Forum: Blogs
Vor "Rio+20"-Gipfel: Uno-Experten warnen vor Öko-Kollaps
DPAEs ist eine Anklage auf 525 Seiten. Zwei Wochen vor dem Gipfel "Rio+20" in Brasilien warnen Experten der Vereinten Nationen eindringlich, dass der internationale Umweltschutz kaum Fortschritte macht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...837451,00.html
- #10 07.06.2012 11:51 von
Schöner Gedanke
Zitat: „"Wenn der Trend so weitergeht und die Verhaltensweisen von Produktion und Verbrauch natürlicher Ressourcen nicht umgekehrt werden können, dann werden die Regierungen eine beispiellose Dimension von Schäden und Verlusten erleben", warnte Steiner.“
Dazu fällt mir eigentlich nur noch ein, dass meine Rest-Lebenserwartung begrenzt ist – welch ein schöner Gedanke. - #11 07.06.2012 12:11 von
- #12 07.06.2012 12:15 von
Schade
dass bei diesem Umweltgipfel reale Probleme wie die Verschmutzung der Meere, Abholzung der Regenwälder oder Aussterben von Tierarten mit erfundenen Problemen wie Klimawandel und Abschmelzen der Polkappen vermischt werden. Man sollte sich lieber voll auf die echten Umweltprobleme konzentrieren. Der "Klimaschutz" ist sogar eher Umweltschädlich, Vögel werden von Windrädern erschlagen, für Windräder und Biosprit werden Wälder abgeholzt usw.
- #13 07.06.2012 12:37 von
- #14 07.06.2012 12:38 von
globale Probleme
Um globale Fragen zu lösen bedarf es einer globalen Autorität. Sollten wir in naher Zukunft keine Weltregierung bekommen oder der UN weitreichende Rechte geben, wird es die menschliche Zivilisation langfrisitg sehr schwer haben.
Das Schöne ist immer, das die gerade Lebenden keine Auswirkungen ihrer Taten befürchten müssen. Das macht es so schön einfachn alle Probleme als unwichtig abzutun. Wen stören die über mehrere hundert Jahren abgeschmelzenden Eispanzer in Grönland heute, wen in vielen Jahrzehnten leergefischte Ozeane, wen der Tod von Milliarden Menschen, deren Völkerwanderung mit gut befestigten Grenzen sicher verhindert wird?
Wann und wie sich die Auswirkungen von Veränderungen der Fauna und Flora zeigen werden, wird spannend. Ich denke nur an den möglichen Wegfall der Bienen, an derem Tod der Mensch durch schlechte Haltung maßgeblich verantwortlich ist. Das wird teuer, wenn Menschen die Blüten händisch Stück für Stück bestäúben. Oder haben wir schon Bestäubungsdrohnen entwickelt? Wahrscheinlich wird das die Lösung werden.
Ich erinnere immer gerne daran, dass die Versuche mit einer autarken Bioshäre gnadenlos verrissen wurden. Wir brauchen die Erde, aber die Erde braucht uns nicht. Das vergessen viele bei ihrem erbärmlichen Glauben an die Krönung der Schöpfung. - #15 07.06.2012 12:41 von
- #16 07.06.2012 12:48 von
Einschränkungen ?
Ist sinnvolle Nutzung eine Einschränkung, oder spart es langfristig Geld? Da man Anderen nichts vorschreiben darf, bleibt der Weg über Steuern. Es wäre durchaus denkbar, unser gesamtes Steuersystem auf ökologische Verschmutzung hin auszurichten. Dann bezahlt man Steuern auf Prodrukte für den Verbrauch von Ressourcen und frei werdende Schadstoffe. Der Verwaltungsaufwand wäre nur minimal höher als bei der Umsatzsteuer, dafür können alle anderen Steuern entfallen.
Geld ist das einzige, was wirkt. Aber das geht nur weltweit oder mit klaren Grenzen und Handelsbeschränkungen mit Zöllen. Aber den Weg haben uns die liberalen Wirtschaftsbefreier ordentlich kaputt gemacht. - #17 07.06.2012 12:49 von
es geht nicht um Umweltschutz
es geht um eine nachhaltige Lebensweise.
Richard Heinberg on The End of Growth -- Part 1
Richard Heinberg on The End of Growth -- Part 2
Richard Heinberg is an American journalist and educator who has written extensively on energy, economic, and ecological issues, including oil depletion. He is the author of ten books. He serves as the senior fellow at the Post Carbon Institute. - #18 07.06.2012 12:56 von
Verschmutzer
Wieviele Handys, Bildschirme, Videorekorder., Computer, ... haben Sie in den letzten 5 Jahren gekauft, wieviel Km sind Sie gefahren und/oder geflogen. Wieviele Lebensmittel haben Sie weggeworfen?
Sie sind die verschmutzer, ich bin der Verschmutzer, wir sind alle Verbraucher. Und nein der Bürger ist nicht machtlos. - #19 07.06.2012 13:12 von
Mit dem Finger zeigen hilft immer ...
Aber es ist doch so schön, mit dem Finger auf Andere zu zeigen.
- Die böse Plastiktüte der erwähnten bösen Afrikaner wird leider bei uns hergestellt.
- Die Abholzung der Wälder in den gemäßigten Zonen der entwickelten Länder sind viel größer als im Regenwald. Spanien ist ein gutes Beispiel für vergangenes und Kanada betreibt es heute.
- Der Schadstoffeintrag in Meere kommt vor allem durch Industriestaaten
- ...
Wir haben geschickterweise unsere dreckigen Produktionen ausgelagert und zeigen jetzt mit dem Finger auf jene, die die Schadstoffe erzeugen, damit wir die Produkte importieren können. Aber das will keiner wissen, weil wir so saubere Musterdeutsche sind.
Wir gehen in der Tat in die richtige Richtung. Aber wir kommen von einem unerträglichem Niveau, wenn wir uns die Emissionen der siebziger Jahre anschauen und wir sind immer noch ein Moloch der Verschwendung.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


