen wird und damit den braven, ehrlichen Griechen nicht zugemutet werden kann.
    Und nun kommt der grosse Trick der Schoenheit aus der Uckermark: der unempfindliche deutsche Steuerzahler uebernimmt die Steuern der Griechen! Notfalls streicht die halt ein bischen was aus dem Schul- und Ausbildungsetat.
    Geniale Problemloesung!
  3. #62

    Da kann sich die Katze im Schwanz beißen

    Zitat von VLSC Beitrag anzeigen
    "Ein Kernelement ist die europaweite Anpassung der Rentendauer. Doch auch dieses Vorhaben dürfte bei Hollande auf starken Widerstand stoßen - schließlich will er das Renteneintrittsalter für Arbeitnehmer in Frankreich auf 60 Jahre senken. ... Realistischer erscheint da schon eine Einigung über die Nutzung zusätzlicher EU-Mittel zur Wachstumsförderung"

    Warum kritisiert die deutsche Presse im vorauseilenden Gehorsam zu Hollande diese sinnvollen Vorschläge?

    Es ist doch vollkommen klar, dass eine Anpassung der Sozialleistungen und Rentendauer Grundvorraussetzung aller Hilfen sind.

    Sollen etwa Deutsche schießlich bis 70 arbeiten, nur damit Hollande in FR das Renteneintrittsalter auf 60 absenken kann??

    Es sind doch eher Hollandes Versprechungen die vollkommen unrealistisch und auch noch ungerecht sind.

    Was hier immer wieder nervt, ist die Behauptung in Frankreich wird die Rentenaltersgrenze generell wieder auf 60 Jahren gesenkt, dem ist einfach nicht so!

    Die 60 Jahre sollen nur für bestimmte Ausnahmefälle gelten, solche Ausnahmefälle gibt es auch in Deutschland, das nennt sich z.B. Arbeitsunfähigkeitsrente.
    Diese wird auch mit entsprechend Abzüge pro Monate zum Normalrentealter berechnet.

    Was nennen Sie EU weite Anpassung?
    Wer mit 14 Jahren angefangen hat in dieses Rentensystem einzuzahlen, ja davon gibt es viele, erwartet natürlich andere Leistungen, als wenn ein 30 Jähriger anfängt in die Rentenkassen zu zahlen.

    Außerdem, haben alle Länder verschiedene Wirtschaftmodelle und daher auch verschiedene Rentensysteme, die Gleichmachung nach deutscher Art ist daher unangebracht!

    Das ist genau der Punkt mit einer Einheitswährung ohne vorher die Steuer-, Sozial-, Fiskalpolitik
    auf einem Nenner gebracht zu haben, und zwar mit Volksabstimmung in der ganzen EU!

    Solange dieser demokratische Weg ausgesperrt bleibt wird es keine Einheit EU geben können.
    Da kann sich die Katze im Schwanz beißen so oft und solange sie will!
  4. #63

    Warum reist Hr.Hollande nur mit Ideen statt prall gefüllten Geldkoffern nach Brüssel?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktioneren?

    Wie das Wachstumskonzept der Bundesregierung aussieht - SPIEGEL ONLINE
    Um alle seine Ideen selbst zu finanzieren, und ihnen so schnellstmöglich, ultimativ und von beliebigen Neidern ungefährdet zum Durchbruch zu verhelfen.

    Einfacher und unantastbarer könnte er Fr. Merkel nicht überrumpeln, vehement links überholen, und sie kurz darauf nur noch seine Rücklichter per Teleskop erspähen lassen.

    Die Grande Nation betrachtet es doch gewiß als ihre angenehmste Pflicht, ihren Ersten Sozialisten mit genügend Fantastrillioen zum umgebremsten Ausleben seiner kühnsten Phantasien auszustatten.

    Sollten die Koffer vielleicht zu schwer gewesen sein, oder gar die Träger immer noch zu benommen von der Freude über den Wahlsieg?

    Oder läuft etwa die französiche Kollekte, zum Ersetzen der bislang alleine die Koffer ausbeulenden Luft, erst verspätet oder nur schleppend an?

    Dabei gehörten doch Hr. Hollandes Pläne, die bisherige Staatsangehörigkeit durch eine mit bis zu 75 Prozent Ablaß besteuerter Staatsknechtschaft zu ersetzen, zum eiskalt harten Kern seines eindrucksvoll durchmarschierten Siegerprogrammes.

    MfG
  5. #64

    Das gibt es ja schon in Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktioneren?

    Wie das Wachstumskonzept der Bundesregierung aussieht - SPIEGEL ONLINE
    Und ganz genau in Bella Italia , 5 Regionen geniessen einen Sonderstatus , hauptsächlich in Steuersachen , und es sind genau die Regionen die am Rande des Landes sitzen , Friaul - Südtirol - Aosta Tal und die beide Insel Sizilien und Sardinien .
    Europa braucht sowas ähnliches , denn das Kontinent ist nicht so homogen wie mache glauben wollen , Gebiete die nicht "Wettbewerbfähig " sind werden sich immer geben , aber diese Gebiete dürfen nicht auf sich überlassenn werden und dort hinfahren nur wenn man Ruhe braucht , dafür muss eine politik mit breitem Blick auch sorgen .
    Die Debatte die in Deutschland geführt wird ist kleinkariert und führt zu einer Polarisierung des Landes in Reichen und Armen , wobei die Armen auf dem Land leben und die Reichen in Stadtnahe, es passiert das was für Jahrzehnten vermieden worden ist.
    Diese Gedankengänge übertragen auf Europa wirft dieses Kontinent Kulturell 100 jahre zurück , und wir sind nur am Anfang.
    Die Deutschen und die Europäer dürfen nicht zulassen dass dieses Kontinent zu einem Schlachtfeld wird nur für Profitgierigen und Bankenwesen , Europa ist ein Treff der Kulturen wenn sie es wollen .
    Das Kontinent darf nicht inkontinent werden
  6. #65

    Das ist nicht ueberlegenswert

    Zitat von sebfran Beitrag anzeigen
    Sonderwirtschaftszonen in Griechenland oder auch in Spanien sind überlegenswert, weil diesen Ländern Ressourcen fehlen, um mittel- fristig Wirtschaftswachstum hinreichend zu generieren.
    Die Portugiesen waeren gluecklich,wenn sie ihr Land wieder beackern duerfen wuerden,die Fischer wuerden wieder gerne fischen gehen.Das Gemuese und Obst,was die Bauern angebaut haben vor dem EUbeitritt durfte als Bio bezeichnet werden,hatte aber nicht Form und Groesse der EU normen und und.Was Frau Merkel da vorschlaegt,ist im Land schon geschehen und geschieht immer noch.Portugal braucht keine Investoren.Portugal hat in erneuerbare Energien investiert ,geforscht und entwickelt,da koennte Deutschland sich fuer interessieren ,z.B..Den Laendern werden Plaene aufdiktiert,ob das gut ist fuer die Bevoelkerung oder das Land interessiert nicht,Hauptsache,da koennen wieder welche Geld machen.Wenn es dann nicht klappt,ist die Bevoelkerung schuld
  7. #66

    Was ist jetzt also Neu?

    Zitat von sebfran Beitrag anzeigen
    Sonderwirtschaftszonen in Griechenland oder auch in Spanien sind überlegenswert, weil diesen Ländern Ressourcen fehlen, um mittel- fristig Wirtschaftswachstum hinreichend zu generieren.

    Haben Sie die letzten Jahrzehnte nicht in Europa gelebt?

    Sonderwirtschaftzone gibt es schon so lange wie die EU!
    Ja, besonders Griechenland, Spanien, Portugal haben Sonderförderung über die EU bekommen!
    Viele diese Projekte, waren die viele angefangene Schnellstraße, die um die nächste Biegung „fertig“ waren, trotz hoher Besuch aus Brüssel bei den Anweihungen!

    Sogar Deutschland konnte, mit dem Osten als Sonderwirtschaftszone, nach der Wende Gelder
    kassieren. Vorher waren diese Zonen in Westdeutschland entlang der Grenze.

    Was ist jetzt also Neu?
  8. #67

    Zum Lachen in den Keller

    Zitat von Roueca Beitrag anzeigen
    ...Bild betrachte wird mir übel. Diese Madame hat nichts, aber auch gar nichts begriffen, sonst wäre ihr das Lachen längst schon vergangen, wo wie vielen Bundesbürgern!
    Ich nehme mal an, dass Sie es dann konsequent durchziehen jeden Tag 24 Stunden ohne ein Lachen, ohne einziges Lächeln zu verbringen. Das erklärt auch Ihr Posting ;-)
  9. #68

    Ce sera bientôt terminé...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktioneren?

    Wie das Wachstumskonzept der Bundesregierung aussieht - SPIEGEL ONLINE
    Eigentlich hat sich die Position der Kanzlerin nicht geändert.
    Ich denke, wir werden das Ende der Euro bald erleben.
  10. #69

    der Fahrplan eingehalten werden

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Einfach unfassbar, ich habe jetzt in ca. zig hundeten Beiträg wohl ziemlich eindeutig beschrieben was ich will:

    - NO Bail-OUT entsprechend den vertraglichen Verpflichtungen des Maastricht Vertrages
    - Keine Finanzierung von Pleite-Staaten oder -ländern durch die EZB, sondern Konzentrierung auf deren eigentlichste Aufgabe, der Geldwertstabilität
    - Neoliberales und kapitalistisches und marktkonformes Pleitegehen Lassen von Pleitebanken
    - Staatliche Garantien für Kredite der "realen" Wirtschaft
    - Ausstieg aus dem Euro und Rückkehr zur DM, ggf. im Verbund zusammen mit einzelnen weiteren Staaten, wie Finnland, Schweden, Dänemark und der Schweiz
    - Zunächst Etablierung einer politischen und Fiskalunion, eines europäischen Bundesstaates und danach Rückkehr zur gemeinsamen Währung
    Bravo, nur so kann der Fahrplan eingehalten werden.
    Am besten natürlich über demokratische Volksabstimmungen aller EU-Bürger!








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