Der Benutzer bekommt KEINE personenbezogenen Daten! (Nur Google....)
REUTERSGoogles neue Datenbrille soll sich fast unmerklich zwischen Nutzer und Wirklichkeit schieben, aber einer der ersten Vorabtester hat bereits Probleme im Konzept festgestellt: Google Glass sei ein Designproblem - und eine Zumutung für Träger und Betrachtete.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/g...-a-885327.html
Der Benutzer bekommt KEINE personenbezogenen Daten! (Nur Google....)
Passt doch zu Google, die Brille. Bei Google ist die Nutzung der Daten von Außen ja auch kaum nachvollziehbar. Das potentiell ständige Verletzen der Privatsphäre gehört doch zum Geschäft (Google Mail). Fotos und Videos nutzen und Personen identifizieren ist ebenfalls mit drin (Picasa, Youtube). Topolsky fühlte sich beim Test ständig beobachtet? Nun ja, das verdrängt man als regelmäßiger Google-Nutzer recht schnell. Wie schützen man sich vor Google? Gar nicht (mehr). Die wissen auch so genug über dich - egal, ob du sie nutzt oder nicht. Sie werden auch die Brille für ihre Zwecke zu nutzen wissen.
wenn diese erst überschritten wurden...
Zitat: "Google weiß um die Probleme und will mit öffentlich rekrutierten Vorabtestern, den so genannten Explorers, herausfinden, wie Glass im Alltag funktionieren könnte. Und wo die sozialen Grenzen sind, die man mit einer Brillenkamera verletzt." Zitatende
Gleiches wurde auch beim Handy diskutiert.
Heute telefoniert jeder wann, wie und wo er gerade steht. Selbst in Deutschland, obwohl es hier noch relativ zurückhaltend passiert.
Andere Länder, andere Sitten. Telefonieren im Kino, im Theater, im Meeting... alles kein Problem mehr.
Ein einfaches "wart mal kurz" reicht um dem Handy die größere Wichtigkeit einzuräumen, als dem direkten Gegenüber.
Über den Knopf im Ohr muss man da gar nicht erst anfangen.
Jetzt erweitert sich das Ganze halt auf Gebiete wo bisher noch die Handycamera oder der Voicerecorder extra und eher erkennbar aktiviert werden mussten.
Es ist unfassbar, wie ein deutscher Autor einen Artikel einer amerikanischen Tech-Seite derart verzerren kann. Während der zitierte Autor Joshua Topolsky vor allem große Chancen in der Technologie sieht und zum Fazit kam, dass er schlussendlich von der Idee - trotz der möglichen Datenschutzprobleme - überzeugt ist, legt der Artikel vor allem den Schwerpunkt auf mögliche Probleme und Risiken. Im Deutschunterricht würde man bei einer derartigen Zusammenfassung "Thema verfehlt" darunter schreiben. Wer die unverzerrten Eindrücke lesen will, sollte sich den Original-Artikel vornehmen: http://www.theverge.com/2013/2/22/4013406/i-used-google-glass-its-the-future-with-monthly-updates
Langsam sind wir wirklich George Orwells Schreckensvision nicht mehr fern. Wenn bald jeder Hans mit nem Scanner vor der Birne durch sie Strassen läuft, kann man ja nur noch eines machen - 365 Tage im Jahr Karneval!
Ich möchte jedenfalls nicht, dass permanent die Gefahr besteht, dass ungefragt Aufnahmen von mir oder Begleitpersonen gemacht werden. Von Gesichtserkennung wie bei Facebook etc. mal ganz abgesehen. Jeder wird gläsern und nichts ist mehr privat. Zum Ko... ist das!
Mal abgesehen davon stellt sich mir immer mehr die Frage, wozu ein "soziales Wesen" wie der Mensch (es mal war?) solche Gadgets braucht! Wenn ich fremd bin in einer Stadt, hilft eines bisher auf jeden Fall immer weiter - Fragen! So kommt man sogar in Kontakt mit echten Menschen, die einem helfen könnten.....viele ziehen aber wohl mittlerweile einen ihrer 378 Faecbook"freunde" vor, dem man dann via Spionbrille sofort zeigen kann, in welchen Haufen man soeben getreten ist...na dann viel Spass!
Echte Freunde und soziale Kompetenzen findet man nicht bei Google in der Suche...
Ist bestimmt gesund den ganzen Tag an der Schläfe bestrahlt zu werden. Die Rockefeller-Gruppe wird die neuen Patienten dankend ausmelken
sowas wollen die machen? An sich bin ich ja friedlich, aber sollte mich einer mit so 'nem Ding auf dem Riechorgan anschauen, hätte es wahrscheinlich üble Folgen für das Duo Nase/Brille....