Bevor*Fabienne, Marc und Larissa*an der Uni starten, müssen sie*lernen, sich zu Hause abzunabeln und woanders zu wohnen. Das bedeutet: Mutter-Tochter-Zwist im Möbelhaus, Sächsisch-Crashkurs im Einwohnermeldeamt -*und Lampenfieber vor dem ersten Hochschul-Tag.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...788910,00.html
Auf "Was studierst du" Smalltalk hätte ich auch keine Lust wenn ich so ziemlich das reaktionärste, rückständigste Fach der ganzen Uni belegen würde.
Es fällt tatsächlich auf, dass hier fast nur Studenten von Geisteswissenschaften eine Plattform geboten wird. Nur würde ich das nicht als Diskriminierung oder Böswilligkeit von Seiten des Spiegels ansehen - ich glaube, angehende Ingenieure haben schlichtweg weder Lust noch Zeit sich geistig für den Spiegel öffentlich zu entblößen.
aber als ich damals in Berlin studierte nahm ich mir fuer einen sehr niedrigen Betrag ein moebliertes Zimmer bei einer alten Dame, die nicht ganz unfroh dass sie jemanden in der Wohnung hatte, der auch mal eine kleine Reparatur machen konnte. Vorteil: der Besuch im Moebelgeschaeft entfiel und es gab beim Einzug keinen Stress. Nachteil: Damenbesuch nach 10 Uhr gabs nicht. Basta. Spaeter nahm ich mir eine ebenfalls moeblierte 1 1/2 Zimmer Wohnung mit Moebeln, die zwar stabil und alt aber sicher nicht "cool" waren in einer sog. Mietskaserne, 3. Hinterhof, Toilette auf dem Halbstock, transportable Notdusche zu umgerechnet 25 Euro im Monat. Aber ich nehme an, auf den Standard will heute kein Student mehr zurueck. Mich und meine Kommilitonen hats weder umgebracht noch haben wir deswegen den Abschluss nicht geschafft.
Die Sorge ist sicher unbegründet. "Katholische Theologie" ist als Studienrichtung so schräg, daß man das in der Dresdner Neustadt vermutlich schon wieder als "übelst cool" empfindet. Zumindest kann man darüber wesentlich intensiver diskutieren, als mit einem angehenden BWLer über dessen Studienfach.
Nicht alle sehen das Thema so verkniffen, wie manche SPON-Foristen.
Ja ja, vor ein paar Monaten stand ich auch in einer fremden Stadt als Neustudent.
Morgens die Begrüßungsveranstaltung mitgemacht, Mittags dann in die neue WG und mit den Eltern das Zimmer so gut wie möglich eingerichtet.
Abends dann in der Stadt was gegessen und kurz danach war ich allein.
Neue WG, neue Mitbewohner, neue Stadt, neue Uni, keine Bekannte... komisches Gefühl, und die ersten Tage waren die schwersten
Nach ein paar Tagen war das Eis aber gebrochen und nach zwei Wochen lief alles völlig normal, als wäre es schon immer so gewesen.