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Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen

dapdErst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...818394,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das Arbeitsgericht als Helfer der frühkapitalistischen Ausbeutermafia - Armes Deutschland.
  2. #2

    Solche Streiks sind...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ... Erpressung! Bergarbeiter vor 150 Jahren - das kann ich mir noch vorstellen. Aber 140.000 Euro und 900 Arbeitsstunden ist wirklich nicht wenig!
  3. #3

    Toll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Jetzt greifen Gerichte schon in die Tarifautonomie ein. Aber verständlich die erhöhen ja auch ihren Staatkollegen den Beamten per Gesetz die Gehälter.
  4. #4

    x

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wenn die Arbeitgeber faktische Arbeitspreise vor Gericht einklagen können, kann ich dann auch Preise für Benzin und Nahrungsmittel einklagen?

    Keine Preiserhöhungen mehr beim Benzin für 1 Jahr. Ende. Herstellungskosten - egal. Spielt ja auch bei den Arbeitnehmern keine Rolle.
  5. #5

    Das dürfe wehtun

    Streikkasse geplündert, kein Rückhalt in der Öffentlichkeit, Tarifforderung abgeschmettert.

    Hoffentlich merken sich die Mitarbeiter die Gewerkschaftsfunktionäre, die ihnen das eingebrockt haben.
  6. #6

    Und so geschieht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    es in DL was schon lange im Kapitalismus erträumt wird, staatliche Organe greifen in den Arbeitskampf ein zugunsten von Unternehmen. Und hier sei angemerkt das es sich bei der bestreikten Einrichtung nicht um wichtiges handelt wie Müllentsorgung, Krankenhäuser oder Polizei... nein hier geht es nur um die fetten Gewinneinbußen und das arme Urlauber wieder zu ihrem All-Inclusive Urlaub nach Mallorca können. Ich hoffe das Modell macht Schule dann kann man Gewerkschaften getrost als Auslaufmodell einstufen, Arbeitnehmer sollten keine Rechte haben und gefälligst dankbar sein wenn man bei großen Gewinnen und steigenden Preisen mal alle 2 Jahre nen Fünfer mehr im Jahr springen lässt. Wer nicht zufrieden ist kann sich ja ne neue Arbeit suchen!
  7. #7

    Unglaublich

    Zitat von Eu1ropa Beitrag anzeigen
    ... Erpressung! Bergarbeiter vor 150 Jahren - das kann ich mir noch vorstellen. Aber 140.000 Euro und 900 Arbeitsstunden ist wirklich nicht wenig!
    Sind Sie Arbeitnehmer? Glauben Sie wirklich, dass Sie mit Ihrem Neid dazu beitragen, dass wir aus den seit mehr als einem Jahrzehnt andauernden Reallohnverlusten herauskommen? Was darf man denn so verdienen, damit bei Ihnen kein Neid aufkommt?

    Armes Deutschland!
  8. #8

    Fantasie durchgegangen?

    [QUOTE=Eu1ropa;9733671Aber 140.000 Euro und 900 Arbeitsstunden ist wirklich nicht wenig![/QUOTE]
    Wer solche Fantasiezahlen absondert, befindet sich entweder auf der falschen Baustelle, will nur Stimmung machen oder hat schlichtweg keine Ahnung, um was/wen es in diesem Fall geht. Nicht ernstzunehmen...
  9. #9

    Streikverbot

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.

    Vorfeldmitarbeiter: Arbeitsgericht verbietet Streik am Frankfurter Flughafen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich begrüße die Entscheidung des Arbeitsgerichts. Es kann nicht sein, dass Mini-Gewerkschaften, deren Mitglieder zufällig eine systemrelevante Position einnehmen, Schaden in exorbitanter Höhe verursachen können, ohne hierfür in Haftung genommen zu werden. Außerdem ist es in höchstem Maße unsolidarisch, auf Kosten der übrigen Belegschaftsmitglieder ihre Interessen rücksichtslos durchzusetzen. Diese kleinen Gruppen (Fluglotsen, Piloten, Lokomotivführer usw.) schwächen darüberhinaus die gesamte Gewerkschaftsbewegung, die Rücksicht auf alle Berufsgruppen nehmen muss.
    Auch bei Ärzten in den Krankenhäusern hatte ihr Erfolg in den Krankenhäusern letztlich eine Minderung bei der Bezahlung der übrigen Beschäftigten (Pflegepersonal ...) zur Folge.


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