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Vorwürfe gegen Ikea: DDR-Zwangsarbeiter sollen Billy produziert haben

REUTERSDie schwedische Möbelhauskette Ikea will mit Hilfe der Stasi-Unterlagenbehörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der ehemaligen DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind. Der schwedische Fernsehsender SVT will entsprechende Beweise gefunden haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830694,00.html
  1. #1

    doch nichts Neues, das man es nur etwas dazu bringt, die anderen Leute auszunutzen. Mit Hände Arbeit ist noch nie ein Mensch zu einem Milionär, bzw. Milliardär geworden. Für mich sind diese Menschen raffiniert und gleichbedeutend mit der Mafia, allerdings im Rahmen unserer Gesetzesverordnung). Was läuft jetzt wieder mit ALDI ab; man sollte mal die vielen mittelständichen Betriebe durchlurchleuchten, was das alles im Argen liegt.
  2. #2

    In der DDR musste jeder Gefangene, ob politisch oder kriminell, arbeiten. Dass jetzt Zwangsarbeit zu nennen ist schon absurd. Die Gefangenschaft an sich war ja der Zwang. In Hoheneck mussten die Frauen Bettwäsche für Quelle nähen. Da haben ja dann ganz schön viele BRD-Bürger in Zwangsarbeiterinnenbettwäsche geschlafen. Und das IKEA ein Scheißladen mit Super Image ist wäre ja schon seit Jahren klar. Und lieber in der DDR Möbel gezimmert als in Bangladesch Hemden genäht.
  3. #3

    Irsinn des Zeitgeistes.....

    Das im Strafvollzug auch gearbeitet wurde und wird, ist völlig normal und üblich. Da zwischen politischen Gefangenen u. Kriminellen unterscheiden zu wollen, ist überflüssig. Außerdem gabs in der DDR keine politischen Gefangenen. Die wurden auch als Kriminelle eingestuft.
    In der BRD redet auch keiner von politischen Gefangenen, wenn die wegen Volksverhetzung u.ä. einsitzen. Wen der Vergleich stört, dann stört ihn eine hineininterpretierte Wertung - juristisch sieht der Sachverhalt gleich aus.
  4. #4

    ===

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die schwedische Möbelhauskette Ikea will mit Hilfe der Stasi-Unterlagenbehörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der ehemaligen DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind. Der schwedische Fernsehsender SVT will entsprechende Beweise gefunden haben.

    Vorwürfe gegen Ikea: DDR-Zwangsarbeiter sollen Billy produziert haben - SPIEGEL ONLINE
    Schön, und nun? Es wäre viel wichtiger zu klären, welche Firmen HEUTE UND JETZT Menschen unter Umständen und Löhnen arbeiten lassen, die auch nicht besser sind als Zwangsarbeit zu DDR-Zeiten. Und es wäre noch wichtiger, massiv dagegen vorzugehen.

    Aber vielleicht klemmt sich ja in 30, 50 oder 100 Jahren mal ein Untersuchungsausschuss oder eine Behörde dahinter, um das herauszufinden...
  5. #5

    Mein Name ist Hase

    Während die Springerpresse & Co. über die armen Ossis in ihren Stacheldraht - Gefängnis in düsterischen Farben berichtete wurde in den Hinterzimmern Verträge mit den Wirtschaftsministerium der SED beschlossen . Man wusste die Westmarkstärke auszuspielen , da wurden für´n Appel und n´Ei für diverse Handelskatalogketten Waren produziert und der "Ossi-Chinese" hat davon nichts gesehen . Vielleicht sollte man mal die Ex KoKo Mitarbeiter fragen wie das lief , ein prominenter Vertreter
    Names Schalck Golodkowski könnte darüber bestimmt tiefgründiges berichten , dann würde wohl bei vielen der Glaube abfallen und manch Politiker in Erklärungsnöten kommen . So deckt man lieber den Mantel des Schweigens drüber und hetzt gegen die neue LINKE um so heftiger um den antisozialistischen Schein zu wahren . Im Prinzip war es damals wie heute mit China , Menschenrechte hin oder her , wenn man tolle Gewinne machen kann werden die Augen ebend geschlossen .
  6. #6

    Zitat von benn01 Beitrag anzeigen
    Außerdem gabs in der DDR keine politischen Gefangenen. Die wurden auch als Kriminelle eingestuft.
    .
    na, da kommen die nOSTalgiker wieder hervor. natuerlich gab es in der DDR keine politischen gefangenen... sondern lediglich kriminelle deren vergehen war: a) aus der DDR AUSreisen zu wollen b) jemandem bei der AUSreise geholfen zu haben c) kritik an der staatsfuehrung aeusserten d) friedlich demonstrierten usw. Alle in klar rechtsstaatlichen prozessen sauber verurteilt. genauso wenig gab es politische gefangenen im 3ten Reich, oder? alles ebenfalls kriminelle die gegen gesetze verstossen haben? man man man.... was sich hier wieder alles bei SPON tummelt.

    ihrer logik nach gibt es vermutlich auch in Kuba und Nord-Korea sowie China keine "politischen Gefangenen"...
  7. #7

    Mit allen (un)möglichen Mitteln soll der Rubel rollen.
    Man man Leute! Was ist mit all den Knackis die ebenso für kapitalreiche Firmen etc. arbeiten mussten...ich hab auch Tüten geklebt und stell mich in die Reihe.
    Hört doch mal uff!
  8. #8

    Das war doch schon Mitte der 80er Jahre in den Medien. Ich kann mich noch recht gut erinnern das wir damals als Studenten in Berlin Ikea boykotiert haben, wegen der Ausbeutung von politisch verfolgten inhaftierten. Das war wohl mehr in der TAZ als im Spiegel berichtet.
  9. #9

    Wer nur zurückschaut.....

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    Schön, und nun? Es wäre viel wichtiger zu klären, welche Firmen HEUTE UND JETZT Menschen unter Umständen und Löhnen arbeiten lassen, die auch nicht besser sind als Zwangsarbeit zu DDR-Zeiten. Und es wäre noch wichtiger, massiv dagegen vorzugehen.

    Aber vielleicht klemmt sich ja in 30, 50 oder 100 Jahren mal ein Untersuchungsausschuss oder eine Behörde dahinter, um das herauszufinden...
    Wer nur zurückschaut, der möchte die Gegenwardt nicht wahrnehmen.
    Viel besser wäre es doch mal nachzuharken wer heute für Hungerlöhne produzieren lässt und wer damit sehr viel Profit macht.
    Die DDR ist Vergangenheit, aber heute müssen nach wie vor sehr viele arbeitende Bürger sich zusätzliche Zuwendungen vom Staat erbetteln um das Leben finanzieren zu können.
    HR








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