dapdErst traf es die Belegschaft im Tower, jetzt die Vorfeldmitarbeiter selbst: Das zuständige Arbeitsgericht hat ihren Streik untersagt. Sie müssen den Arbeitskampf am Frankfurter Flughafen sofort beenden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...818394,00.html
Streikkasse geplündert, kein Rückhalt in der Öffentlichkeit, Tarifforderung abgeschmettert.
Hoffentlich merken sich die Mitarbeiter die Gewerkschaftsfunktionäre, die ihnen das eingebrockt haben.
es in DL was schon lange im Kapitalismus erträumt wird, staatliche Organe greifen in den Arbeitskampf ein zugunsten von Unternehmen. Und hier sei angemerkt das es sich bei der bestreikten Einrichtung nicht um wichtiges handelt wie Müllentsorgung, Krankenhäuser oder Polizei... nein hier geht es nur um die fetten Gewinneinbußen und das arme Urlauber wieder zu ihrem All-Inclusive Urlaub nach Mallorca können. Ich hoffe das Modell macht Schule dann kann man Gewerkschaften getrost als Auslaufmodell einstufen, Arbeitnehmer sollten keine Rechte haben und gefälligst dankbar sein wenn man bei großen Gewinnen und steigenden Preisen mal alle 2 Jahre nen Fünfer mehr im Jahr springen lässt. Wer nicht zufrieden ist kann sich ja ne neue Arbeit suchen!
[QUOTE=Eu1ropa;9733671Aber 140.000 Euro und 900 Arbeitsstunden ist wirklich nicht wenig![/QUOTE]
Wer solche Fantasiezahlen absondert, befindet sich entweder auf der falschen Baustelle, will nur Stimmung machen oder hat schlichtweg keine Ahnung, um was/wen es in diesem Fall geht. Nicht ernstzunehmen...
Ich begrüße die Entscheidung des Arbeitsgerichts. Es kann nicht sein, dass Mini-Gewerkschaften, deren Mitglieder zufällig eine systemrelevante Position einnehmen, Schaden in exorbitanter Höhe verursachen können, ohne hierfür in Haftung genommen zu werden. Außerdem ist es in höchstem Maße unsolidarisch, auf Kosten der übrigen Belegschaftsmitglieder ihre Interessen rücksichtslos durchzusetzen. Diese kleinen Gruppen (Fluglotsen, Piloten, Lokomotivführer usw.) schwächen darüberhinaus die gesamte Gewerkschaftsbewegung, die Rücksicht auf alle Berufsgruppen nehmen muss.
Auch bei Ärzten in den Krankenhäusern hatte ihr Erfolg in den Krankenhäusern letztlich eine Minderung bei der Bezahlung der übrigen Beschäftigten (Pflegepersonal ...) zur Folge.