Auch die Belastbarkeit der Deutschen hat ihre Grenzen.*Die Mahnung der Bundeskanzlerin beim Weltwirtschaftsforum trifft bei Europas Presse auf Verständnis: Deutschland sei keine "bodenlose Geldschatulle" sagt "Polityka", und "De Morgen" wundert sich über das penetrante Merkel-Bashing.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...811734,00.html
Dass unsere polnischen Nachbarn Verständnis für Deutschland äussern freut mich sehr.
Bei den Polen handelt es sich um ein Volk, das durch Fleiss und harte Arbeit einen erstaunlichen und hochverdienten Aufschwung hingelegt hat. Bald werden sich die Polen auch dem Neid der Club Med Länder ausgesetzt sehen, die jetzt die Früchte der harten Arbeit per Transferleistung konsumieren wollen. Die Polen haben erkannt, dass es D seit Jahren so ergeht.
Wundern kann ich mich nur über die Östereicher. Dort verhindert wahrscheinlich der Piefke Hass jegliche vernünftige Beurteilung.
"Ich habe die Kohle im *** verjuxt!"
Erzählen Sie das mal Ihrem Sparkassenlümmel.
Der pfändet Ihnen Kreta, Lesbos und Herakles.
Der verscherbelt alles, was Sie noch besitzen, bis er sein Geld wieder hat.
Und genau das MUSS man mit Griechenland tun, damit alle auf Dauer begreifen:
"Nie wieder Schulden!"
Und wer die Verdoppelung von irgendwas fordert, dem sage ich:
"Leg's auf den Tisch ODER HALTE EINFACH DIE SCHNAU*E, wenn Erwachsene sich unterhalten!"
Deutschland zahlt, weil's keiner sagt!
Anstatt die Auslandsguthaben der Griechen zu enteignen, werden WIR enteignet!
Na, dann mal zu.
Sie haben vollkommen recht. Waehrend die Eurozone muehsam versucht das Hineingetreten von den Schuhen zu putzen, baut Polen seine Wirtschaft auf und entwickelt langfristige Strategien und Strukturen. Sogar ein polnisher Oelkonzern sucht gerade ein weltweites Image, etwas was Deutschland in den letzten 50 Jahren nicht hinbrachte.
Man kann nur hoffen dass die Kanzlerin die richtigen Worte findet, naemlich NEIN in allen Eurosprachen. Das andere Wort ist HILFE zur SELBSTHILFE, aber das knoennte schwieriger sein.
Ich bin selbst öfter in Polen und konnte im Laufe mehrerer Jahre die Entwicklung verfolgen. Obwohl noch viel zu tun (vor allem in der östlichen Hälfte) treffe ich überwiegend eine optimistische, leistungsbereite und bildungshungrige Bevölkerung.
In den nächsten Jahren werden die EU-Zahlungen an Polen sukzessive zurückgefahren. Wenn der Prozess so weitergeht, wird Polen in wenigen Jahren vom Nehmer- zum Geberland in der EU.
Mit solchen Leuten kann man zusammenarbeiten.
Von daher sollte man auch darauf hoffen, dass Merkel gerade angesichts des südeuropäischen Drucks auf Deutschland vermehrt den Kontakt zu Polen und anderen osteuropäischen Ländern sucht, schon um ein Gegengewicht zur labilen deutsch-frz. Achse zu bilden.
Ich traue den Berichten der MSM aus dem Ausland nicht mehr. Entweder Jubelperser oder Lügen! Italien, Griechenland, Spanien, Portugal sieht ganz anders aus. Ein Vorortbericht aus Italien von "modesto":
"Alleine in 2011 wurde erhöht:
Autoversicherungen um 40% (z.B ein Fiat mit 55 PS kostet ca. 800 - 1000 € jährlich nur normale Kaskoversicherung)
Benzin und Diesel 30% + zusätzliche 11/14 Cent im Dezember dank Monti
Steuern kosten für besagten kleinen Fiat 430 € jährlich
Lebensmittel stiegen 2011 um ca. 20%
Autobahngebühren stiegen um 15%
usw..
In Taranto (südlichster Süden) geben bereits die Fischer ihre Lizenzen bei der Hafenmeisterei zurück. Durch zusätzliche Steuern und die hohen Dieselkosten schaffen sie es nicht einmal mehr, mit dem mageren Fang ihre Familien zu ernähren. Sie streiken nicht, sie verweigern sich.
"Fischt doch selber!" ist ihr Spruch, sie gehen angeln und aufs Feld, melden ihre Kutter ab und sagen, dass sie keine Einahmen haben, also auch keine Kosten - und eben jetzt von der Hand in den Mund leben - wie sie es eh schon tun. Nur, dass sie die Politik nicht mehr mit durchfüttern.
Besonders schlimm ist die Globalisierung auch für die Fischer zu spüren, denn TK-Fisch aus Tailand und China (aus den Schlammtümpeln) kommt mit großen Schiffen an, kostet die Hälfte und wird gekauft. Weil auch die Bevölkerung es nicht mehr schafft, sich mit dem teureren, frischen Fisch zu versorgen.
Selbst wer gern würde, es ist nicht mehr machbar, aus Solidarität mehr auszugeben.
Was hier im Süden noch klappt, ist die Versorgung mit Gemüse und Obst an der Haustür. D.h., dass die Bauern vor ihrem Haus einen kleinen Stand haben, an dem man sich auch ohnen Bezin mit dem Rad versorgen kann.
Bei uns gab es gestern noch alles im Supermarkt, das wird heute anders aussehen, denn seit gestern morgen wurde nichts mehr geliefert. Aber wir sahen im Vorbeifahren Leute mit vollen Wagen noch bis in den späten Abend hinein. Brot wird es ab heute keines mehr geben in den Märkten, das wurde schon gestern berichtet. Denn hier gibt es jeden Morgen frisches Brot von den Bäckern aus dem Umkreis. Und die haben seit 2 Tagen keine Lieferungen mehr erhalten (Mehl etc.).
Das Verständnis für die Blockaden ist groß, denn alle leiden.
Die einhellige Meinung: "Die da oben machen was sie wollen und wir werden ausgequetscht."
Bisher war es wirklich zu ruhig, das wunderte alle. Doch man sieht - es muss nur einer anfangen, dann schließen sich andere an.
Da der Italiener an sich heißblütig ist, kann solch ein Streik schnell ausarten.
Wer sich mit seinem LKW nicht anschließen wollte, musste gestern mit zerstochenen Reifen rechnen."
In Griechenland ist es noch schlimmer, Spanien und Portugal sind auf diesem Weg!
Davon ist aber nie die Rede!