Eine Untersuchung die einem Mordversuch nahekommt ist nur deshalb erlaubt, weil es für einige Ärzte sehr lukrativ sein kann.
CorbisDown-Syndrom, Windpocken, Toxoplasmose - Ärzte bieten werdenden Müttern zahlreiche Tests während der Schwangerschaft an. Die Frauen müssen die Medizinchecks selbst bezahlen, erkaufen sich damit aber oft nur trügerische Sicherheit. Welche Tests sind wirklich sinnvoll? Ein Überblick.
http://www.spiegel.de/gesundheit/sch...-a-847864.html
Eine Untersuchung die einem Mordversuch nahekommt ist nur deshalb erlaubt, weil es für einige Ärzte sehr lukrativ sein kann.
Letztendlich entscheidet der Patient, welche Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Es besteht immer die Möglichkeit, "Nein" zu sagen. Ein guter und gewissenhafter Gynäkologe wird IMMER über Risiken, Aussagekräftigkeit und Kosten einer Vorsorgeuntersuchung aufklären. Mir wurden in der Schwangerschaft nicht einmal die Hälfte der o.g. Untersuchungen angeboten.
Daß 50% der Fehlgeburten auf Amniozentesen zurückzuführen sind, ist Unsinn.
Mich würde interessieren, welche Studie derart haarsträubende Daten ausgespuckt hat?
Was die Autorin völlig außer Acht lässt, ist, dass Frauen in bestimmten Berufen (z.Bsp. Erzieherinnen) bei fehlender Immunität gegen Zytomegalie oder Ringelröteln für die komplette Schwangerschaft ein Berufsverbot bekommen (bei vollen Bezügen).
Die Ansteckungsgefahr in Betreuungseinrichtungen für Kinder ist nämlich besonders hoch. Es geht nicht nur um Behandlungsmöglichkeiten oder Impfschutz, sondern auch um Risikovermeidung.
Das Risiko eines Schwangerschaftsverlusts liegt bei allen Fruchtwasser untersuchunge bei ca. 0.5-1%. Bei Amniozentese voe der 15. Schwangerschaftswoche ist es hoeher. Mir persoenlich waere es das nicht wert.
Quelle:Update on Procedure-Related Risks for Prenatal Diagnosis Techniques
Ann Tabora, Zarko Alfirevicb
Department of Fetal Medicine, Copenhagen University Hospital Rigshospitalet and Faculty of Health Sciences, Copenhagen, Denmark;
Division of Perinatal and Reproductive Medicine, University of Liverpool, Liverpool Women’s Hospital, Liverpool, UK
Fetal Diagn Ther 2010;27:1-7
Ohen Begründeten Verdacht? Man muss nur Katzen haben oder irgendwie mit ihnen in Kontakt kommen, schon gehört man zur gefährdeten Gruppe...auch über Erde oder Dreck kann der Erreger übertragen werden. Übrigens steht noch nicht zu 100% fest, dass auch Menschen, welche mit infizierten Katzen in Berührung gekommen sind, den Erreger auch übertragen können.
Klar steht der in keinem "ausgewogenen Verhältnis", weil der Test als durchaus sinnvoll anzusehen ist...das "ausgewogene Verhältnis" ist hier ein ganz anderes: Es ist viel kostengünstiger für die Kranken die entsprechenden Folgeerscheinungen einer zu spät erkannten Infektion zu "behandeln", als die Gefahr generell auszuschließen...
Nachtrag zu 7.:
Bei Katzen muss man zudem unterscheiden ob diese nur Träger oder auch Ausscheider sind...erstere stellen, soweit wir das bei der Schwangerschaft meiner Frau erkennen konnten, keine Gefahr dar...