Vor "Rio+20"-Gipfel: Uno-Experten warnen vor Öko-Kollaps

DPAEs ist eine Anklage auf 525 Seiten. Zwei Wochen vor dem Gipfel "Rio+20" in Brasilien warnen Experten der Vereinten Nationen eindringlich, dass der internationale Umweltschutz kaum Fortschritte macht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...837451,00.html
  1. #10

    Schöner Gedanke

    Zitat: „"Wenn der Trend so weitergeht und die Verhaltensweisen von Produktion und Verbrauch natürlicher Ressourcen nicht umgekehrt werden können, dann werden die Regierungen eine beispiellose Dimension von Schäden und Verlusten erleben", warnte Steiner.“

    Dazu fällt mir eigentlich nur noch ein, dass meine Rest-Lebenserwartung begrenzt ist – welch ein schöner Gedanke.
  2. #11

    wenig geistreich

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Sie haben ja recht.
    Aber durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird mit all diesem Unfug gründlich aufgeräumt.
    Wenn dann die Stromrechnung beglichen ist, bleibt für all das kein Geld mehr übrig.
    aber selbst wenn dem so wäre, hätte das einen größeren positiven einfluss auf unseren planeten, als einfach nichts zu tun, wie sie es wohl vorschlagen würden.
    immer schön in richtung armaggeddon, wäre doch gelacht...
  3. #12

    Schade

    dass bei diesem Umweltgipfel reale Probleme wie die Verschmutzung der Meere, Abholzung der Regenwälder oder Aussterben von Tierarten mit erfundenen Problemen wie Klimawandel und Abschmelzen der Polkappen vermischt werden. Man sollte sich lieber voll auf die echten Umweltprobleme konzentrieren. Der "Klimaschutz" ist sogar eher Umweltschädlich, Vögel werden von Windrädern erschlagen, für Windräder und Biosprit werden Wälder abgeholzt usw.
  4. #13

    egal was "sie" machen...

    Zitat von mike. Beitrag anzeigen
    dass bei diesem Umweltgipfel reale Probleme wie die Verschmutzung der Meere, Abholzung der Regenwälder oder Aussterben von Tierarten mit erfundenen Problemen wie Klimawandel und Abschmelzen der Polkappen vermischt werden. Man sollte sich lieber voll auf die echten Umweltprobleme konzentrieren. Der "Klimaschutz" ist sogar eher Umweltschädlich, Vögel werden von Windrädern erschlagen, für Windräder und Biosprit werden Wälder abgeholzt usw.
    ....auf jeden fall ist es schädlich für die umwelt. sie wissen schon, das autos oder auch häuser sehr viel mehr vögel umbringen, als es windkraftanlagen je könnten?
    aber bei ihnen sind natürlich keine probleme im garten zu erkennen, ergo gibt es keine.
  5. #14

    globale Probleme

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Anklage auf 525 Seiten. Zwei Wochen vor dem Gipfel "Rio+20" in Brasilien warnen Experten der Vereinten Nationen eindringlich, dass der internationale Umweltschutz kaum Fortschritte macht.
    Um globale Fragen zu lösen bedarf es einer globalen Autorität. Sollten wir in naher Zukunft keine Weltregierung bekommen oder der UN weitreichende Rechte geben, wird es die menschliche Zivilisation langfrisitg sehr schwer haben.

    Das Schöne ist immer, das die gerade Lebenden keine Auswirkungen ihrer Taten befürchten müssen. Das macht es so schön einfachn alle Probleme als unwichtig abzutun. Wen stören die über mehrere hundert Jahren abgeschmelzenden Eispanzer in Grönland heute, wen in vielen Jahrzehnten leergefischte Ozeane, wen der Tod von Milliarden Menschen, deren Völkerwanderung mit gut befestigten Grenzen sicher verhindert wird?

    Wann und wie sich die Auswirkungen von Veränderungen der Fauna und Flora zeigen werden, wird spannend. Ich denke nur an den möglichen Wegfall der Bienen, an derem Tod der Mensch durch schlechte Haltung maßgeblich verantwortlich ist. Das wird teuer, wenn Menschen die Blüten händisch Stück für Stück bestäúben. Oder haben wir schon Bestäubungsdrohnen entwickelt? Wahrscheinlich wird das die Lösung werden.

    Ich erinnere immer gerne daran, dass die Versuche mit einer autarken Bioshäre gnadenlos verrissen wurden. Wir brauchen die Erde, aber die Erde braucht uns nicht. Das vergessen viele bei ihrem erbärmlichen Glauben an die Krönung der Schöpfung.
  6. #15

    Wollen Sie das wirklich wissen?

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    ... Wer sind die Verschmutzer? ...
    Schauen Sie in den Spiegel, dann sehen Sie einen der überproportionalen Verursacher.
  7. #16

    Einschränkungen ?

    Zitat von mhwse Beitrag anzeigen
    ... und jammern dann, wenn es zu Ihren Lebzeiten schon Einschränkungen gibt...
    Ist sinnvolle Nutzung eine Einschränkung, oder spart es langfristig Geld? Da man Anderen nichts vorschreiben darf, bleibt der Weg über Steuern. Es wäre durchaus denkbar, unser gesamtes Steuersystem auf ökologische Verschmutzung hin auszurichten. Dann bezahlt man Steuern auf Prodrukte für den Verbrauch von Ressourcen und frei werdende Schadstoffe. Der Verwaltungsaufwand wäre nur minimal höher als bei der Umsatzsteuer, dafür können alle anderen Steuern entfallen.

    Geld ist das einzige, was wirkt. Aber das geht nur weltweit oder mit klaren Grenzen und Handelsbeschränkungen mit Zöllen. Aber den Weg haben uns die liberalen Wirtschaftsbefreier ordentlich kaputt gemacht.
  8. #17
  9. #18

    Verschmutzer

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    .. Wer sind die Verschmutzer? ... Der Buerger ist doch fast machtlos...
    Wieviele Handys, Bildschirme, Videorekorder., Computer, ... haben Sie in den letzten 5 Jahren gekauft, wieviel Km sind Sie gefahren und/oder geflogen. Wieviele Lebensmittel haben Sie weggeworfen?

    Sie sind die verschmutzer, ich bin der Verschmutzer, wir sind alle Verbraucher. Und nein der Bürger ist nicht machtlos.
  10. #19

    Mit dem Finger zeigen hilft immer ...

    Zitat von Mustermann Beitrag anzeigen
    Wieviele Handys, Bildschirme, Videorekorder., Computer, ... haben Sie in den letzten 5 Jahren gekauft, wieviel Km sind Sie gefahren und/oder geflogen. Wieviele Lebensmittel haben Sie weggeworfen?

    Sie sind die verschmutzer, ich bin der Verschmutzer, wir sind alle Verbraucher. Und nein der Bürger ist nicht machtlos.
    Aber es ist doch so schön, mit dem Finger auf Andere zu zeigen.
    - Die böse Plastiktüte der erwähnten bösen Afrikaner wird leider bei uns hergestellt.
    - Die Abholzung der Wälder in den gemäßigten Zonen der entwickelten Länder sind viel größer als im Regenwald. Spanien ist ein gutes Beispiel für vergangenes und Kanada betreibt es heute.
    - Der Schadstoffeintrag in Meere kommt vor allem durch Industriestaaten
    - ...

    Wir haben geschickterweise unsere dreckigen Produktionen ausgelagert und zeigen jetzt mit dem Finger auf jene, die die Schadstoffe erzeugen, damit wir die Produkte importieren können. Aber das will keiner wissen, weil wir so saubere Musterdeutsche sind.

    Wir gehen in der Tat in die richtige Richtung. Aber wir kommen von einem unerträglichem Niveau, wenn wir uns die Emissionen der siebziger Jahre anschauen und wir sind immer noch ein Moloch der Verschwendung.