Der Witz ist vielleicht, dass uns hier nur sehr deutlich vorgeführt wird, wie an sich die Wahrnehmung funktioniert: dass wir immer nur sehen, was wir sehen wollen? Dass wir alle einen eingebauten filter bubble haben?Eli Pariser schreibt gerade ein Buch über die "Filter Bubble", wie er die Auswirkungen der Filter-Algorithmen nennt. Bei seinem Vortrag sprach er von einer "unsichtbaren algorithmischen Redaktion" des Webs. Seine Befürchtung: "Wir bewegen uns in eine Welt, in der das Internet uns nur Dinge zeigt, von denen es denkt, dass wir sie sehen müssen, nicht aber, was wir sehen sollten."



