Forum


 

Vorbild Michael Jackson: Der King of Kernkompetenz

Erst der rasante Aufstieg, dann der Absturz und der tragische Tod: Michael Jacksons Leben glich einer Achterbahnfahrt. Doch bei aller Turbulenz hat der King of Pop stets das perfektioniert, was er am besten konnte - und wird so zum Vorbild für Manager, meint Buchautor Frank Arnold.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...703982,00.html
  1. #1

    Fred Astaire

    Entschuldigung, aber Fred Astaire hat Michael Jackson nie bewundert. Lediglich nach dessen Billy-Jean-Nummer bei Motown hat Hermes Pan ihm ein Video des Auftritts vorgeführt. Daraufhin haben sich Jackson und Astaire und Astaires Haus getroffen. Astaire war gegenüber innovativen Künstlern grundsätlich sehr offen. Gleichwohl hat Astaire bereits zu dem damaligen Zeitpunkt angemerkt, dass Jackson aufpassen solle, sich tänzerisch nicht zu wiederholen. Jackson tat aber nichts anderes - sein Tanzstil hat sich nie entwickelt. Warum wohl gibt es Millionen von Doubles, die dessen Repertoire mit 3-4 Bewegungen zusammenfassen können? Mit Astaire Leistung, sich über drei Jahrzehnte tänzerisch stets weiterzuentwickeln - ist dieses aber wohl kaum zu vergleichen. Schauen Sie sich bei Youtube "Say it with fireworks" aus Holiday Inn an - da war Astaire bereits 43 Jahre alt. Mit 43 Jahren war Jackson bereits am Ende seiner tänzerischen Kreativität. Bände spricht auch das Zitat Martin Scorseses, der von Tanz überhaupt keine Ahnung hatte und dessen BAD-Video zumindestens an der Grenze des Komischen ist. Ich bitte um bessere Recherche.
  2. #2

    Fred Astaire

    Entschuldigung, aber Fred Astaire hat Michael Jackson nie bewundert. Lediglich nach dessen Billy-Jean-Nummer bei Motown hat Hermes Pan ihm ein Video des Auftritts vorgeführt. Daraufhin haben sich Jackson und Astaire in Astaires Haus getroffen. Astaire war gegenüber innovativen Künstlern grundsätlich sehr offen. Gleichwohl hat Astaire bereits zu dem damaligen Zeitpunkt angemerkt, dass Jackson aufpassen solle, sich tänzerisch nicht zu wiederholen. Jackson tat aber nichts anderes - sein Tanzstil hat sich nie entwickelt. Warum wohl gibt es Millionen von Doubles, die dessen Repertoire mit 3-4 Bewegungen zusammenfassen können? Mit Astaires Leistung - sich über drei Jahrzehnte tänzerisch stets weiterzuentwickeln - ist dieses aber wohl kaum zu vergleichen. Schauen Sie sich bei Youtube "Say it with fireworks" aus Holiday Inn an - da war Astaire bereits 43 Jahre alt. Mit 43 Jahren war Jackson bereits am Ende seiner tänzerischen Kreativität. Bände spricht auch das Zitat Martin Scorseses, der von Tanz überhaupt keine Ahnung hatte und dessen BAD-Video zumindestens an der Grenze des Komischen ist. Ich bitte um bessere Recherche.
  3. #3

    Fred Astaire, Michael Jackson

    Es ist ja wohl unbestritten in der gesamten Tanzszene und das hat Fred Astaire auch ganz früh erkannt, dass Michael Jackson ein einmaliges Genie war,er hat seinen eigenen Stil, selbst wenn er choreographisch auch an Grenzen stieß.
    Einen eigenen Stil über Jahrzehnte zu entwickeln und erfolgreich damit zu sein, können nicht viele von sich behaupten. Ich bin sicher, dass man Fred Astaire ebenso kopieren kann wie Michael Jackson, nur leichter.
    Michael Jacksons Genie war ja auch gerade die Kombination von Gesang und Tanz und seine unglaubliche Ausdruckskraft. Er war der Rhythmus selbst.
    Der vergleich Scorsese mit Quecksilber soll einfach heißen, dass er sich so flüssig und sinnlich bewegt hat und so eins mit der Musik war. Und warum soll denn Scorsese keine Ahnung von Tanz gehabt haben, Tanz soll einen doch tief in der Seele berühren und wenn es das tut,hat man dann nicht Ahnung ?
  4. #4

    Schon wieder Maerchenstunde...

    Zitat aus dem Artikel:

    "Eine Spitzenposition - sei es für Menschen oder Unternehmen - basiert darauf, dass Sie etwas können, das andere überhaupt nicht oder selbst mit Anstrengungen nur schlecht oder bestenfalls mittelmäßig hinbekommen."

    Mit speziellen Kenntnissen und Faehigkeiten lasse sich sehr wohl Maerkte - also eben Kunden - erschliessen, aber einen ursaechlichen Zusammenhang zum Aufstieg in einem Unternehmen herstellen zu wollen halte ich fuer eine Lesung aus der heutigen Maerchenstunde.

    Was zahlt der Mann denn eigentlich fuer die permanente Promotion seines Buches?
  5. #5

    Der King of Kernkompetenz

    Ich denke, dass Einmalige an Michael Jackson ist es eben,
    dass er nicht nur eine Kernkompetenz hatte.
    Michael Jackson hatte mehrere Kernkompetenzen. Die Musik
    (Singen,Komponieren,schreiben) und den Tanz. Er hat dies in perfekten Einklag gebracht. Wir können alle nicht in die Zukunft schauen, aber es wird wohl sehr unwahrscheinlich sein, dass es nochmals einen Künstler geben wird der so viele Talente hat und diese so perfekt in Szene setzt.
    Michael Jackson hatte auch Vorbilder. Er sagte immer
    "Orientiere Dich an den Großen". Beim Tanzen war Fred Astaire ein Vorbild für ihn, er hat ihn kopiiert, aber eben nicht nur kopiert sondern diesen Tanzstil weiterentwickelt.
    Ein Großer wie Fred Astaire hat dies erkannt und war voller Verehrung für MJ, da er das Genie und grenzenlose Talent Jackson anerkannt hat wie übrigens die meisten ganz Großen
    Jacksons Genie anerkannten und bewunderten von Bernstein, Sammy Davis Jr. bis Sinatra.
  6. #6

    Nachtrag

    "You are a hell of a dancer", hat Astaire gesagt, nach meiner bescheidenen Meinung sind das Worte der Bewunderung.
    Dass es in der gesamten Musikszene immer darauf ankommt, sich weiter zu entwickeln, ist ja klar. Einem Künstler, der die gesamte Musik- und Tanzszene erneuert hat vorzuwerfen, er habe sich nicht weiterentwickelt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
    Und dass Michaels Kreativität mit Mitte Vierzig einen Einbruch erlitten hat, liegt, falls es immer noch nicht klar ist, daran, dass er aufgrund falscher Anschuldigungen den sozialen Tod gestorben ist, von dem er sich nie erholt hat.
  7. #7

    Lächerlich

    Eine so fragwürdige Existenz wie M.J. als Vorbild für was auch immer anzusehen, ist irrwitzig. Er war meiner Ansicht nach ein total kranker Mensch. Sicherlich hat er gute Platten und Konzerte gemacht. Aber er hat sich selbst auch fast zu Tode operieren lassen. Das alles hat nichts mit Kernkompetenzen zu tun.
  8. #8

    .

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    Eine so fragwürdige Existenz wie M.J. als Vorbild für was auch immer anzusehen, ist irrwitzig. Er war meiner Ansicht nach ein total kranker Mensch. Sicherlich hat er gute Platten und Konzerte gemacht. Aber er hat sich selbst auch fast zu Tode operieren lassen. Das alles hat nichts mit Kernkompetenzen zu tun.
    Die Arbeit hat nichts mit dem Privatleben zu tun. Sie können Kernkompenzen auf dem Platz haben à la Maradona, und im Privatleben versagen; dennoch bleibt Ihre Kernkompetenz. Auf allen Feldern gehts so oder so nicht.
  9. #9

    Punkt 1 wurde vergessen

    - Was für Drogen schmeissen Sie ein? Nehmen Sie die richtigen sonst halten Sie den Wahnsinn nicht durch!
    - Was sind die Kernkompetenzen Ihrer Organisation?
    - Was sind Ihre persönlichen Kernkompetenzen? Welche Dinge können Sie außergewöhnlich gut, und was müssten Sie tun, um exzellent zu werden?


TOP



TOP