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Vorwurf von Hacker-Gruppe: Syrien soll Schnüffelsoftware aus USA einsetzen

Spionieren, kontrollieren, sperren: Das syrische Regime überwacht das Internet offenbar mit Hilfe von US-Technik. Darauf deuten Dateien hin, die derzeit von einer Hacker-Gruppe veröffentlicht werden - leider nicht der erste Fall von westlicher Schnüffelhilfe für Despoten.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790834,00.html
  1. #1

    Och je, ihr politisch korrekten DoitschDenkDiener,

    man muß flexibel sein - die Syrer haben auch für die CIA
    massig "Terroristen" gefoltert,
    da können sie sagen "hey guys, you owe us one" -
    im Weltweiten Krieg gegen den Terror (WKT) sind deshalb auch
    die Syrer immer noch auf der Seite der GUTEN:

    Steve Jobs (wusstet Ihr das nicht ?) war syrischer Abstammung, wenn das nichts beweist ?
    Denn er hat ja mp3 erfunden, das optische Interface,
    den Computer als solchen, Linux, elektronisches Zocken,
    und schließlich das allen Computern überlegene
    EiPodPadFon.

    We all owe them one for that:
    creating the guy who changed the world.
  2. #2

    Da draußen herrscht ein "Cyberwar"

    Der Westen wäre gut beraten keine Despotien mit "Schnüffelsoft/hardware" zu beliefern.
    http://netzpolitik.org/2010/frontal2...fuer-den-iran/
    http://www.sueddeutsche.de/politik/i...rmany-1.115367

    Die Schwelle zwischen Sicherheitssoftware, Tatwerkzeug und Cyberwaffe ist da manchmal fließend, und die Bundeswehr sagt aus solchen Gründen schon, der Cyberspace sei der fünfte Operationsraum nach Land, Wasser, Luft und Weltraum. Die Schwachstellen der Netze haben geopolitische Bedeutung bekommen.http://www.zeit.de/2011/42/Bundestrojaner/seite-3
    Ethik und Moral spielen leider keine Rolle mehr, wenn es um Renditen geht.
    Das Bewusstsein, dass private oder staatliche Malware ähnlich destruktiv wie Waffen sein können, muss sich erst noch entwickeln, erst dann wird sich auf internationaler Ebene vielleicht etwas tun.
  3. #3

    Euer ernst?

    Ziemlich naiv vom Spiegel eine Firma in der westlichen Hemisphäre mit dem gesamten "Westen" gleichzusetzen. Zumal das ja die Annahme impliziert, dass der gesamte Westen mit schillernder Ethik und Moral durchsetzt ist, was den Begriff "Naivität" dann schon wieder weit übersteigt und den Beitrag an der Grenze zum "wenig Intelligenten" herumlungern lässt.
  4. #4

    .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spionieren, kontrollieren, sperren: Das syrische Regime überwacht das Internet offenbar mit Hilfe von US-Technik. Darauf deuten Dateien hin, die derzeit von einer Hacker-Gruppe veröffentlicht werden - leider nicht der erste Fall von westlicher Schnüffelhilfe für Despoten.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...790834,00.html
    Sollte einem nicht viel mehr zu denken geben, dass (angeblich) demokratische Staaten scheinbar zu Hauf jede Menge Schnüffelsoftware (wie auch der s.g. Bundes- oder jetzt Landes- bzw. Bayerntrojaner zeigt) entwickeln, aus suspekten Quellen erwerben (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791112,00.html) und dann auch noch (fast unkontrolliert) einsetzen.
    Wenn ich überlege, dass solche "Handwerkszeuge" in den USA von einem s.g. "Heimatschutzministerium" (einer vom lupenreinen "Demokraten" Bush und seiner wild gewordenen Entourage geschaffenen Einrichtung, die sicher keinen Vergleich mit Behörden wie der Gestapo -wenn ich an Waterboarding und andere Foltermethoden denke- zu scheuen brauchen) eingesetzt werden, dass auf Grund seiner "besonderen Aufgaben zum Staatsschutz" auch keiner allzu großen demokratischen Kontrolle unterliegt, dann sehe ich dort den größeren Skandal, als im Einsatz solcher Software in Syrien und anderswo.

    Wahrscheinlich handelt es sich bei der Software in Syrien ohnehin auch nur um eine Vorgängerversion (oder Vorvorgängerversion) der aktuell in den USA oder Westeuropa eingesetzten Programme, denn bekanntermaßen sind die Exportbestimmungen in den USA was Hightech-Produkte angeht (und dazu gehört diese Art Software mit Sicherheit) ziemlich restriktiv.
    Es bleibt also dabei, der eigentliche Skandal sind Entwicklung und Einsatz solcherart Software in (angeblich) demokratische Staaten.
  5. #5

    ...

    Zitat von Paul Max Beitrag anzeigen
    Sollte einem nicht viel mehr zu denken geben, dass (angeblich) demokratische Staaten scheinbar zu Hauf jede Menge Schnüffelsoftware (wie auch der s.g. Bundes- oder jetzt Landes- bzw. Bayerntrojaner zeigt) entwickeln, aus suspekten.....
    übrigens - ich vergaß - wer weiß, was sich die "US-Verkäufer" da gleich noch für eigene Zugriffsmöglichkeiten gesichert haben. Da kann man gleich ein bißchen die "Opposition" organisieren!
  6. #6

    Sehr gut erkannt

    Zitat von discurso Beitrag anzeigen
    Der Westen wäre gut beraten keine Despotien mit "Schnüffelsoft/hardware" zu beliefern.
    http://netzpolitik.org/2010/frontal2...fuer-den-iran/
    http://www.sueddeutsche.de/politik/i...rmany-1.115367

    Die Schwelle zwischen Sicherheitssoftware, Tatwerkzeug und Cyberwaffe ist da manchmal fließend, und die Bundeswehr sagt aus solchen Gründen schon, der Cyberspace sei der fünfte Operationsraum nach Land, Wasser, Luft und Weltraum. Die Schwachstellen der Netze haben geopolitische Bedeutung bekommen.http://tinyurl.com/3sgdm7s
    Ethik und Moral spielen leider keine Rolle mehr, wenn es um Renditen geht.
    Das Bewusstsein, dass private oder staatliche Malware ähnlich destruktiv wie Waffen sein können, muss sich erst noch entwickeln, erst dann wird sich auf internationaler Ebene vielleicht etwas tun.
    Auerdem gilt seit kurzem: „Auch gegen Attacken in der virtuellen Computerwelt soll sich die Nato in Zukunft gemeinsam verteidigen. Laut einem Zeitungsbericht könne dann auch eine Cyber-Attacke den Bündnisfall auslösen.“(FR)
  7. #7

    Na also

    Danke für die Aufklärung.
    Jetzt ist also klar, warum Brüderle, Rösler und Kollegen sich so stark machen für den Bundestrojaner. Die Konkurrenz ist dabei, den Weltmarkt abzugrasen. Und Deutschland kann nichts verkaufen?
    Schrecklich!
    Da bleibt nur eins: mehr Testinstallationen, ca. 30 Mio deutsche Computer infizieren und dann auf Reisen gehen und mit Top-Experience prahlen....
  8. #8

    Warum haben Sie mein Zitat verändert?

    Zitat von Peer Ackermann Beitrag anzeigen
    Auerdem gilt seit kurzem: „Auch gegen Attacken in der virtuellen Computerwelt soll sich die Nato in Zukunft gemeinsam verteidigen. Laut einem Zeitungsbericht könne dann auch eine Cyber-Attacke den Bündnisfall auslösen.“(FR)
    Meinen Zeit-Link
    http://www.zeit.de/2011/42/Bundestrojaner/seite-3

    haben Sie durch diesen ersetzt
    http://machtelite.wordpress.com/2011...verantwortung/

    Warum?








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