Vorgehen gegen Steuerfahnder: FDP-General verteidigt Schweizer Haftbefehle
dapdDie Schweizer Justiz bekommt bei ihrem strengen Vorgehen gegen deutsche Steuerfahnder Rückendeckung von der FDP. Generalsekretär Döring erklärte, die Eidgenossen hätten eben kein Interesse daran, "dass Straftaten in ihrem Land belohnt werden".
"Im Jahr 2000 entwendeten zwei Mitarbeiter des Liechtensteiner Treuhänders Herbert Batliner Vermögensdaten seiner Kunden aus aller Welt. Darunter waren zum Beispiel [...] der saudische König Fahd. Batliners Mitarbeiter [...] stellten sie unter anderem deutschen Behörden zur Verfügung. [...] Doch was kaum bekannt ist: Die deutschen Beamten stellten die Informationen auch den Schweizer Kollegen zur Verfügung. [...] Die Steuerverwaltung in Bern [...] leitete die Informationen an die kantonalen Steuerämter weiter. Am Ende konnten so 180 Steuersünder belangt werden."
Scheint ja also selbst auch aus Sicht der Schweizer Behörden nicht so schlimm zu sein, wenn als Kollateralschaden auch von diesem Herrn mal versehentlich ein paar Daten ans Licht kommen.