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Vorschrift zur Steuererklärung: Lkw-Fahrer werden bis aufs Klo verfolgt
DPANach einem Toilettengang herrscht für Lkw-Fahrer künftig Beweispflicht: Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" müssen die Trucker jede Dusche und jeden Klobesuch während ihrer Dienstzeit nachweisen können - so will es das Bundesfinanzministerium.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/l...-a-874489.html
- #10 22.12.2012 16:00 von
Eine Alternative
Warum besuchen die Fahrer nicht die Toiletten in den Finanzämter
- #11 22.12.2012 16:30 von
Klopapier als Beleg
Das Original des benutzten Klopapiers als Anlge zur Steuerklärung und schon stinkt dieser Unsinn die Finazbeamten genügend an. Die leiten am besten alle diese Akten ans Ministerium weiter, dann stinkt es dort bis zum Himmel.
- #12 22.12.2012 16:39 von
Typisch Schäuble
Bei dem Steuerabkommen lässt sich unser Herr Bundesfinanzminister über den Tisch ziehen.
Aber dann den LKW-Fahrern bis auf die Toilette nachspionieren. - #13 22.12.2012 16:40 von
Verfolgungswahn der Finanzbehörde
Erst der Müllkutscher dann die Brummer Kutscher,scheint dass man sich die Schwächsten aufs Korn nimmt um die Extra kosten der Finanzbaubehörde auszugleichen. Als Nächstes sind sicher die Straßenfeger und Putzfrauen dran,
damit der Anschein einer Diskriminierung klar zu erkennen ist.
Wohl diesem Neo Liberalen, der das alles ausheckt. Hoffentlich hat er keine
Verwandten welche in diesen Berufen schuften. - #14 22.12.2012 16:44 von
5 € am Tag für Klo und Dusche... fair oder nicht?
also mal auf dem Boden bleiben: ein Fahrer kann wie jeder Mensch auf diesem Planeten seine Steuern zahlen. Und wenn er Kosten hat, kann er die von den Steuern abziehen (also auf deutsch: wenn er 5.000€ von der Spedition bekommt, hat aber 1.000 €, z.B. für Dusche und Klo, zahlt er nur für 4.000 € Steuern).
Worum die sich jetzt streiten: wenn ein Fahrer behauptet, er war für 25€ am Tag auf Klo (weil ein paar Autobahnklos halt besonders teuer waren oder weil er Durchfall hat und 50 mal musste), dann sagt das Finanzamt: kannst du auch gerne absetzen, aber das ist ein Eck mehr als der Durchschnitt, da würden wir gerne Belege für sehen.
Klingt für mich auch fair. Ich kann als Arbeitnehmer ja auch nicht behaupten, dass ich jeden Tag für 25€ auf´s Klo musste (nur wegen meiner Arbeit) und dann am Ende 500€ jeden Monat von den Steuern abziehen, oder?
Jetzt kann man streiten, ob die 5€ ein guter Pauschwert sind, aber ich zahle meistens um die 70cent pro Klogang und bekomme 50cent beim Brötchen wieder, für mich klingt das jetzt nicht nach Unmäßigkeit beim Finanzamt...
und dass es keine Fahrer mehr gibt, die für 1.000€ netto sich auf den Bock schwingen wollen: kann ich nachvollziehen! solange ich einen einfacheren Job (z.B. im Büro) für deutlich mehr als 2.000€ netto machen kann, hätte ich auch keinen Bock auf Autobahn, LKW und Übernachtung auf Rastplätzen.
Aber das Problem löst sich ganz schnell, wenn es keine Fahrer mehr gibt, die für wenig Kohle fahren. Dann zahlen die Speditionen gerne (na ja, nicht gerne, aber sie zahlen halt), was sie müssen, um gute Fahrer zu bekommen.
Ist das gleiche wie bei Air Berlin: wenn es Piloten gibt, die freiwillig für 30.000€ Jahresgage arbeiten, wird die Fluggesellschaft keine Lust haben, ihnen 100.000€ zu zahlen. Nennt sich Marktwirtschaft und funktioniert eigentlich ganz gut.
Und wie man Streiks organisiert und gescheite Löhne durchsetzt, können die Fahrer (oder Piloten) z.B. bei der Lokführergewerkschaft oder bei der Gewerkschaft der Lufthansapiloten ja mal nachfragen, GEHEN tut das, wenn sie die Arbeiter einig sind und sich engagieren.
Kann sein, dass Flüge dann etwas teurer als 19,90 sind, kann sein, dass es sich nicht mehr lohnt, Schafsmilch von Griechenland in eine Norddeutsche Molkerei zu verschicken, damit die Käse draus machen, der dann wieder nach Griechenland zum Verkauf gefahren wird, aber so ein Schwachsinn bräuchte ich auch nicht unbedingt - #15 22.12.2012 16:45 von
- #16 22.12.2012 16:49 von
Demokratie war gestern
Behörden sind keine Regierungen und daher nicht Teil des demokratischen Systems. Entsprechend geht ihnen jeder Respekt für die von ihnen verwalteten Menschen ab.
Für ein Finanzamt / eine Stadtverwaltung / (etc) sind Menschen Untertanen, die beliebig gegängelt werden dürfen und man merkt eigentlich immer die Ausstrahlung an Verachtung, die Behörden ihrer "Kundschaft" entgegenbringen.
Der Pissoiraufenthaltsnachweis ist da nur ein Beispiel. - #17 22.12.2012 16:50 von
- #18 22.12.2012 17:05 von
Da kann man ja von Glück sprechen
dass unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten ihre Aufwendungen pauschal erstattet bekommen! Ich schlage vor, dass die Finanzbehörden auch Lagergebühr für die Lagerung der anfallenden Belege in den Ämtern von den Betroffenen einziehen!!!!
- #19 22.12.2012 17:09 von
1 Tag Stau und die Sache ist vom Tisch
Als Nachbarn fragen wir uns Schweizer immer wieder, wie lange es geht, bis den Deutschen der Kragen platzt. Da werden wieder hunderte von Beamten damit beschäftigt sein, Zettelchen zu kontrollieren. Da kann ich den Brummfahrern nur eines empfehlen: 1 Tag Stau auf den wichtigsten Autobahnen provozieren und die Sache ist vom Tisch, wenn nicht nochmals und nochmals. Dann ist die Schikaniererei vorbei.
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