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Vor Griechen-Wahl: Top-Ökonom warnt vor Crash der Euro-Zone

REUTERSDer Effekt der Spanien-Hilfen verpufft an den Märkten, nun rückt Italien in den Fokus der Krise. Der US-Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini warnt offen vor einem Zusammenbruch der Währungsunion. Das würde für Deutschland teurer als alle Hilfen für die Euro-Partner.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838277,00.html
  1. #140

    So unreal ist das Szenario nicht!

    Wenn Deutschland auf Grund der hohen Garantien Deutschlands, welche im Rahmen der ganzen Rettungsinstrumentarien bestehen und es dadurch zu einer Herabstufung Deutschlands durch Ratingagenturenkommt und dann noch die Konjunktur einbricht, dann ist auch hier dunkeltuten angesagt und der EURO - Raum wird implodieren.
    Auch Deutschland wird 6% Zinsen auf Staatskrediten nicht schultern können und es wird auch hier zu einer Spirale abwärts kommen.
  2. #141

    Zitat von pikup Beitrag anzeigen
    das Frage ich mich manchmal. Wenn ich unsere Gesellschaft heute betrachte und sehe wie Prioritäten gesetzt werden. Da wünsche ich mir manchesmal es mögen schlechtere Zeiten kommen um die Leute auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Das Leben kann nicht nur aus Prosecco, Shoppen oder Superstars bestehen. Was in der Eurozone stattfindet interessiert doch nur am Rande. Hauptsache Party und Fun leiden nicht darunter. Da wird schon mal über die Griechen oder im Moment über Spanier geschimpft aber bitte nicht mehr als in der Boulevardpresse zu lesen ist oder auf Stammtischniveau abgehandelt wird. Alles andere interessiert nur peripher. Über miserable Politk in Deutschland und Europa wissen viele nichts. Es kann ja nicht sein, dass etablierte Parteien trotz jahrelagem politischen Blindflug 35% oder mehr Stimmen einsacken. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass bei einem Neuanfang in Europa einiges besser wird. Denn das jetzige Europa ist tot.
    Merken Sie denn nicht, dass dahinter Methode steckt ?
    Es werden nicht grundlos Gelder für Bildung, Schulen und Ausbildung gestrichen. Auf der anderen Seite wird sogar eine Herdprämie eingeführt, um schon im Kindesalter die Chancen auf Bildung und des Erlernens von sozialer Kompetenz zu verhindern.
    Das Volk soll absichtlich DUMM GEHALTEN WERDEN, damit die dort obern weiterhin ihre irren Projekt weiter vorantreiben.
    ALLES DIENT DEM MACHTERHALT DER ELITEN !
  3. #142

    so einfach ist diese Welt nicht gestrickt!

    Zitat von friedrich_eckard Beitrag anzeigen
    Man mag die Überlegungen des Herrn Roubini plausibel finden, aber er verkennt, dass es hier nicht um Fragen wirtschaftlich rationalen Verhaltens, sondern um Machtfragen geht. Man könnte auch den etwas aus der Mode gekommenen Ausdruck "Klassenkampf" gebrauchen.
    ...
    Interessant wird nur sein, ob Frankreich, mit einem gemässigt linken Präsidenten und einer absehbaren gemässigt linken Parlamentsmehrheit, den zu erwartenden neoliberalen Amoklauf wird aufhalten können.
    Warum ereifern Sie sich so sehr? Die Lage ist doch glasklar. Entweder richten sich die griechischen Politiker nach den Vorgaben der Geberländer, also in erster Linie nach Deutschland, oder sie müssen sehen, wie sie alleine klar kommen. Nur nehmen und nichts tun, geht nicht, jedenfalls nicht mehr.
    Dem möglicherweise in Griechenland anstehenden Kommunismus sollte von hier aus wirklich kein fußbreit Boden überlassen werden. Sind denn die für die bankrotte DDR bezahlten 2 Billionen nicht genug?
  4. #143

    Mit Kamillentee gegen Krebs vorgehen

    bevor man gar nichts tut, tut man wenigstens so, als ob man was tut.
    Alle außer Deutschland müssen unter den Rettungsschirm und mit eisernem Sparen schaffen wir den Weg raus aus der Krise - so Merkel.
    Entweder wir wollen Europa und den Euro, und dann muss alles zusammen regiert und verwaltet werden, oder alle kochen wieder ihr eigenes Süppchen und alles war nur ein gescheiterter Versuch.
    Durch das Hinausschieben dieser Grundsatzentscheidung haben wir im Falle einer späteren ablehenden Entscheidung Milliarden für eine "Euro-Ruine" zu bezahlen.
    Weimar hat schon gezeigt, dass sparen in der Rezession in die Depression führt. - Nur keiner weiß wirklich einen neuen Weg, weil der alte so schön bequem war.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Effekt der Spanien-Hilfen verpufft an den Märkten, nun rückt Italien in den Fokus der Krise. Der US-Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini warnt offen vor einem Zusammenbruch der Währungsunion. Das würde für Deutschland teurer als alle Hilfen für die Euro-Partner.

    Euro droht laut Dr. Doom Roubini der Zusammenbruch - SPIEGEL ONLINE
  5. #144

    Niall Ferguson

    Zitat aus dem Artikel:
    Gemeinsam mit dem Harvard-Dozenten Niall Ferguson ...
    Niall Ferguson meinte ja einmal in seiner Fernsehserie, dass die Wirtschaftsreformen Pinochets in Chile die dreitausend Toten seines Terrorregimes wohl rechtfertigen.
  6. #145

    Zitat von duke_van_hudde Beitrag anzeigen
    Ok sie haben das System eines Nullsummenspiels auch nicht verstanden.Das haben sie aber mit das Merkel und den anderne Pack der Einheitspartei Deutschland gemeinsam.

    Natürlich würde die Arbeitslosigkeit bei uns ansteigen und das sicher auch deutlich aber wir hatten über Jahre eine viel zu kleine auf Kosten der anderne Länder.Unsere im EU Schnitt geringere Arbeitslosigkeit ging nur dadurch das die anderen eine zu hohe hatten.

    Wir müssen halt für die geringe in den letzten Jahren bezahlen mit einer höheren in Zukunft.Wir haben die anderen Länder in einen Lohnkrieg und Sozialabbaukrieg(Leiharbeit usw.) geführt den wir in dne letzten 10 Jahren sehr extrem gewonnen haben. Nur das sowas auf DAuer einfach nichts bringt und man dafür bezahlen muss.Im PRinzip haben wir hier Güter hergestellt die wir jetzt verschenken müssen da die Kundne nicht zahlen kann.

    Im PRinzip gibt es nru zwei Lösungen die eine sind die in Euro gesehenden Lohnsteigeurngen im grossen Stiel und die andere ist unser Austritt aus den Euro mit den dann durch die Aufwertung steigenden Löhne in den Währungen der anderen Ländern gesehen.
    Es gab ja auch einen riesigen Stau in dne letzten 10 Jahren in denen wir nicth aufgewertet haben der auf einen Schlag abgebaut werdne müste.

    Die Lösung die unser Pack versucht führt zu dauerhaften Subventionen die nie enden werden und die uns somit mittelfristig mehr kosten.

    Uns ging es vor dne Euro halbwegs gut und nach den Schock und einigen shclechten Jahre wird es uns nach den Euro auch wieder gut gehen.
    Ich sehe das mit dem Nullsummenspiel nur teilweise so.
    Sie vergessen - wie soviele Binnenmarkt und Nachfragetheoretiker - die Direktinvestitionen.

    Zum Zweiten vergessen Sie, dass Energie kein Nullsummenspiel sein muss.

    Russland kann aus den Öllieferungen durchaus Euros erhalten, die es nicht in Deutschland zum Einkaufen nutzen muss. Es kann mit diesen Euros genauso amerikanische Geländewagen in den USA kaufen oder amerikanische Bohrtechnik.
    Ebenso kann es Anteile an internationalen Konzernen kaufen.
    Das ergibt dann Finanzströme die nicht zu den nationalen Grenzen kongruent sind.

    Desweiteren vergessen Sie in der Nullsummentheorie die Inflationen und die Geldzumessungsfaktoren.

    Wenn die Südländer ihre Bezugsbasis des Geldes devaluieren (und nichts anderes ist passiert, wenn das Glas O-Saft im Urlaub dort 7,-€ kostet) und die Nordländer das nicht tuen, dann haben die Südländer in der Nullsummentheorie etwas durcheinandergebracht, ohne dass es eines Stückes Export- / Importüberschusses bedurft hätte.

    Das Problem welches meines Erachtens nach die Volkswirtschaftler nicht sehen, ist das, dass neben dem Kapitalexport auch der Kreditexport bilanziert werden müsste.

    Genau aus diesem Grunde war früher der Kredit zwischen Ländern den Königen vorbehalten.
  7. #146

    Vom Millionär

    Zitat von Igelnatz Beitrag anzeigen
    Man kann das Spiel zwischen Kollektivverantwortung + Solidarität und Freiheit und Selbstverantwortung nicht mit Ungerechtigkeit und Verwerfungen und koksender Elite beantworten. Beide Seiten sind zwei Pole, entlang derer sich die Gesellschaft bewegen kann soll und darf. Beides im Übermass ist nicht gut. Soziale Solidarität darf nicht bedeuten, dass man als Leistungsempfänger keine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft mehr hat. Freiheit und Selbstverantwortung bedeutet ebensowenig, dass man keine Verpflichtig gegenüber der Gemeinschaft hat. Im Bunhaushalt ist der größte Posten "Arbeit und Soziales". Immer noch! Für einige bedeutet es mehr Einkommen nicht zu arbeiten, als zu arbeiten (auch wenn die Leute selbst das gar nicht möchten). Das sollten Sie nicht vergessen, wenn Sie hier irgendwelche Vergleiche ziehen.
    bis zum Zahnarzt ,alle profitieren vom Haushalt Arbeit und Soziales. Riesige Summen wurden aus den Rentenkassen veruntreut um gesamtstaatliche Aufgaben
    zu finanzieren und müssen jetzt vom Staat erbracht werden ! Die Umverteilung von fleißig zu verkommen und reich läuft wie ein Uhrwerk.
    Der wirklich Staatsstreich hat aber begonnen , als man die Banken mit Steuergeldern sanierte
    ohne sie zu verstaatlichen. Freiheit und Selbstverantwortung kann man nur in einem freien Staat verwirklichen.
    Wir leben jetzt in der Diktatur der Banken und der Markt bestimmt die Politik!
  8. #147

    Die erste italienische Bank Banca Network Investimenti hat bereits für einen Monat jeglichen Geldfluss eingestellt.
    Die Menschen kommen nicht mehr an ihr eigenes Geld.

    Was liest man darüber in der deutschen Medienlandschaft? Nichts.
  9. #148

    Zitat von Delphianer Beitrag anzeigen
    Zitat aus dem Artikel:


    Niall Ferguson meinte ja einmal in seiner Fernsehserie, dass die Wirtschaftsreformen Pinochets in Chile die dreitausend Toten seines Terrorregimes wohl rechtfertigen.
    Reden Sie nicht so einen Murx.
    Die Toten gabe es mit Pinochet lange vor den Reformen und die Wirtschaftsreformen haben Freiheit und später den Fall von Pinochet gebracht.
    Zudem waren die Reformen ja nicht die Idee von Pinochet sondern basieren auf der Chicago School of Economics.
    Also das genaue Gegenteil was Keynes und die Politiker wollen (Konsumieren, Schulden und Kredite machen reich).
    Wirtschaftlich und Gesellschaftlich war es der richtige Weg - es wäre der einzige Weg langfristig aus der Krise zu kommen.
    Die Angst besteht vor den zweifellos schmerzhaften akuten Problemen, die so eine Änderung mit sich bringt.
    Aber es wäre billiger als die Blase immer weiter anschwellen zu lassen.
  10. #149

    Roubini

    der Beitrag von elwu trifft den Nagel auf den Kopf. Das Schöne an den Finanzmärkten ist, jeder bekommt irgendwann einmal Recht; das bedeutet im Umkehrschluss aber nichts, wie der Kommentar von elwu zu Recht verdeutlicht. Zumeist liegen Personen, die das Unwahrscheinliche 1x richtig prophezeien falsch, siehe u.a. Hedgefondsmanager Paulson...Unser deutsches Problem in diesem Fall ist: wir bezahlen alles, Leute wie Roubini nichts, sie wenden sich anderen Themen zu.....nee, danke!


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