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Vortrags-Panne: Uni Trier düpiert renommierten Kriegsforscher

Krieg und Frauen, das ist sein Thema - doch die Uni Trier wusste nicht genau, wen sie sich mit Militärhistoriker Martin van Creveld einlud. Nach seinem ersten Vortrag entließ die Uni ihren berühmten Gastdozenten. Studenten*hatten sich über frauenfeindliche Thesen des Kriegsfachmanns beschwert.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...794094,00.html
  1. #1

    Ist doch korrekt

    Sind wir mal ehrlich: natürlich finden Frauen es in gewissem Sinne gut wenn Männer sich bekämpfen und der Stärkere gewinnt.
    Das ist nichts perverses, sondern liegt in unseren Genen.
    Der stärkere Mann konnte die Familie ernähren, wo ist das Problem diesen einfachen historischen Fakt zu akzeptieren.
    Es mag sein, dass dies heute in westlichen Ländern nicht mehr der Fall ist, die Gene lassen sich aber nicht mal eben in wenigen Jahren umstellen.
    Also warum die Aufregung?
  2. #2

    Bringt man das Studenten nicht mehr bei?

    These Antithese Synthese?
    Andererseits sollte man schon wissen wen man sich da einläd
    und ein bischen über die Vorträge wissen.
    Dann gibt es auch keine Überraschungen.

    Allerdings ist auch heute niemand mehr gewillt sich über kontroverse Thesen auseinander zu setzen.
    Alles schön bequem und mainstream in allen Meinungen
    dann muss man auch nicht das anstrengen, was manche Menschen
    als ihr Gehirn bezeichnen.
    Da ja sonst nichts über den Vortrag gebracht wurde, ausser
    ein paar dürftige Aussagen von einigen Studenten, kann man sich über diesen Herren auch nicht wirklich auslassen.

    Zeigt nur das so mancher Asta zu einer Kuschelgruppe verkommen ist.
  3. #3

    Nunja..

    Ich weiss natürlich nicht, was im Umfeld des Vortrags in Trier im Detail gelaufen ist, insofern kann ich leicht schlaue Ratschläge geben. In jedem Fall wäre es in meinen Augen die in wissenschaftlichem Kontext korrekte und angemessene Vorgehensweise gewesen, sich zunächst fachlich mit den Thesen von Hr. van Creveld auseinander zu setzen. Es muss doch wohl möglich sein, derart skuril anklingende Thesen zu sezieren und zu widerlegen. Und dann ist ein solcher Mann entweder in der Lage, mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung adäquat umzugehen oder diskreditiert sich im Verlauf selbst, so dass sich die Angelegenheit von allein erledigt.

    Ärgerlich nur, dass man den Mann finanziell unterstützt, wenn man dieses voraussichtlich abstruse Buch kauft. Es könnte einen hohen Unterhaltungswert haben - gesetzt den Fall, man regt sich gern auf. ;-)
  4. #4

    !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Krieg und Frauen, das ist sein Thema - doch die Uni Trier wusste nicht genau, wen sie sich mit Militärhistoriker Martin van Creveld einlud. Nach seinem ersten Vortrag entließ die Uni ihren berühmten Gastdozenten. Studenten*hatten sich über frauenfeindliche Thesen des Kriegsfachmanns beschwert.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...794094,00.html
    "Stattdessen soll van Creveld ständig seine Angst vor dem Verlust der Meinungsfreiheit in Europa zum Ausdruck gebracht haben."

    Wohl nicht ganz zu unrecht! ;-)
  5. #5

    Mir erscheint durchaus plausibel,

    daß Frauen Krieger mögen. Es ist aus Sicht der Evolution stimmig (Wir entwickelten uns schließlich in einer Umgebung mit ständigen Kriegen!) und deckt sich auch mit der Erfahrung.
  6. #6

    männliche Phantasien

    Zitat von mdhp Beitrag anzeigen
    Sind wir mal ehrlich: natürlich finden Frauen es in gewissem Sinne gut wenn Männer sich bekämpfen und der Stärkere gewinnt.
    Das ist nichts perverses, sondern liegt in unseren Genen.
    Der stärkere Mann konnte die Familie ernähren, wo ist das Problem diesen einfachen historischen Fakt zu akzeptieren.
    Sind wir mal ehrlich: Männer glauben, dass Frauen es natürlich in gewissem Sinne gut finden, wenn Männer sich bekämpfen und der Stärkere gewinnt.

    Ein permanent kämpfender und sich selbst beweisender Mann mag ja ein hübscher Anblick sein. Leider nur ist er aus einer biologistischen Sicht kein wünschenswerter Dauerpartner. Er wird nämlich von seinen Kämpfen erschöpft und potenziell verletzt in der Gegend rumliegen oder deutlich früher sterben. Folglich kann man zwar seine Gene "einsammeln" muss sich dann aber ggf. darauf einstellen, den daraus resultierenden Nachwuchs allein gross zu ziehen. Wohl eher was für einen one-night-stand, aber niemand zum gemeinsam Familie gründen, denn er wird nicht (mehr) dazu kommen, die Familie auch tatsächlich mit zu ernähren. Eigentlich der perfekte Seitensprung fürs dritte Kind.. um mal ein paar lauernde Ängste zu bedienen.
  7. #7

    Kleingeister

    Da haben sich die biedermeierkleingeister durchgesetzt.
  8. #8

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Martin van Creveld fühlt sich von den Studentenvertretern und der Hochschule ungerecht behandelt. Er habe in Trier gelernt, "dass einige deutsche Studenten nichts aus der Bücherverbrennung von 1933 gelernt" hätten. Außerdem gebe es unter deutschen Akademikern "Feiglinge, die die Meinungsfreiheit und ihre Kollegen opfern würden, damit sie sich keinen Ärger einhandeln"."

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...794094,00.html
    Wo er recht hat, hat er recht... Schon traurig, dass heutzutage der linke Gesinnungsterror qua Denk- und Redeverbot den wissenschaftlichen Diskurs zu verhindern in der Lage ist... Wenn etwas unwissenschaftlicher Unsinn ist, dann ist es die sog. Gender-Forschung, die lediglich eine Aneinanderreihung dümmlicher Ideologeme bietet...
  9. #9

    Düpiert - brüskiert - fantasiert

    "Vortrags-Panne: Uni Trier düpiert renommierten Kriegsforscher"

    Der Autor sollte mal die Bedeutung des Wortes 'düpieren' nachschlagen. Das Wort, welches er gesucht hat, war nämlich 'brüskiert'.








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