CorbisDie Kinder versorgen, dann zur Arbeit, dazu der Haushalt - viele Eltern in Deutschland leiden unter Stress. Ministerin Schröder will die Lasten umverteilen. Berufstätige Großeltern sollen einfacher Erziehungszeiten nehmen dürfen - auch über ein Großelterngeld wird nachgedacht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821045,00.html
Sie haben Recht, blinder Aktionismus lenkt vom Wesentlichen ab.
Die Frau ist weltfremd und naiv!
Außerdem schließt sie von sich selber auf andere, schließlich stehen ihr zwei Großelternpaare bei der privaten Kinderbetreuung zur Seite, damit sie Karriere machen kann. Was so einfach funktioniert, muss doch auch bei anderen möglich sein ...
P.S. Kohl-Groupie find' ich gut :-)
Diese Regierung macht hinterwäldlerische Familienpolitik, und Frau Merkels Beliebtheit steigt und steigt. Tja, sie schwebt eben in höheren Sphären auf dem internationalen Parkett. Offenbar genügt das dem Volk. Obwohl sie und *nur sie* für diesen ganzen Murks verantwortlich ist.
Eas hat die Regierung bisher *für* das Volk gemacht? Ich wüsste nicht, was ...
kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass zwar scheinbar viel für Familien getan werden soll, alles aber letztlich darauf hinausläuft, dass Eltern möglichst wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen sollen/müssen/können/dürfen, um vollumfänglich als vollflexible Arbeitssklaven der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Die Kinder sind ja unter. Die Anfrage auf Teilzeit wird dann künftig wohl nur noch dann positiv beantwortet werden, wenn man nachweisen kann, weder einen Krippenplatz noch vom Arbeitsmarkt bereits outgesourcte oder aus Arbeitgebersicht entbehrliche Grosseltern zur Verfügung zu haben. Der Stress für Eltern entsteht meiner Meinung nach doch nur dadurch, dass Eltern einerseits einer Erwerbstätigkeit nachgehen MÜSSEN, andererseits jedoch trotzdem soviel Zeit wie möglich SELBST mit den Kindern verbringen wollen. Wie diesen Eltern dann durch mehr Kinder-Outsourcingmöglichkeiten geholfen werden soll, ist mehr schleierhaft. Letztendlich geht es also wie immer darum, die Wirtschaft von den lästigen Bälgern (und ungewollten älteren Arbeitnehmern???) zu entlasten, damit junge und mittelalte Arbeitssklaven endlich wieder längstmöglich malochen.
Das arme Mädel hat erst während der Schwangerschaft festgestellt, dass ihr als Ministerin gar keine Elternzeit zusteht! ....
Versuche gerade über die Idee "Großelternzeit" nachzudenken und diese abzuwägen.
Halte sie jedoch spontan aus hier bereits vielfach geäußerten Meinungen für wenig zielführend. Wir sollten den Focus auf den Ausbau der Kinderbetreuung/Kikas bishin zu flächendeckenden Ganztagesschulen lenken. Nur so können wir der derzeitigen Elterngeneration und deren Kindern gerecht werden.