Wachsende Kritik an der Kanzlerin: Merkel und die bösen Buben

Ein Tabu bricht: Bislang schien Angela Merkel unangreifbar, doch gut 100 Tage nach dem Start von Schwarz-Gelb wächst auch in der Union die Kritik am präsidialen Stil der Kanzlerin - und die wirklich schweren Zeiten stehen ihr noch bevor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...674803,00.html
  1. #70

    .

    Zitat von ischrock Beitrag anzeigen
    Merkels Strategie ist klar: sie will die Koalition mit der FDP platzen lassen und die SPD wieder ins Boot holen, um ihre bürgerfeindliche Politik wie gehabt fortsetzen zu können.
    Das ist aber extrem weit hergeholt. Allerdings könnte dieses Szenario als letzte Drohkulisse bei harten Auseinandersetzungen mit der FDP mal angedacht werden. Mehr aber wohl nicht. Dürfte die Union auch zerreissen, sollte das umgesetzt werden.
  2. #71

    Merkel

    Zitat von Moxxo Beitrag anzeigen
    Entweder profitierte Merkel bislang vom parteiinternen "Nimbus Kohl", oder ihre stärksten Konkurrenten sind insgeheim "beschädigte Ware", sprich von diversen Spendenaffären vorbelastet. Ein paar sind aufgeflogen, andere bangen vermutlich um den Fall Schreiber...
    Könnte es sein, daß sich Merkel während der Turbulenzen um die CDU-Spendenaffäre zuviel belastendes Material über andere CDU-Granden unter den Nagel gerissen hat und unter Verschluss hält? So könnte sie sich jeder Konkurrenz durch Erpressung entledigen. Dass Gleiche könnte man auch in Bezug auf ihre FDJ-Vergangenheit vermuten..........; das möchte ich aber nicht weiter kommentieren.
    Ich habe Merkel noch nie über den Weg getraut, sie hat wirklich etwas an sich, was für mich nicht vetrauenswürdig ist.
  3. #72

    5 sehr gute Leute? Wer denn?

    "Erstens hatte sie es mit vier bis fünf sehr guten und sehr erfahrenen Spitzenpolitikern der SPD zu tun", meint der Autor.

    Wie bitte? Was war denn bitte "sehr gut" an Ulla Schmidt, Hartz-IV-Steinmeier und Co.? Auch Steinbrück war nicht mehr als ein eloquenter Notstabdsverwalter, ohne Vision, ohne Alternative für das seit 60 Jahren non stop defizitäre Steuersystem, dessen Verwalter er war.
  4. #73

    Jau...

    Zitat von hanschristoph Beitrag anzeigen
    .................................................. ........
    danke für das naheliegende und treffende GEFÜHL.....
    die Bevölkerung ist---auch politisch-- einfach abgestummpft.
    Am Niveau der Fernsehsendungen mit hohen Einschaltquoten
    ist das Durchschnittsniveau der abgestumpften niveaulosen
    aktiven Fernsehquotensteigerer ablesbar.
    Mit einer solchen Mentalität wäre die Wiedervereinigung
    nie erreicht worden.
    Wenn dann besteht nur noch die schwache Hoffnung daß relativ
    neue Bundesbürger DIE WENDE bewirken.
    Der westdeutsche Michel liegt auf der Couch und bereitet
    sich jede Woche auf die Bundesligaspiele vor....
    Auch im alten Rom taugte das Motto Brot und Spiele trefflich
    dazu das Volk ruhig zu halten.
    Dieses Rezept läßt sich selbst nach fast 2000 Jahren erfolgreich umsetzen... gerade in Deutschland.
    ...und die "Schwachen" möglichst noch einzeln halten.
    Klappt mit TV und PC doch heutzutage prima.
    Deshalb lässt man auch die HartzIVler nicht zum Morgenappell antreten, auch wenn Typen wie Koch davon träumen mögen.
    Termine wilkürlich angesetzt wirken ähnlich disziplinierend, vermeiden aber daß die Betroffenen merken, wie viele sie sind.
  5. #74

    dekadent

    Ich versteh die ganze Aufregung nicht.
    Es ist doch sonnenklar , daß dieses dekadente System mit seiner eingepennten , selbstmitleidigen Bevölkerung nicht zu reformieren ist. Konsequenterwiese fahren es unsere Politiker nun vor die Wand ,um dann einen Neuanfang zu beginnen.

    Nur sehe ichfür diesen Neuanfang, der unvermeidlich ist , kein fähiges Personal.
  6. #75

    Die Katastrophe

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    "Manche fragen sich schon, ob man sie bisher womöglich eher überschätzt als unterschätzt hat."

    Wenn man sich das jetzt erst fragt, muß man ziemlich naiv sein. Auch der Presse ist vorzuwerfen, sich lieber in Berlin mit den Mächtigen gemein zu machen (hier ein Empfang, dort ne Party) und sich einlullen zu lassen, als selbst zu denken. Diese Frau ist eine Katastrophe für Deutschland.
    Als "Kohls Mädchen" hat sie sich hochgehangelt, von der SPD wurde sie gestützt, daß sie nicht hinfiel und jetzt steht sie quasi allein und lässt sich von Guido die Butter vom Brot nehmen.
    Wo bleibt eigentlich ihre Stasi-Akte? Oder hat sie selbst so viel zu verbergen, daß sie jetzt lieber den Mund nicht mehr aufzumachen traut?
    Ich bin überzeugt davon, daß sie diese Legislaturperiode nicht heil überstehen wird. Warten wir erst mal die neuen Wahlen in Nordrhein-Westfalen ab, vielleicht wird sie dann ganz schön alt aussehen. Wir sollten schon mal den Katastrophenschutz vorwarnen.