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VW E-Bugster: Oben ohne in die Zukunft

Design von gestern, Antriebskonzept von morgen: Mit*der E-Bugster-Studie*kombiniert VW auf der Autoshow in Detroit*Erinnerungen an die*ruhmreiche Vergangenheit mit einem Bekenntnis zur Zukunftstechnologie Elektroantrieb. Die Revolution steckt dabei unter der Ladeklappe.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...807998,00.html
  1. #1

    Steckdose...

    Hoffentlich gibts zum Superstecker auch einen Adapter auf die gute alte Steckdose. (Schuko bzw. CEE blau&rot)

    Ansonsten begibt man sich in den Sumpf von RWE & Co, die jetzt schon anfangen, spezielle Ladesäulen mit speziellen Ladetarifen für spezielle Fahrer aufzubauen...
  2. #2

    Kleiner Porsche ?

    Der "gequetschte" Bugster sieht jedenfalls so aus......
    ;-)
  3. #3

    Ah! .. Oh!

    Ich beginne etwas gelangweilt, den Artikel zu lesen. VW und Elektroantrieb. Das ist wieder eine dieser Marketing-Nebelkerzen. Und dann auch noch der Beatle. Alles schon mal gesehen und gehört.
    Doch dann wird mein Pulsschlag höher. Egal welche Stromart, egal welcher Stecker, das E-Auto lässt sich überall aufladen. Ich sauge die Sätze geradezu förmlich in mich auf, als ich erfahre, dass quasi alle Autohersteller sich auf diesen Standard geeinigt haben sollen. Sollte damit wirklich ein wichtige Hürde beim E-Auto gefallen sein? Schweißtropfen auf der Stirn vor lauter Aufregung. Und dann: "[i]Zwar ist der Bugster nur eine Studie[i]". Als ob ich es geahnt hätte.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reichweite soll bei mindestens 180 Kilometern liegen. Möglich macht das ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 23,8 kWh.
    Die übliche Reichweitenlüge.

    Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen, sollte dieser nur zu 70% entladen werden. Die Kapazität läßt mit der Zeit nach, als "Verschleißgrenze" wird da auch oft 70% angesehen, damit sinkt die nutzbare Kapazität dann auf die Hälfte des angegebenen Kapazitätswertes.

    Dazu kommt, dass ein Auto bei Tempo 130 etwa 30kW/h verbraucht - man kommt mit dem neuen Akku also grad mal 100 km weit, bei vollständiger Entladung. Nach ein paar Jahren, mit entsprechender Beachtung der Entladehöhe, sinkt die Reichweite damit dann auf 50 km. Also nur was für Leute, die eigentlich nie weiter als 50 km fahren wollen. Ein Witz.
  5. #5

    Witzkiste

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Die übliche Reichweitenlüge.

    Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen, sollte dieser nur zu 70% entladen werden. Die Kapazität läßt mit der Zeit nach, als "Verschleißgrenze" wird da auch oft 70% angesehen, damit sinkt die nutzbare Kapazität dann auf die Hälfte des angegebenen Kapazitätswertes.

    Dazu kommt, dass ein Auto bei Tempo 130 etwa 30kW/h verbraucht - man kommt mit dem neuen Akku also grad mal 100 km weit, bei vollständiger Entladung. Nach ein paar Jahren, mit entsprechender Beachtung der Entladehöhe, sinkt die Reichweite damit dann auf 50 km. Also nur was für Leute, die eigentlich nie weiter als 50 km fahren wollen. Ein Witz.
    Tiefentladebatterien gibts - da kann man dann runter bis auf 30%. Mehr Entnahme führt aber auch da zu Schäden. Starterbatterien in Autos sollten idealerweise nicht mehr als 20% entladen werden.
    Zeugt nicht gerade von Ingenieursleistung eher Handgelenk x pi Schätzung um auf 70% zu kommen.

    24kwh sind bei diesem Auto niemals reale 180km Reichweite. Eher 80 im Sommer und 40km im Winter.
    Die Lösung ist leicht, flach, geradliniges Engineering. Im Porschedesignfundus findet sich das nicht aber hier:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...tus_Europa.jpg
    und
    2014 läuft das Direktladebatteriepatent mit dem Exxon die Welt seit Jahrzehnten in Geiselhaft und unter Verschluss hat aus.
    Diese beiden Konzepte vereinen Fahrspass, sinnvolle Reichweite und Ladekomfort. Ein 1800kg schwerer Beetle mit weniger Kofferaum als ein Lotus Europa und 700kg ist doch einfach kake.
  6. #6

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Tiefentladebatterien gibts - da kann man dann runter bis auf 30%. Mehr Entnahme führt aber auch da zu Schäden. Starterbatterien in Autos sollten idealerweise nicht mehr als 20% entladen werden.
    Zeugt nicht gerade von Ingenieursleistung eher Handgelenk x pi Schätzung um auf 70% zu kommen.
    Da hatte ich mich falsch ausgedrückt - ich meinte 70% Entladung, also Entladung bis auf 30%.

    Unmittelbare Schäden gibts bei LiIon bei 100% Entladung wohl nicht, aber die erreichbar Zyklenzahl steigt deutlich bei nicht vollständiger Entladung.
  7. #7

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    2014 läuft das Direktladebatteriepatent mit dem Exxon die Welt seit Jahrzehnten in Geiselhaft und unter Verschluss hat aus.
    Was ist denn das Direktladebatteriepatent?
    Meinen Sie das Patent auf die Anwendung von NiMH-Akkus in E-Autos, das von Chevron gehalten wird?
  8. #8

    Reale Reichweiten

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    24kwh sind bei diesem Auto niemals reale 180km Reichweite. Eher 80 im Sommer und 40km im Winter.
    Jeder echte E-Auto-Fahrer kann über solche Behauptungen nur lachen.
    Über 80km im Sommer fuhr ja bereits der Citroen AX electrique von 1992 mit 12kWh-NiCd-Akku!
    Im Winter sind es mit diesem Auto auch nicht viel weniger, dank Webasto-Verbrennerheizung.
    Bei der Überführung meines E-Autos letzten April waren nach 130km Autobahn+Bundesstraße (leicht hügelig) noch 45% von 28kWh übrig.
    Unter realen Bedingungen sind 180km mit 24kWh meiner Einschätzung nach möglich (Sommer, Flachland, gleichmäßiges Fahren bei freier Strecke), und 80km oder weniger ebenfalls (Schneematsch, Alpenpass aufwärts, dauernd volle Beschleunigung).

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    2014 läuft das Direktladebatteriepatent mit dem Exxon die Welt seit Jahrzehnten in Geiselhaft und unter Verschluss hat aus.
    Was soll das sein, eine "Direktladebatterie"?
    Mir ist keine Batterie bekannt, die indirekt geladen wird.

    Es ist richtig, dass Chevron ein Patent auf NiMH-Akkus hält und etliche Jahre deren Verwendung in E-Autos verhindert hat.
    Aber NiMH-Akkus sind heute für Traktionszwecke irrelevant, die Energiedichte ist gegenüber Li-Akkus nicht konkurrenzfähig.
  9. #9

    Immer Leerfahren ist alltagsuntauglich

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen, sollte dieser nur zu 70% entladen werden.
    Mehr sollte der Akku im normalen Alltagsbetrieb sowieso nicht entladen werden, um noch genug Reserven für "Notfälle" zu haben.

    Wer sich ein E-Auto zulegt, dass er auf seinen Tagesstrecken immer 100% leerfahren muss, hat zu Recht die berühmte "Reichweitenangst" da er bei jeder kleinsten Verlängerung seiner Strecke nicht mehr bis ans Ziel kommt.

    Zitat von radler2 Beitrag anzeigen
    Dazu kommt, dass ein Auto bei Tempo 130 etwa 30kW/h
    Diese Einheit existiert nicht (außer im Dunstkreis der Stromspannung).








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