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Vorstoß von Ministerin Schröder: Oma und Opa sollen gestressten Eltern helfen
CorbisDie Kinder versorgen, dann zur Arbeit, dazu der Haushalt - viele Eltern in Deutschland leiden unter Stress. Ministerin Schröder will die Lasten umverteilen. Berufstätige Großeltern sollen einfacher Erziehungszeiten nehmen dürfen - auch über ein Großelterngeld wird nachgedacht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...821045,00.html
- #60 14.03.2012 17:00 von
Früher waren Kinder Sinn und Erfüllung des Lebens
Heute werden sie in erster Linie als Kostenfaktor wahrgenommen und ein Glückwunsch allen Eltern, die sich wider dem Mainstream und der von Jahr zu Jahr schlimmeren Familienpolitik noch Kinder gönnen.
Diese gestalten wirklich Deutschland Zukunft.
Die Familienministerin macht eher den Eindruck, als ob sie diese auf billige Weise kaufen oder sollte man besser sagen "leasen" möchte. - #61 14.03.2012 17:04 von
- #62 14.03.2012 17:07 von
.
Ich denke, das Problem ist die veränderte Einstellung gegenüber Kindern. Noch vor einer Generation haben Kinder viel öfter auch mal alleine gespielt oder sind mit Freunden zusammen gewesen (ohne dass immer Eltern im selben Raum anwesend waren). Auch in recht jungen Jahren. Heute müssen sie ja 24 Stunden am Tag beschäftigt werden. Und der Stress, wenn jemand sein Kind jeden Tag zu einem anderen Frühförderkurs bringen muss...
Es ist heute leider so, dass Kinder viel zu oft "Projektkinder" sind und fast ein Kult daraus gemacht wird. Und die ganze Industrie, die davon lebt, tut noch ein Übriges, um die Meinung zu bestärken, Kinder wären ein Riesenprojekt, das ein normaler Mensch nicht bewältigen kann. Angeblich gibt es ja immer weniger Kinder, aber dafür sehe ich immer mehr Schwangerschaftsmodeläden, Mutter-Kind-Cafes, Mutter-Kind Kurse, Eltern-Kind Tag hier, Eltern-Kind Tag dort, etc. Vielleicht würde es schon helfen, wenn die Leute wieder eine gesunde Einstellung zum Thema Kind haben würden. - #63 14.03.2012 17:08 von
...
.. schön, aber dann auch bitte den Großeltern die Zweitwohnung finanzieren.
Wir kennen nur vereinzelt Eltern, die nahe genug bei den Eltern wohnen, daß hier Betreuung möglich ist. Und dort passiert die Betreuung ohne Probleme, zumal die Eltern meiner Generation, 70er, grösstenteils die klassische Rollenverteilung lebt, also eh die Oma Zeit hat :-). - #64 14.03.2012 17:10 von
Aber gerne - dann zahlen Sie die Schulkosten, Betreuungskosten, Krankenkassenkosten/Gesundheitskosten, Ausbildungskosten etc. für Ihre Kinder alleine. Die Kinderlosen pfeifen auf die Solidarzahlungen und investieren das gesparte Geld in ihre Altersvorsorge und Pflegekosten. Sind Sie sicher, dass Sie da besser fahren als die Kinderlosen?
Schliesslich bedeuten viele Kinder nicht automatisch auch viele Zahlungen in die Rentenversicherung - bleiben die lieben Kleinen, wenn sie dann mal gross sind, arbeitslos oder bekommen nur einen mies bezahlten Job, sieht es mit den Zahlungen in die Rentenversicherung mau aus. - #65 14.03.2012 17:13 von
Der war gut!
Jo, wenn ich den Vater meiner Tochter dazu bringe seinen Postdegree aufzugeben, 9000 km umzuziehen und daheim Entertainer und Koch zu spielen, wird er es mir sicherlich sehr danken.
Ihm bleiben vielleicht immer noch gut 35 Jahre Arbeit, aber ob die dann auch auf dem Niveau ist oder er sich nochmals alles aneignen muss, ist dann die Frage.
Ich muss nach deutscher Formel übrigens auch noch so 24 Jahre arbeiten. Vielleicht will ich es aber auch länger - mir macht mein Job nämlich unheimlich viel Spass. - #66 14.03.2012 17:14 von
- #67 14.03.2012 17:27 von
Da geistert wohl das uralte Familienbild der zusammenlebenden Großfamilie im Kopf dieses Kohl-Groupies herum? Die Mutter bekommt die Herdprämie, damit die Kinder nicht in staatliche Betreuung müssen - oder aber die Großeltern bekommen einen Zuschuss. Hauptsache der Staat muss seiner teuren Aufgabe, konfessionsfreie Betreuungsangebote bereitzustellen, nicht nachkommen.
- #68 14.03.2012 17:27 von
Gesundschrumfung
[QUOTE Und dabei täte der Republik wie überhaupt dem gesamten Globus nichts so gut wie eine sanfte Gesundschrumpfung der menschlichen Gesellschaft. Das ist, wenn wir schon alle lange gesund leben wollen, nur möglich, wenn die Reproduktionsrate konsequent eher bei eins als bei zwei liegt. In Deutschland tut sie das. Eigentlich läuft alles super, aber Frau Schröder verfolgt offenbar andere Pläne und andere Ideale.
Ich finde das beängstigend. Es sind eigentlich Kriegsvorbereitungen,
die sie mit solchen Vorstössen trifft.[/QUOTE]
Ja, ich finde auch, dass sich insbesondere Deutschland ganz wegschrumpfen sollte! Andere Länder, wie zB. Frankreich machen das zwar anders, die wachsen sogar, und werden uns Deutsche mengenmässig in absehbarer Zeit überholen, aber da ist das Leben halt einfach schöner, die Frauen hübscher, fleissiger, kochen auch besser, und die Männer nicht so träge, faul, und zukunftsängstlich. Ich denke, die Welt kann auf uns ganz gut verzichten, und wir sind einfach konsequent mit unserer eigenen Einstellung. Und wenn einer sich doch vermehren will, dann muss er es aus eigenen Kräften schaffen, und dann gilt Darwin's Regel der Vermehrung der Überlebensfähigen.
Mir tun halt nur die romantischen jungen Frauen und Männer leid, die trotz allem immer noch Kinder wollen, und sich hin und her überlegen, wie sie das hinkriegen können, in diesem totgeweihten Land -AUSWANDERN! - #69 14.03.2012 17:31 von
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