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Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Euro

Getty ImagesEU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...819239,00.html
  1. #120

    Zitat von zreptil Beitrag anzeigen
    Ich halte Quoten nicht unbedingt für das richtige Mittel, um Gleichberechtigung durchzuboxen.
    Das kann auch nicht funktionieren. Eine 'Gleichberechtigung' (= jeder hat die gleichen gesetzlichen Möglichkeiten das zu werden was er will solange er die Ausbildung schafft) haben wir ja schon. Steht auch im GG.
    Quoten können höchstens als Mittel zur 'Gleichstellung' funktionieren.
    Bei einer 'Gleichstellung' wird auf unnatürliche Weise ungleiches gleichgeschaltet. Das ist abzulehnen.
  2. #121

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

    Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Alle, die hier wieder Regelungswut etc. wittern, sollten sich nochmal Gedanken machen, welche Mittel in der Vergangenheit gegen Diskriminierung erfolgreich waren, und damit letztlich zu gesellschaftlichem Fortschritt beigetragen haben. Es stellt sich raus, dass "freiwillige Selbstverpflichtungen" eben gerade nicht das Mittel der Wahl sind.

    Warum gibt es in den USA keine Sklaven mehr, warum haben Schwarze die gleichen Rechte wie Weiße? Warum verpesten Chemieunternehmen nicht mehr unsere Flüsse (zumindest nicht mehr in dem Ausmaß)? Warum werden Schüler nicht mehr von Lehrern mishandelt und so weiter?

    Es gibt so viele Dinge, die man aufzählen kann (Arbeitnehmerrechte, Menschenrechte, etc), und fast überall stellt sich heraus, dass Fortschritte erst dann erzielt werden, wenn Gesetze zum Schutz der Bevölkerung aufgestellt werden. Und sicher kann man immer argumentieren, dass Firmen besser arbeiten können, wenn es erlaubt ist Menschen unter unwürdigen Verhältnissen zu beschäftigen, etc. Aber am Ende stellt sich heraus, dass es nicht schadet von Zeit zu Zeit die "Latte etwas höher zu hängen".

    Traurigerweise greift die "der Staat hat sich rauszuhalten"-Einstellung aus den USA immer mehr auch in Deutschland um sich, und man nimmt dabei billigend in Kauf, dass sich unsere Gesellschaft eher rückwärts als vorwärts entwickelt. Denn es ist mitnichten so, dass Frauen in Führungspositionen den Unternehmen schaden. Es ist lediglich so, dass archaische Ansichten aus den Führungsspitzen zu deren eigenen Wohl "gewaltsam ausgetrieben" werden (soweit man von Gesetzen, die weiche Übergangsregelungen beinhalten überhaupt gewaltsam nennen kann). Manchmal muss man Menschen zu ihrem Glück zwingen, sonst bewegen sie sich nicht, und das gilt auch für Unternehmen.
  3. #122

    Zitat von menschmitmeinung Beitrag anzeigen
    Und wenn hier oft zu lesen ist, dass, wenn Frauen etwas könnten (unglaublich!) sie schon in den angestrebten Positionen wären, ist das mehr als an der Realität vorbei - siehe Seilschaften.
    Seilschaften funktionieren auch mit Frauen....

    Seilschaften sind nichts anderes als Beziehungen die kann sich sich eine Frau genausogut aufbauen wie die Männer.
    Irgendwie scheint es bei einigen ja die irre Annahme zu geben dass Vorstände irgendwelchen Freimaurerverbänden gleichen.....
  4. #123

    Zitat von retmar Beitrag anzeigen
    Im Übrigen bin ich inzwischen davon überzeugt, dass die rosinenpickende Frauenquote kommen wird. Sie ist politisch gewollt, denn am feministischen Wesen soll die Welt genesen. Die feministische Einheitsfront von den Linksradikalen bis zur CDU marschiert. Das diese Taktik funktioniert, konnte bei der sehr erfolgreichen Durchsetzung des Gender Mainstreams in den westlichen Industriegesellschaften beobachtet werden.
    .
    Die Wirtschaft der Chinesen, Inder usw. wird es freuen.
    Mehr Frauen in der Wirtschaft, oh ja, hier wird alles den Bach runter gehen. Weltmarktführer werden innerhalb von 2Jahre pleite sein, und die Mitarbeiter chinesisch lernen, und das alles nur wegen der verflixten Frauen. :D

    Wenn sich nicht genügend qualifizierte Frauen bewerben, sollten die Unternehmen mal überlegen, welche Gründe das haben könnte, und das ändern. Stichwort Betriebskindergarten, etc.pp.. Wenn nicht müssen sie halt mit den weniger qualifizierten Frauen Vorlieb nehmen müssen, gesetzlich gezwungen.
    Ist auch ok, mit weniger qualifizierten Männern, die nur aufgrund von Vitamin B an Posten kommen, mussten Unternehmen auch schon immer zurecht kommen. Das ist nur fair, wenn da jetzt auch unqualifizierte Frauen dazu kommen.
  5. #124

    Ja, Deutschland braucht jetzt Bundespräsidentin!

    Wir Deutschen sind ja so fortschrittlich in Europa. Bei uns ist die Gleichberechtigung keine Frage der Quoten, sondern KÖNNEN. Deshalb haben wir auch eine Super Kanzlerin. Also es ist Zeit eine Bundespräsidentin haben, es geht mir nicht um bestimmtes Person, könnte auch ruhig die Petra Roth werden, sie ist genauso gut wie Beate Klarfeld. Also, Ärmel hochkrempeln und eine Frau als Bundespräsidentin wählen.
  6. #125

    Mythos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

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    Ich halte solche Quoten für problematisch. Unsere Gesellschaft ist längst nicht mehr so unausgeglichen in den Chancen für beide Geschlechter, als dass man eine Quote benutzen müsste.
    In vielen Bereichen haben Frauen heutzutage sogar deutliche Vorteile. Das gilt einerseits im privaten Bereich, wo Frauen bei einem Flirt alles entscheiden und dies auch zu ihrem Vorteil auszunutzen wissen. Andererseits beruflich, da einer Frau der Erfolg in der Karriere höher angerechnet wird, als einem Mann mit ähnlicher Leistung. Ob sich dies in den Löhnen niederschlägt, weiss ich nicht. Aber Professorinnen an unserer Hochschule werden derzeit über den Klee gelobt.
  7. #126

    Die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

    Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Regulierungswut der Brüsseler Kommissare kennt keine Grenzen mehr.
  8. #127

    Das ist die Nachricht auf die die Welt gewartet hat!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

    Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Offensichtlich ist die Tristesse so groß , das jeder Schrott
    eine Schlagzeile wert ist.
  9. #128

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Denn die Bürger wollen die Quote, das zeigen uns die Umfragen", sagte Reding. Dem neuesten Eurobarometer zufolge wollen drei von vier Europäern, dass Frauen per Gesetz bei gleicher Qualifikation dieselben Chancen auf Spitzenposten bekommen.

    Vorschlag von Viviane Reding: EU-Kommissarin favorisiert Frauenquote für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Sehe nur ich einen Widerspruch in diesen beiden Sätzen?
    Dass die Europäer gleiche Chancen für Jedermann fordern ist keine Bestätigung, die Frauenquote einzuführen sei richtig. Im fortschrittlichen Europa ist Chancengleichheit selbstverständlich mit höchstes Gut, vergessen wir aber bitte nicht, dass durch diese aufgezwungene Quote auch einzelne Männer zu kurz kommen können, dies scheint die Dame Reding seltsamerweise nicht zu kümmern.
  10. #129

    Ist die Schuldenkrise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    EU-Kommissarin Reding verliert die Geduld mit den Unternehmen. Deren Selbstverpflichtung für die Förderung von Frauen habe kaum etwas gebracht, sagte sie der "Welt". Wenn bis zum Sommer nichts passiere, sei sie zu einer verpflichtenden Quote bereit. Das wollten auch die meisten Bürger.

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    schon überstanden? Das muss ich ganz verpasst haben. Vielleicht kann einer der guten Frau einmal erklären, dass man erst einmal existenzielle Probleme anpackt, bevor man sich dem Feinschliff widmet. Nur zur Erinnerung: An den politischen Entscheidungen zur Schuldenkrise waren Frauen genau so wie Männer beteiligt. Was muss es im Elfenbeinturm zu Brüssel doch gemütlich sein....








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