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Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Euro

Getty ImagesEU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...819239,00.html
  1. #180

    Zitat von u30 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass es einige wenige sind, nicht die "Durchschnittkarrierefrau" - die bleibt spätestens nach dem ersten Kind hinter "Durchschnittsmännern" zurück, weil die Rahmenbedingungen nicht da sind. Frauen müssen sich zwischen Familie und Karriere entscheiden. Männer nicht. Da ist die Diskriminierung.
    Wo steht denn das, dass sich nur die Frau entscheiden muss? Wenn sie die Besserverdienende ist, dann wäre es doch schlauer, wenn der Mann zu Hause bleibt. Nur werden seltenst die Männer weniger verdienen, als die Frau. Das liegt immer noch an unserer Abstammung als Herdentier. Und gegen Instinkte ankommen ist nun mal nicht so einfach.
  2. #181

    Einspruch

    Zitat von u30 Beitrag anzeigen
    Frauen verdienen bei gleicher Arbeit im Schnitt weniger. Das ist Fakt.
    Nicht bei gleicher Arbeit, sondern bei gleicher (formaler) Qualifikation verdienen Frauen weniger als Männer. Eine promovierte Germanistin steht eben zwei Ausbildungsstufen über dem FH-Ingenieur.
  3. #182

    das soll Gleichberechtigung sein?

    Keiner Frau soll eine Führungsposition verwehrt werden, weil sie eine Frau ist.
    Ebenso soll keine Frau eine Führungsposition erhalten, nur weil sie eine Frau ist.
  4. #183

    Rückschlag

    Redings Vorschlag ist ein herber Rückschlag für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
  5. #184

    wasweissich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

    Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dieses ewige Regulieren wollen geht mir mächtig auf den Geist.
    Letztes Beispiel eines deutschen Hinterbänklers war ja " Zusatzabgabe für Kinderlose "
    Ausserdem bedeuten diese Geistesblitze immer finanzielle oder irgendwelche anderen Nachteile für die Bürger.
    Bringt doch mal was, was den Bürger auch mal finanziell entlastet.
    Auch damit könnte man sich profilieren, allerdings warscheinlich nicht bei den jeweiligen Parteiführern.
  6. #185

    ...

    Zitat von falmine Beitrag anzeigen
    ... Frauen hatten auf der politischen Ebene, z.B. Bundeskanzlerin Merkel, erheblichen Anteil, mit EU-Milliarden die Unternehmen zu stützen und zu schützen, die Männer in die Grütze gefahren haben...
    Meinen Sie die Unternehmen wurden in die Grütze gefahren weil da Männer am Werk waren ? Oder nicht vieleicht weil da unfähige Personen gehandelt haben ?

    Zitat von falmine Beitrag anzeigen
    Umso wichtiger ist es nun, Frauen direkt in den Leitungsfunktionen der Unternehmen einzubinden.
    Wieso ?
    Meinen Sie etwa da würde dann alles auf einmal nur noch super laufen, weil die Führungsetage nun weiblicher ist ?
    Mich würde jetzt interessieren wie es zu dieser Haltung kommt.
    Sie sind doch nicht etwa sexistisch eingestellt und attestieren gewissen Geschlechtern angeborene Überlegenheiten ?

    Zitat von falmine Beitrag anzeigen
    Wer in seinem patriarchalen Selbstverständnis nicht kapiert und nur taktiert, dem sollte die EU-Förderung gestrichen werden.
    Was haben Sie gegen freie Marktwirtschaft ?
    Lieber die staatlich bestimme Planwirtschaft die sich doch so oft schon als funktionell bewiesen hat ?

    Zitat von falmine Beitrag anzeigen
    Ohne verpflichtende Gesetzgebung wird sich in Deutschland nichts so selbstverständlich durchsetzen wie in Skandinavien.
    Hachjaaa die Skandinavien Märchen.

    Ihnen ist aber schon klar das sich in Skandinavien wenige Frauen, dort als Goldröckchen verspottet, die Posten teilen, da man zwar die Quote geschaffen hat aber es nicht für nötig hielt auch genug kompetente Damen auf Lager zu haben ?

    Davon das diverse Firmen ihre Unternehmensform geändert haben um von dieser Zangsmaßname nicht betroffen zu werden mal ganz abgesehen.

    Zitat von falmine Beitrag anzeigen
    Allerhöchste Zeit, eine verbindliche Frauen-Quote für Vorstände und Aufsichtsräte von DAX-Unternehmen einzuführen!
    Weil Frauen das nicht selber hinkriegen ?
  7. #186

    Das sehe ich anders

    Zitat von u30 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass es einige wenige sind, nicht die "Durchschnittkarrierefrau" - die bleibt spätestens nach dem ersten Kind hinter "Durchschnittsmännern" zurück, weil die Rahmenbedingungen nicht da sind. Frauen müssen sich zwischen Familie und Karriere entscheiden. Männer nicht. Da ist die Diskriminierung.
    Familie sollte immer eine Entscheidung beider Partner sein, und auf Grund der gesetzlichen Lage ist es auch möglich, dass der Mann den Heim und Herd Posten übernimmt. Insofern muss die Frau sich innerhalb ihrer Familie durchsetzen. Schafft sie das nicht ... was soll sie dann in einer Führungsposition?
  8. #187

    Polemik ist toll!

    Zitat von Kashban Beitrag anzeigen
    ... dieselben Quoten auch für die Müllabfuhr, die Stahlindustrie, den Bergbau und im Baugewerbe gelten.
    Auch wenn manche dies Mantramäßig wiederholen, ist das Argument nicht stimmiger. Oder will hier wirklich irgend ein Mann behaupten, dass das Schuften im Bergbau oder in der Kanalreinigung eine angestrebte Karriere ist, die man macht, weil man sich nichts sehnlicher wünscht?? Wohl eher nicht. Nein, es geht darum, dass Frauen an den (auch schon oft spitz erwähnten) "Pfründen" teilhaben KÖNNEN.
  9. #188

    weitere Vorschläge

    Gesetzliche Arbeitslosenquote: Damit man die nicht immer kompliziert Schönrechnen muss. Aber die Quote muss so hoch sein, dass sich es noch Arbeitsämter geben muss.

    Gesetzlicher Krankenstand: Der muss so hoch angesetzt sein, dass KK und Ärzte noch gut verdienen können. Aber niedrig genug um die Arbeitgeber zu beruhigen.

    Gesetzliche Bevölkerungszahl: Sollte jedes Jahr um 10 % steigen. Damit wir noch mehr Abgeordnete in irgendwelche Parlarmente schicken können. Es muss schließlich für die Parteisoldaten gesorgt werden.
  10. #189

    ....

    Zitat von u30 Beitrag anzeigen
    Frauen müssen sich zwischen Familie und Karriere entscheiden. Männer nicht. Da ist die Diskriminierung.
    Es wird keine Frau gezwungen, überhaupt eine Familie zu gründen.
    .
    Für Männer ist es übrigens generell nicht so einfach möglich, sich zwischen Familie und Karriere entscheiden zu dürfen. Da haben vor allem deren Ehefrauen was dagegen. Selbst wenn sie mehr Gehalt als ihre Männer bekommen. Das ist ja dann wohl eine Diskriminierung der Männer?








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