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Von Rechts wegen: Und plötzlich ist die Abfindung futsch

DPAWas passiert, wenn ein Arbeitnehmer gegen eine Abfindung seine Firma verlässt, die aber zwischenzeitlich in die Pleite rauscht? Nichts: Er geht leer aus. Es sei denn, er hat seinen Aufhebungsvertrag geschickt verhandelt. Arbeitsrechtler Georg Jaeger verrät, worauf es ankommt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...834793,00.html
  1. #1

    Als der Beruf zur Arbeit wurde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was passiert, wenn ein Arbeitnehmer gegen eine Abfindung seine Firma verlässt, die aber zwischenzeitlich in die Pleite rauscht? Nichts: Er geht leer aus. Es sei denn, er hat seinen Aufhebungsvertrag geschickt verhandelt. Arbeitsrechtler <i>Georg Jaeger</i> verrät, worauf es ankommt.

    Arbeitsrecht: Worauf es bei Aufhebungsvertrag und Abfindung ankommt - SPIEGEL ONLINE
    Heute geht es nur noch darum, andere übers Ohr zu hauen. Die meisten haben keine "Berufung"; sehen ihre Arbeit nicht mehr als Gut für ihre Mitmenschen, sondern als zwingendes Ritual für die erlösenden, teuren und kognitiv erleichternden Freizeitbeschäftigungen.
    "Ihre Firma wurde beschissen? Ihre hart geleistete Arbeit hat keinen Wert, außer die von Ihnen abgessessene Zeit? - Sehen Sie zu, jemanden anders zu betrügen und auszunehmen! - Das ist Ihr Recht!"
  2. #2

    Bekannt

    Das ist nicht Neu.
    Vor Jahren wurde ich mit paar Anderen Kollegen gekündigt und alle haben auf Wiedereinstellung geklagt wegen einer Abfindung.
    Ich habe mich mit einer niedrigeren Abfindung zufrieden gegeben, andere haben weiter geklagt und eine höhere Abfindung zugesagt bekommen, Zahlung in zwei Hälften, eine Hälfte sofort die andere Hälfte ein Jahr später.
    Nur ein Jahr später war die Firma Pleite und die 2. Zahlung viel ins Wasser.

    Dadurch hatte ich letztlich eine höhere Abfindung bekommen als die anderen Kollegen.
  3. #3

    Wie soll ich die erste Maßnahme interpretieren? Der Arbeitgeber gibt mir das Recht, täglich ohne die Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung die Arbeit einzustellen, die volle Abfindung zu verlangen und zusätzlich noch x % des ausfallenden Gehalts?

    Und wenn ich davon Gebrauch mache, dann gilt das nicht als starkes Indiz, daß ich von einer geplanten oder drohenden Insolvenz erfahren habe, besonders weil ich keine alternative Begründung plausibel vortragen kann?


    Wäre es nicht sinnvoller, die Auszahlung der Abfindung als Bedingung für das Ende der Beschäftigung festzulegen?








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