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DerScheinTrügt
Die Ränder der meisten der großen tektonischen Platten sind in letzter Zeit sehr aktiv. Der ganze Rand der Pazifischen Platte, der sogenannte "Ring of Fire", als auch kleinere Platten in der Karibik zeigen eine Häufung von immer stärker werdenden Erdbeben und Erdbebenschwärmen sowie Vulkanausbrüchen - die einzige Ausnahme ist die amerikanische Westküste zwischen Kanada und Mexiko. So also ob sich dort, wo auch der San Andreas-Graben verläuft, die Spannung aufbaut anstatt sich nach und nach abzubauen. Kein gutes Zeichen. Auch hat sich die mit Satelliten vermessene Anhebung des Deckels des Yellowstone Supervulkans (55 mal 72 km) in letzter Zeit verhältnismäßig stark beschleunigt, und viele als erloschen geltende Vulkane im Südwesten der USA haben angefangen, häufig nur auf dem Wetterradar sichtbare Dampfwolken auszustoßen. Das ist den Massenmedien (noch) keine Nachricht wert, Fachleute und besorgte Privatpersonen haben aber ein besorgtes Auge auf der Situation.