Neue Vorwürfe gegen Anton Schlecker: Der Gründer der Drogeriekette hat laut "Bild"-Zeitung ein Logistik-Zentrum an seine Kinder verkauft - sechs Tage, bevor er Insolvenz anmeldete. Ein Sprecher des Insolvenzverwalter bestätigte den Bericht, der Vorgang werde geprüft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837505,00.html
doch nichts Neues, die wissen alle mit guten Rechtsverdrehern (Entschuldigung - Rechtsanwälten, das Beste herauszuholen, Wie damals die Frau Schickedanz von Quelle die heute nicht am Hungertuch nagen muss.
Um so unverschämter, daß die Kinder sich jetzt noch zusätzlich bereichern wollen:
Schlecker-Krise: Die weltfremde Familie Schlecker | Schlecker-Insolvenz*- Frankfurter Rundschau: .........Das zeigt: Die Familie Schlecker wollte bis zuletzt nicht wahrhaben, was sie angerichtet hat. Hier liegt ein bizarres Exempel dafür vor, wie ein einst erfolgreicher Unternehmer und seine Familie aufgrund mangelnder Lernfähigkeit in Realitätsverlust und Weltfremdheit abrutschen und damit ein Desaster anrichten. Schlecker hat den Konzern aus dem Nichts aufgebaut, am Ende wird nichts davon übrig bleiben. Da greift man sich an den Kopf.
Der Vorgang wird jetzt geprüft und dann sicherlich als rechtlich korrekt und nicht anfechtbar eingestuft!
Hoffentlich wird dann auch der Frage nachgegangen, wo die 2,5 Mio geblieben sind, die die Kinder als Kaufpreis bezahlt haben, denn die sollten ja zur Insolvenzmasse gehören.
So sieht man doch, dass der Zusammenbruch des Schlecker-
imperiums von langer Hand vorbereited wurde.Ich meine,
der Fall sollte umgehendst vom Staatsanwalt untersucht werden. Denn jeder Betrug fordert Leidtragende, deren Recht verletzt wurde.In einem Rechtsstaat darf keine
Rechtsverletzung ungeahndet bleiben!
Nur weil der Bürgermeister es behauptet, muss die Immobilie nicht mehr wert sein, als der Kaufpreis. Wenn sie unter Wert verkauft wurde, muss der Insolvenzverwalter das Geschäft rückgängig machen, wenn nicht sind halt die 2,5 Mio in der Insolvenzmasse. Der Insolvenzverwalter wird sich ganz genau überlegen, ob er mehr geld für die Immobilie rausschlagen kann. (so einen Klotz muss man auch erst mal loswerden)
Haben Sie den verlinkten Text auch ganz gelesen?
"Anton Schlecker hätte die Firma zu einer GmbH machen können, beides hätte das familiäre Privatvermögen geschont. Doch daran wurde offenbar kein Gedanke verschwendet."
Quelle: Schlecker-Krise: Die weltfremde Familie Schlecker | Schlecker-Insolvenz*- Frankfurter Rundschau
Hätte Schlecker zu einem früheren Zeitpunkt die Umwandlung des e.K. in eine GmbH vorgenommen, wäre die Insolvenzmasse wesentlich geringer. Ist Schlecker blöd, weil er mit seinem gesamten Vermögen haftet/haften wollte? Es ist sein Lebenswerk - Schlecker ist Schlecker und Schlecker ist Schlecker - und er geht damit unter wie ein Kapitän mit seinem Schiff.
Bei einer Prüfung des Immobilienverkaufs wird so oder so nachgeschaut, ob der Erlös bei einem Verkauf an Dritte höher gewesen wäre. (Ich würde vermuten dass nein...)
Und wenn die Schlecker-Kinder eigene Firmen haben und damit offene Rechnungen, ist es ihr gutes Recht, ausstehende Summen einzufordern. Nicht nur das - sie sind es auch ihren eigenen Angestellten gegenüber schuldig, dass ihr Laden nicht auch den Bach runtergeht. Genauso sieht es mit den Einlagen aus. Mehr als eine Quote im einstelligen Prozentbereich dürfte bei der Zerschlagung aber sowieso nicht rauskommen.
Im Gegenteil, dann wäre die Immobilie ja schon viel früher verkauft worden. Sieht eher danach aus, als wollte Schlecker Senior noch bissl Liquidität aufbauen, um die Insolvenz abzuwenden. Es stellt sich jetzt die Frage, ob der Kaufpreis korrekt ist, wenn ja, seh ich kein Problem.