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Vorwürfe gegen Präsidentschaftskandidaten: Romney soll schwule Mitschüler gemobbt hab

APEine Episode aus der Schulzeit bringt Mitt Romney in Erklärungsnot. Laut einem Zeitungsbericht hat er im Alter von 18 Jahren einem schwulen Mitschüler die Haare abgeschnitten, ein weiterer homosexueller Schulkamerad berichtet von Mobbing. Präsidentschaftskandidat Romney nennt das "Streiche".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832540,00.html
  1. #1

    Nein, "gewusst" hat er es vielleicht nicht. Ein erwiesen schwuler Mitschüler wäre kaum eine Woche länger geblieben. Die Mitglieder der bekloppt-patriarchalischen Rechten betrachten es noch heute schon als religiöse Diskriminierung, nicht gegen Schwule hetzen zu dürfen. 1965 war die Mormonenkirche noch offen rassistisch; einen "weibischen" Mitschüler zu mobben und auch körperlich anzugreifen, gehörte bei den spießbürgerlichen Alphamännchen quasi zum Lebensstil. Eine geleckte Heuschrecke wie Romney mit seinem glitschigen Herumwinden ist nicht glaubwürdig.
  2. #2

    Dieser böse Schuft! ;)

    Jaja da packt man im Wahlkampf noch schnell Geschichten aus dem letzten Jahrhundert heraus...
    Er hat Schwule, oh verzeiht, Homosexuelle gemobbt...man man muss ja ein ganz böser gewesen sein.
    Also ich denke mal ehrlich gestanden haben fast alle schon mal, vor allem in der Jugend, jemanden unfair behandelt oder vielleicht auch gemobbt. Man kann darauf nicht stolz sein, aber es im Wahlkampf zu bringen, um jemanden zu schaden? also ich find das lächerlich.
    Ich kenne diesen Kandidaten nicht und will ihn nicht verteidigen, weil ich keine Ahnung habe für was er steht.
    Aber diese Wahlkampfstrategie ist ja mal total lachhaft.
  3. #3

    It Gets Better? Not so much

    Die mediale Aufmerksamkeit mag sich 2010 zum ersten Mal auf die steigende Selbstmordrate unter Jugendlichen gerichtet haben, die auf Grund sexueller Orientierung systematisch drangsaliert wurden, allerdings war dies leider sowohl 2011 ein Thema und ist es immer noch im Jahr 2012. Der letzte erfasste Suizid im Zusammenhang mit bullying liegt erst ein paar Tage zurück.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2141380/Rachel-Ehmke-Girl-13-hangs-months-torment-hands-girls-scrawled-slut-school-locker.html
  4. #4

    au weia

    Zitat von Vielleicht dein Nachbar Beitrag anzeigen
    Jaja da packt man im Wahlkampf noch schnell Geschichten aus dem letzten Jahrhundert heraus...
    Er hat Schwule, oh verzeiht, Homosexuelle gemobbt...man man muss ja ein ganz böser gewesen sein.
    Also ich denke mal ehrlich gestanden haben fast alle schon mal, vor allem in der Jugend, jemanden unfair behandelt oder vielleicht auch gemobbt. Man kann darauf nicht stolz sein, aber es im Wahlkampf zu bringen, um jemanden zu schaden? also ich find das lächerlich.
    Ich kenne diesen Kandidaten nicht und will ihn nicht verteidigen, weil ich keine Ahnung habe für was er steht.
    Aber diese Wahlkampfstrategie ist ja mal total lachhaft.
    Romney - der boese schlingel - hat also vor knapp einem halben jahrhundert (!!) einen mitschueler gemobbt. meine fresse. so was ist untragbar. ich bin jetzt gespannt auf geschichten die romney als 16 jaehriger begangen hat.....
  5. #5

    Zitat von londonn1 Beitrag anzeigen
    Die mediale Aufmerksamkeit mag sich 2010 zum ersten Mal auf die steigende Selbstmordrate unter Jugendlichen gerichtet haben, die auf Grund sexueller Orientierung systematisch drangsaliert wurden, allerdings war dies leider sowohl 2011 ein Thema und ist es immer noch im Jahr 2012. Der letzte erfasste Suizid im Zusammenhang mit bullying liegt erst ein paar Tage zurück.

    Rachel Ehmke: Girl, 13, hangs herself after months of torment at hands of girls who scrawled 'slut' on her school locker | Mail Online
    ich stimme ihnen zu dass es ein grosses problem ist... aber romney nun ernsthaft etwas ankreiden wollen was er 1965 (!) als 18jaehriger begangen haben soll, ist lachhaft.....
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Episode aus der Schulzeit bringt Mitt Romney in Erklärungsnot. Laut einem Zeitungsbericht hat er im Alter von 18 Jahren einem schwulen Mitschüler die Haare abgeschnitten, ein weiterer homosexueller Schulkamerad berichtet von Mobbing. Präsidentschaftskandidat Romney nennt das "Streiche".
    Im US-Wahlkampf immer wieder beliebt : "Aus einer Mücke einen Elefanten machen".
  7. #7

    Das ist jetzt fast 50 Jahre her. Was soll dieser Schwachsinn?

    Wer mit 18 nie etwas gemacht hat, für das er heute im Boden versinken würde, wenn das in der Zeitung steht, der darf den ersten Stein werfen.

    Wenn Kritik an den US-Republikanern, dann bitte bezüglich aktuellerer Fehltritte. Da gibt es doch wahrlich genug.
  8. #8

    18?

    Ähm... er war 18! Hallo? Und jetzt wird gesagt: "Ach dieser kleine Bengel... Waren wir nicht alle als Kinder so?"
    Sorry, aber mit 18 sollte man schon die Reife besitzen, nicht irgendwelchen Gruppenzwangquatsch mitzumachen. Aber war bestimmt die schlechte Erziehung die er genoss, von diesen schlimme Eltern... jaja die Untersch - ähhh... - Oberschicht...

    Ich finde, dass lässt schon auf einiges schließen, auch wenn es Wahlkampftatik ist...
  9. #9

    optional

    Mobbing ist keine Mücke und die Diskriminierung von Homosexuellen sowieso nicht. Das hier IST ein Elefant und es ist schon ekelhaft, wenn Mobbing von einem Präsidentschaftskandidat "Streich" genannt wird.








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