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Vorschlag für höhere Pendlerpauschale: Merkel lässt Rösler auflaufen

DPADer Vorschlag von FDP-Chef Rösler für eine höhere Pendlerpauschale als Ausgleich für die hohen Benzinpreise war kaum ausgesprochen, da wurde er auch schon politisch beerdigt: Ein solcher Schritt sei nicht geeignet, um auf die Benzinpreisentwicklung zu reagieren, sagte Regierungssprecher Seibert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825315,00.html
  1. #80

    Obwohl ich als Arbeitnehmer selbst viele Jahre die Entfernungspauschale genutzt habe, würde nicht dafür plädieren sie zu erhöhen.

    Zum einen wird das nichts daran ändern dass die Rohölpreise durch Spekulationen weiter aufgeheizt werden und das ist nämlich einer der Gründe warum die Spritpreise hoch sind.Schaut einfach die Rohölpreise an.
    Die Steuern haben sich nämlich gar nicht verändert und die ganze Lamentiererei auf die Steuer ist nichts als eine Kampagne für ein Ablenkungsmanöver auf die eigentliche Ursache, nämlich die Spekulation.
    Interessanterweise tut sich da die FDP als Handlanger der Spekulanten hervor indem sie auf die Steueren verweist, die sie zusammen mit Waigel selbst kräftig erhöht hat.

    Eine Senkung des Steueraufkommens aus dem Mineralöl wird den Staat veranlassen sich diese Ausfälle anderweitig zurückzuholen.
    Welche Steuer darf im Gegenzug erhöht werden ?
    Dass es nicht eine Vermögensteuer oder eine Finanztransaktionsteuer sein wird, dafür sorgt schon wieder die FDP.
    Es kann keine Lösung sein wenn Arbeitgeber ihren Arbeitskräftebedarf, insbesondere Fachkräfte, aus einem immer weiteren Umkreis decken und die Menschen immer größere Arbeitswege haben.
    Zufällig kamen ja Forderungen aus dem Arbeitgeberlager, vom Herrn Hundt.
    Es ist ökologischer Wahnsinn Pendlerströme zu subventionieren und die Massen auf die Autobahnen zu jagen so wie die Pendlerströme die täglich aus dem Osten über viele hunderte Kilometer fließen.

    Die Arbeitgeber müssen endlich auch da investieren wo die Arbeitskräfte zu finden sind, so wie das früher auch war und sie müssen dort vor Ort ordentliche Löhne zahlen.
    Dieser "Service " der weiten Anmarschwege muss unbezahlbar werden, denn erst wenn die Arbeitskräfte ausbleiben dann werden die Arbeitgeber dort investieren müssen wo die Menschen sind und nicht umgekehrt.
  2. #81

    Benzin ist auch teuer für Rentner!

    Rentner werden immer wieder vergessen auch für diese Menschengruppe muss etwas getan werden!
  3. #82

    Zuhälter: Staat beläßt geltendes Kartellrecht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Vorschlag von FDP-Chef Rösler für eine höhere Pendlerpauschale als Ausgleich für die hohen Benzinpreise war kaum ausgesprochen, da wurde er auch schon politisch beerdigt: Ein solcher Schritt sei nicht geeignet, um auf die Benzinpreisentwicklung zu reagieren, sagte Regierungssprecher Seibert.

    Vorschlag für höhere Pendlerpauschale: Merkel lässt Rösler auflaufen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ganz bewußt mit stumpfen Zähnen, weil zum Beispiel massenhaft solche Leute wie Wulff finantiert werden müssen.
  4. #83

    Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
    Die Pendlerpauschale ist KEINE Subvention. Der Staat leistet keine Finanztransfers, sondern greift dem Bürger nur etwas weniger tief in die Tasche. Bei einem einfachen Arbeitsweg von 30km rund 50€/Monat um genau zu sein, was ein Witz ist, wenn man sich die tatsächlichen Betriebskosten vor Augen führt.
    Welche Betriebskosten? Sie gehen ganz selbstverständlich davon aus das jeder Auto fährt. Es leute geben die Bahn fahren und die mit 50€ extra damit gut bedient sind. Unglaublich, aber wahr.

    Ein Auto ist immer eine Verlustsache, das weiß jeder aber schon vorher. Es fährt Morgens ein paar Minuten und Abends, über Tag macht es nichts, und Nachts auch nicht. Es wird ungefähr so viel benutzt wie ein Wasserkocher, kostet aber drastisch mehr; es verbraucht zur Zeit noch Rohstoffe die endlich sind und damit garantiert nur teurer werden; durch Versicherungen kostet es sogar wenn man es nicht benutzt. Von der Energieeffizienz der Verbrennungsmotoren will ich gar nicht reden.

    Das Auto ist eines der unwirtschaftlichsten Gegenstände die es überhaupt gibt. Wer es benutzt - oder benutzen muss - muss sich dessen bewusst sein.

    Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
    Das Grundgesetz schreibt aus gutem Grund vor, daß Arbeitsmittel nicht besteuert werden dürfen.
    Das Auto für den Weg vom Wohnort zum Arbeitsplatz ist aber kein Arbeitsmittel. Es ist das sehr persönlich gewählte Mittel zum Transport zum Arbeitsplatz. Klartext: Mein Alienware PC mit spieletauglicher Hardware wird mir mein Arbeitgeber auch nicht finanzieren. Und der Staat nimmt mir den auch nicht als Arbeits-PC ab. Den typischen Büro-PC schon.

    Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
    Es ist in hohem Maße ungerecht, die Bürger für ihren Weg zur Arbeit auch noch massiv zu besteuern.
    Wo genau werde ich doppelt besteuert für meinen Weg zur Arbeit? Ich fahre übrigens Bahn und Bus. Nicht immer vom Auto auf den Rest der Welt schließen.

    Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
    So werden aus einem Bruttoeinkommen von 3000.- im Monat bei einem Arbeitsweg von 30km und unter Berücksichtigung der Mobilitätskosten ganz schnell 1400.- €.
    Wer es nicht glaubt, kann es gerne einmal nachrechnen!
    Also ich kann <15€ 2x30km mit Bahn fahren, selbst wenn ich JEDEN TAG Arbeiten würde, inklusive Sonn- und Feiertage, komme ich im Monat auf 30x15€ = 450€. Wie kommen Sie auf 1.400€? Ach ja... Auto... wird ja auch GAR NICHT Privat genutzt, rein dienstlicher Gegenstand... *facepalm*

    Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
    Und allen die jetzt gleich wieder um die Ecke kommen und sich über die hohen Mieten ihrer schicken Innenstadt-Penthäuser beschweren:
    gnade euch Gott wenn alle aus den Randgebieten eines Tages auf die Idee kommen sollten, Wohnraum mit Innenstadtlage oder S-Bahn-Anschluss nachzufragen.
    In Volkswirtschaft wieder nicht aufgepasst, oder? Eine Stadt muss dafür sorgen das Arbeiter "in Reichweite" leben, sonst wandert die Industrie ab. Die Tatsache das es Städte gibt wo Wohnraum extrem teuer ist liegt lediglich daran das es genug Leute gibt die es bezahlen. Das nennt man "Kapitalismus". Auch wenn alle Pendler in die Stadt ziehen, hat die Stadt ein Interesse Wohnraum vorzuhalten der erschwinglich ist. Aber wozu das tun, im Moment? Es gibt genug Leute die Außerhalb leben auch wenn das Benzin 10€ kostet. Solange das so ist, wird sich auch nichts ändern. Oder glauben Sie, London und Paris werden dann zu leeren Städten ohne Arbeitsplätzen? Kaum.
  5. #84

    Dummer Politiker

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Vorschlag von FDP-Chef Rösler für eine höhere Pendlerpauschale als Ausgleich für die hohen Benzinpreise war kaum ausgesprochen, da wurde er auch schon politisch beerdigt: Ein solcher Schritt sei nicht geeignet, um auf die Benzinpreisentwicklung zu reagieren, sagte Regierungssprecher Seibert.

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    Wenn der Rösler etwas intelligenter und gewitzter wäre, dann würde er Mutti und den Mann im Rollstuhl dazu auffordern, Treibstoffe und Hundefutter mit dem gleichen Mehrwertsteuertarif zu versteuern.

    Und da die Hundefreunde in diesem Lande so zahlreich sind, würde er damit nicht nur die Autofahrer sondern auch die Lacher auf seiner Seite haben.

    Leider ist dieser Herr Doktor aber nicht intelligent.
    Mir fiel das erstmals so richtig auf, als er sich zum Wirtschaftsminister und nicht zum Gesundheitsminister machen ließ, obwohl er gelernter Arzt aber Ökonom ist.
  6. #85

    Zitat von hmoeller69 Beitrag anzeigen
    Das Auto für den Weg vom Wohnort zum Arbeitsplatz ist aber kein Arbeitsmittel. Es ist das sehr persönlich gewählte Mittel zum Transport zum Arbeitsplatz.
    Der Steuerpflichtige darf seine Mittel zur Ausübung seines Berufes selber auswählen.
    Im übrigen würde die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für den Weg zu Arbeit für nicht wenige Arbeitnehmer ein Vervielfachung der täglichen Fahrtzeit bedeuten, da nicht jeder eine schnelle direkte Verbindung zu seinem Arbeitsplatz hat. Viele Arbeitnehmer sind aus zeitlichen Gründen deshalb gezwungen das Auto zu verwenden.
  7. #86

    Zitat von MiniDragon Beitrag anzeigen
    Wenn der Rösler etwas intelligenter und gewitzter wäre, dann würde er Mutti und den Mann im Rollstuhl dazu auffordern, Treibstoffe und Hundefutter mit dem gleichen Mehrwertsteuertarif zu versteuern.

    Und da die Hundefreunde in diesem Lande so zahlreich sind, würde er damit nicht nur die Autofahrer sondern auch die Lacher auf seiner Seite haben.

    Leider ist dieser Herr Doktor aber nicht intelligent.
    Mir fiel das erstmals so richtig auf, als er sich zum Wirtschaftsminister und nicht zum Gesundheitsminister machen ließ, obwohl er gelernter Arzt aber Ökonom ist.
    Scheinbar sind die intelligenter als vermutet.

    Betreffend Hundefutter MWst... . Es würde wahrscheinlich weniger Graf Koks mit seinen 5 Hunden treffen wohl aber den sozial isolierten verwitweten Rentner oder H4 Empfänger der oft genug nur einen Hund als Partner hat.
    Oder die Tierheime werden sich über Zugänge freuen.

    Das zu erhöhen wäre tatsächlich ein Fettnäpfchen mit vielfältigen Protestpotenzial und es bringt wenig. Die sind schon schlau genug nicht in jedem Fettnapft zu tapsen. Bei der Mineralölsteuer kann man ja noch angeben dass man einen Lenkungseffekt haben will um umweltschädliche Einwirkungen zu mindern und zur Sparsamkeit anzuregen was ja auch im Sinne der Allgemeinheit wäre.

    Ich glaube nicht dass Rösler und Schäuble unintelligent sind,sie dienen nur den falschen Herren und nicht dem Volk.
  8. #87

    Unfug

    Zitat von joe_blow Beitrag anzeigen
    Weil sie eben nicht sinnvoll sind. War die FDP nicht die Partei, die die Subventionen abbauen wollte? Die Pendlerpauschale ist aber auch nichts anderes als eine Subvention.
    Die Pendlerpauschale als Subvention zu bezeichnen ist angesichts der enormen steuerlichen Belastung auf dem Sprit Unfug.

    Richtig wäre, in Zeiten enorm gestiegener Spritpreise, zumindest den Teil des staatlichen Zusatzverdienstes, der durch den Mehrwertssteuereanteil entsteht, an die Verbraucher zurückzugeben.

    Das könnte aus meiner Sicht gerne auch über eine Senkung der Mineralöl- oder Ökosteuer geschehen.

    Ein zumindest überlegenswerter Alternativvorschlag wäre aus meiner Sicht, die staatlichen Mehreinnahmen tatsächlich endlich einmal zweckgebunden, nämlich für den Ausbau und Erhalt unserer Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Davon würden insbesondere die Pendler profitieren, da ein nennenswerter Anteil der Freizeit dieser Menschen im täglichen Stau draufgeht.
  9. #88

    Wahlkampfgetöse!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Vorschlag von FDP-Chef Rösler für eine höhere Pendlerpauschale als Ausgleich für die hohen Benzinpreise war kaum ausgesprochen, da wurde er auch schon politisch beerdigt: Ein solcher Schritt sei nicht geeignet, um auf die Benzinpreisentwicklung zu reagieren, sagte Regierungssprecher Seibert.

    Vorschlag für höhere Pendlerpauschale: Merkel lässt Rösler auflaufen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Erhöhung müßte über Steuern gegen finanziert werden und würde auch nur eine Subvention darstellen. Rentner und Hartz IV Bezieher hätten von dieser Maßnahme überhaupt nichts. Und das sind immerhin über 25 Millionen Menschen. Auch die haben ein Recht eine finanzierbare Mobilität geniessen zu dürfen.
  10. #89

    Jawohl

    Zitat von menne61 Beitrag anzeigen
    Die Erhöhung müßte über Steuern gegen finanziert werden und würde auch nur eine Subvention darstellen. Rentner und Hartz IV Bezieher hätten von dieser Maßnahme überhaupt nichts. Und das sind immerhin über 25 Millionen Menschen. Auch die haben ein Recht eine finanzierbare Mobilität geniessen zu dürfen.
    Sie haben vollkommen Recht.Nur verzweifeltes Wahlgetöse von FDP und Linken. Gerade habe ich in unserer Zeitung gelesen, daß Schäuble sparen muss und daher die Mineralsteuer auf Benzin nicht senken kann.
    Genau wie das Betreuungsgeld der CSU, weil sie auch Angst hat, dass C. Ude vielleicht doch eine Gefahr wird. Wir haben sie doch alle längst durchschaut, scheinbar merken sie das nur noch nicht.








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