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Vorbereitung auf Grönland-Extremtour: Arktis für Anfänger

Stephan Orth Fünf Wochen auf Skiern durch völlige Einsamkeit: Die Durchquerung des grönländischen Inlandeises zählt zu den letzten großen Abenteuerreisen der Erde - unser Autor will sie nun wagen. Schon für die Vorbereitung sollte man extrem viel trainieren. Und extrem viel essen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...846512,00.html
  1. #1

    Gute Gründe für Übergewicht :-)

    Jetzt weiß ich endlich, woher all die Dicken kommen: sie bereiten sich auf eine Grönlanddurchquerung vor! Hätte ich aber auch von selbst darauf kommen können. Leider gibt es wohl bei den meisten Kandidaten ständig Terminprobleme, so dass sie ihre große Reise wieder und wieder verschieben müssen, aber man muss natürlich allzeit bereit sein. Wat man hat, dat hat man.
  2. #2

    Ein Nachfolger von Arved Fuchs

    Falls Herr Orth nicht mehr mit dem Schlitten unterwegs sein will kann er es ja machen wie Arved Fuchs. Dieser Polarforscher hat eine sehr treue Begleiterin, ohne die er nicht mehr in die Polarregion geht:

    http://wp.me/pNQVe-R
  3. #3

    Polartourismus

    Klar doch, ein bißchen Tschechien und ein bißchen Grlönland, schon hat man die Polarreife!
    Das ist wie Training im Kletterwald und dann mal ab auf den Mount Everest.
    Ich freue mich jetzt schon auf Reinhold Messners Kommentar.
  4. #4

    Völlige Idiotie

    Das sind genau diejenigen Berichte, wegen denen hinterher jeder Depp meint, dass er in die Berge kann, gleich wie untrainiert oder unvorbereitet er ist.
    Zu so einer Tour gehört eine ordentliche Grundkondition. Psychische und physische Stärke sind Grundvoraussetzungen, ohne die es nicht gehen KANN. 5 km-Einheiten zu joggen baut keine Grundkondition auf. 5 km in 22 Minuten zu laufen bedeutet seine Maximalkraft zu trainieren, aber nicht die Ausdauer. Und mehrere Tage am Stück mit schwerstem Gepäck durch extreme Bedingungen zu laufen, das erfordert Ausdauer, keine Maximalkraft.
    Und selbst wenn der Reporter es schafft die erforderliche Kondition aufzubringen, wird er mit diesem flapsigen "Vom-Sofa-auf-den-Nordpol-und-zurück-in-20-Tagen"-Bericht eine Unzahl Leute motivieren dies ebenfalls zu tun. "Wenn der das kann, kann ich das auch." Schon mal über den Begriff der moralischen Verantwortung nachgedacht?
    Klar, das Abenteuer würde ich mir auch nicht entgehen lassen, das gebe ich ganz offen zu. Aber die Berichterstattung stilistisch wie einen Kneipenbummel auf Ibiza aufzuziehen, das halte ich für äußerst fragwürdig.
  5. #5

    Na toll -

    da reicht jemand aus der Familie, der vor 100 Jahren eine Heldentat vollbracht hat, als Eintrittskarte aus. Qualifikationen Fehlanzeige. Das ist schwer zu akzeptieren. Wie beim "Adel": Da sind die Verdienste (oder Vergehen) auch oft Jahrhunderte alt.
  6. #6

    Reiner Populismus.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fünf Wochen auf Skiern durch völlige Einsamkeit: Die Durchquerung des grönländischen Inlandeises zählt zu den letzten großen Abenteuerreisen der Erde - unser Autor will sie nun wagen. Schon für die Vorbereitung sollte man extrem viel trainieren. Und extrem viel essen.

    Grönland: Wie man sich auf eine Arktis-Expedition vorbereitet - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin auch der Meinung, dass es sich um eine Marketing - und Populismus Masche handelt. Er sollte die Tour aber mal mit der selben Ausruestung und unter denselben Bedingungen machen wie der Polarforscher Alfred Wegener seine Groenlandreisen vor 100 Jahren. Also kein Handy, keine Thermoanzuege und anderen Schnickschnack.
  7. #7

    viel zu spät

    angefangen zu trainieren. 2012 heisst sicher Sommer 2012 bzw. August, also sehr sehr bald. Für sowas braucht man deutlich mehr Training als für einen Marathon, und schon für einen simplen Marathon braucht man mit den hier beschriebenen Ausgangsvoraussetzungen schon mal gut ein halbes Jahr ernsthaftes Training.
  8. #8

    Schade, daß der Deutsche

    immer so miesepetrisch, zeigefinger-erhebend, neidgrün veranlagt ist. Viel Kraft bei der weiteren Vorbereitung, Herr Orth! Ich freue mich auf spannende Berichte, auch wenn ich solch einen "Wahnsinn" niemals selbst unternehmen würde ;-). UND-bleiben Sie ja Ihrem erzählerisch-flapsigen Stil der Berichterstattung treu. Dieser macht das ganze Abenteuer erst so richtig nacherlebbar ;-).
    Viel Glück!
  9. #9

    so spät...

    und ich dachte immer die Expeditionen in Grönland sin im Spätwinter, weil die Spalten noch zu sind.
    Training ist hier relativ, ich denke die meisten Kandidaten scheitern an falscher Ausrüstungswahl/Anwendung und mangelnder psychischer Härte.

    Viel Spass! (und vor allem hoffentlich erfahrende Mitstreiter)


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