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Vorwurf der Vetternwirtschaft: FDP-Basis meutert gegen Niebel
Getty ImagesEntwicklungsminister Dirk Niebel gerät wegen seiner Personalpolitik intern in die Kritik. Der FDP-Politiker hatte einer Parteifreundin einen Job besorgt - so sieht es die empörte Basis. Manche Liberale legen aus Protest ihre Ämter nieder.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...815422,00.html
- #100 23.02.2012 14:16 von
- #101 23.02.2012 18:18 von
- #102 23.02.2012 18:31 von
Überascht?
Es gibt auch eine ganz Menge Leute - unter Politikern wie in der Privatwirtschaft - die "mauscheln" nicht, begeben sich nicht in die Abhängigkeiten solcher "Networkings", machen doch dgl. Deals a'la "eine Hand wäscht die andere" auch erpressbar, verliert u.U. die Herrschaft und Kontrolle über die eigenen Entscheidungen.
Mag sein, dass sich mit einer so charakterstarken Einstellung die Karriere verzögert, womöglich auf niedrigerem Niveau auch zeitweise stecken bleibt. Dafür ist sie dann bei entsprechender Ausdauer und Kontinuität im Ergebnis auch überzeugender und nachhaltiger.
Manchem liegt auch nichts an einer "Networking"-Karriere um den Preis der Charakterverbiegung.
Herrn Niebel und Gesinnungsgenossen fehlt es eben offensichtlich an dgl. Attributen. Leider kommen auch etliche mit einem Amigo-analogen Geschäftsmodell ans Ziel ihrer Macht- und monetären Vorstellungen.
Damit muss selbst der Rechtsstaat leben.
Umso wichtiger ist es aber, dass die Bevölkerung wachsam und interessiert ist und sich auch an Wahlen beteiligt. - #103 23.02.2012 18:45 von
So wie das
Steuersenkungsmantra, das die FDP monstranzmäßig vor sich hertrug, verpufft ist, werden - zumindest für die nächste BT-Wahl - mit dgl. Drohungen keine regierungsfähigen Anteile mehr erringen lassen.
Dazu bedürfte es auch einem qualifizierteren Personal.
Schäffler (und "Rebellen") mit seinem Anti-€uro-Rettungskurs könnte sicher mit sehr viel Zustimmung aus der Bevölkerung rechnen. Aber das ist eben nicht die FDP in ihrer Gesamtheit.
Ganz persönlich finde ich, dass ein liberale Partei in einer Wirtschaftsnation wie DEU einen Platz haben kann, auch gebraucht wird. Schließlich sind nicht alle FDP-Leute "niebelig" (so z.B. u.a. Gerhard Baum).
Die derzeitige FDP muss sich jedoch h.E. erst mal neu aufbauen, bis sie wieder in die Lage versetzt ist, auch in einen Regierungsverantwortung zu kommen.
Opposition geht eben einfacher.
Solche Leute wie Herr Niebel tragen allerdings nicht der erforderlichen Vertrauensbildung bei und auch nicht Entscheidungen, solchen Personen ein Ministeramt (zur Selbstbedienung) zu übertragen. - #104 26.02.2012 12:40 von
Besitzstandwahren schon immer
Beim Wahren der Besitzstände war die GIZ noch nie zimperlich. Das galt auch schon zu GTZ-Zeiten für alle Führungskräfte des Eschborner Bundesunternehmens. Nur die "Indianer" hatten wenig davon. Selbst die FDP achtete bereits früher auf ihre Besitzstände. "Entwicklungspolitische Insider" entsinnen sich: 1987 wurde ein Abteilungsleiter der FDP-Bundesgeschäftsstelle als dritter Geschäftsführer der GTZ in die Organisation "hinein gedrückt", obwohl er völlig überflüsssig war. Den deutschen Steuerzahler hat das damals viel Geld gekostet. Dabei waren diese Finanzmittel eigentlich für die Armen und Hungernden in der Dritten Welt vorgesehen.
- #105 03.05.2013 14:27 von
....so macht man es in der FDP
das ist typisch FDP der schon lange unerwünschte "Partner" wird kalt abserviert... aber es ist ja nicht unbedingt ein Verlust.
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