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Von Beruf Sexberaterin: Mit Gummipenis und Plüschvagina

Isadora TastAnn-Marlene Henning redet gern über Sex, hat gern Sex und verdient nun auch ihr Geld mit diesem Thema: Sie ist Sexologin - schön, wenn man sich was traut und das Hobby zum Beruf machen kann. Uns Deutschen findet die Dänin ein bisschen zu verklemmt, sprach- und lustlos.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...827083,00.html
  1. #30

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Natürlich weiß ich noch...
    "Komm lieber mit dem Körper her
    und lass die Seele weg."


    Wie reizend sind die Frauen

    Text und Melodie von Otto Reutter
    1927

    1.
    Wie reizend sind die Frauen!
    Fast jede mir gefällt.
    Sie sind, vom Manne abgeseh'n,
    Das Schönste auf der Welt.
    Besonders so ein Bräutchen -
    Was kann wohl süßer sein!
    Doch wenn man sie geheirat' hat,
    Da fällt man manchmal
    Rein und lieblich ist so'n holdes Weibchen.
    Auf dem Schoß hast du dein Turteltäubchen.
    Doch das Glück, das große,
    Hält ein Jahr allenfalls.
    Erst hast sie auf dem Schoße,
    Dann hast sie auf dem Hals.

    2.
    Wie reizend sind die Frauen!
    Es ist ne alte Geschicht.
    Sie feiern oft Geburtstag,
    Doch älter werden sie nicht.
    Komm'n nicht ins Mittelalter
    So manche, die ich kenn,
    läuft heute noch als Backfisch rum
    und ist längst Mayo...
    Mayonnaise schmeckt oft etwas ranzig
    Manche Fraun sind zehn Jahr neunundzwanzig
    Sie komm nicht in die Dreißig
    davor ham se 'n Graus
    und wenn se erst mal drinne sind
    dann woll'n se nicht mehr raus

    3.
    Ich liebte einst ein Mädchen,
    doch später schrieb se mir:
    "Leb wohl, geht auch mein Körper fort -
    die Seele bleibt bei Dir!"
    Na ja, dacht ich, bist ja wirklich
    eine Seele von 'nem Weib
    Jedoch die Seele liebt ich nicht,
    ich liebte mehr den
    Leider blieb sie fort - ich hab geschrieben:
    Schönes Kind, du scheinst mich nicht zu lieben
    Du schickst mir Deine Seele, Mensch,
    Das hat doch keinen Zweck:
    Komm lieber mit dem Körper her
    und lass die Seele weg.

    4.
    Ein Mädchen wurde leidend;
    es wurde blass und rot.
    Es scheint, Du kriegst die Masern noch
    sagt die Mama voll Not.
    Wer die als Kind nicht hatte
    kriegt später sie geschwind.
    Sie ruft den Arzt - der prüft den Fall
    und merkt: die kriegt 'n
    Kinder, Kinder, was sind das für Sachen
    noch so jung - und sowas schon zu machen
    Sind's de Masern? fagt die Mutter
    der Doktor aber spricht:
    Eine Kinderkrankheit isses -
    aber die Masern sind es nicht!

    5.
    Wie reizend sind die Frauen!
    Nur sie sind unser Glück.
    Sie sind - das weiß ein jedermann -
    Des Herrgott's Meisterstück.
    Doch eines macht mich stutzig:
    Gott schuf für uns die Frau,
    Er selbst jedoch nahm keine sich -
    Dazu war er zu
    Schau' mal an, er hielt die Frau'n sich ferne,
    Denn er wusst', die Frauen herrschen gerne.
    Hätt' er 'ne Frau genommen,
    Da könnt' es ihm passier'n,
    Da wär' er nicht der Herrgott mehr -
    Da würde sie regier'n.
  2. #31

    sehr hübsch bemerkt

    Zitat von discuss Beitrag anzeigen
    Sie beschweren sich über das in Pornofilmen vermittelte Klischee und breiten selbst das Klischee der sexuell tumben Männer und schüchternen Frauen aus (auch wenn sie es zum Ende hin ein klein wenig relativieren).

    Aus eigener Erfahrung und Gesprächen mit Freunden kann ich berichten, dass ein unsensibles Sexualverhalten völlig geschlechtsunabhängig auftritt und keinesfalls ein rein männlich besetztes Phänomen ist.

    Ebenso gibt es Männer, die sich nicht trauen ihrer wenig einfühlsamen Partnerin zu sagen und zu zeigen, was sie sich wirklich wünschen. Und das nicht unbedingt aus Schüchternheit, sondern aus der Angst heraus, als eben einer dieser lüsternen Kerle zu gelten, die von der Frau Praktiken erwarten, die sie vielleicht gar nicht mag.
    Es ist wie sie bereits festgestellt haben: Zum Tango gehören immer zwei!
    Mit den besten Wünschen für ein neues Rollenbild
    Es gehören wohl immer zwei dazu. Und komischerweise gibt es eine relative Einseitigkeit, was die Begierde angeht. Und schüchtern sind die Kerle auch. Die Frau erlöst sie davon. Wenn sie will, wann sie will, wie sie will. Alles ganz einfach zu m Mitschreiben.
  3. #32

    Gott ist wahrscheinlich schwul

    Zitat von retmar Beitrag anzeigen
    "Komm lieber mit dem Körper her
    und lass die Seele weg."

    Wie reizend sind die Frauen

    5.
    Wie reizend sind die Frauen!
    Nur sie sind unser Glück.
    Sie sind - das weiß ein jedermann -
    Des Herrgott's Meisterstück.
    Doch eines macht mich stutzig:
    Gott schuf für uns die Frau,
    Er selbst jedoch nahm keine sich -
    Dazu war er zu
    Schau' mal an, er hielt die Frau'n sich ferne,
    Denn er wusst', die Frauen herrschen gerne.
    Hätt' er 'ne Frau genommen,
    Da könnt' es ihm passier'n,
    Da wär' er nicht der Herrgott mehr -
    Da würde sie regier'n.
    Ein sehr hübsches Gedicht, dessen Existenz ich allerdings immer erahnt hatte. Man kann auf die Schnelle sicher nicht alles würdigen.

    Mich hat immer gewundert, daß Gott ein Mann sein soll, zumal es neben Athene keine ernstzunehmenden Götter geben kann. Die Katholen haben den Fehler lange schon erkannt, und die Jungfrau Maria an seine Stelle gesetzt. Total verlogen, aber verständlich. Athene hatte auch keine sexuelle Seite. Der Witz ist eigentlich, daß der sexuelle Aspekt zwar wichtig ist, sofern man eingeführt ist, aber nicht unbedingt ausschlaggebend. Die Mädels haben zumindest auf mich ganz ohne Sex noch einen gewaltigen Einfluß.

    Noch was Ähnliches:

    Was haben, gegen Weiber,
    Wir, die Männer, wohl für Waffen?
    Deshalb dann regieren sie.“
    (Johann Gottfried von Herder)

    Noch ein Textversuch von Georg Rechner (es ist ein weites Feld, vor allem gibt es nichts, was wichtiger wäre, und ungeklärter):

    Irgendwo haben Frauen einen ganz gewaltigen Knall. Sie wollen Männer, vor denen sie Respekt haben, die dann aber dauernd ärgern, und dann noch einen zum Diskutieren und einen fürs Bett, einen fürs Alltägliche und einen zum Träumen. Einen zum Bewundern und einen zum Fertigmachen. Irgendwie so eine ganz tolle Respektsperson, an der sie dauernd herumnörgeln können. Und klug muß er auch sein, aber eben nicht so klug wie sie. Im Beruf darf er natürlich klug sein, weil das absolut uninteressant ist für sie. Und dann muß er noch gehorchen, aber eigentlich muß er ihr auch Dinge vorschreiben. Unbeholfen und ein absoluter Könner. Ein Sohn tut es auch, eine Tochter witzigerweise nicht. Unmengen von Rollenklischees, zwischen romantisch und brutal real. Herr und Sklave. Gott ist auch so ein Frauenidol. Immer gerecht und hilfreich und verzeihend und vor allem allmächtig. Letztlich so was wie die Vaterfigur, furchtbar streng aber mit einem verschämten Lächeln zu umgarnen. Vielleicht hat eine Frau nie mehr Macht als über ihren eigenen Vater. Und der hat den Vorteil nichts von ihr zu wollen, sondern nur zu geben.
  4. #33

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Natürlich weiß ich noch, wie verklemmt ich erzogen wurde. Wie durch Zauberhand hat sich das geändert, und ich war den wohlerzogenen Damen überaus dankbar,........... Es geht um Achtung vor dem Körper und seinen Belangen. Daß ich oder mein Intellekt an dieser Operation beteiligt gewesen wären würde ich bezweifeln. Bestenfalls instrumentell.

    Es stellt sich die Frage, ob man die Schranken nicht nur im Kopf sondern in allen Gliedmaßen mit vernünftigen Argumenten niederreißen kann. Der Mensch ist in derlei intimen Dingen ziemlich unbeweglich ..........Allerdings würde ich die Geschicklichkeit des menschlichen Weibchens nie unterschätzen.
    Sehen Sie wie unterschiedlich das seien kann. Ich hatte keine verklemmte Erziehung in der Hinsicht. Eher gar keine. Was so natürlich auch nicht ganz stimmen kann, denn ich habe vor ein oder zwei Jahren erst, dank der sammelwütigen Stellen, übers Internet "meinen Aufklärungsfilm" gefunden, den wir damals nur als Heft hatten und dessen Text ich, des Lesens und Schreibens ziemlich unkundig, mir sehr genau gemerkt hatte. Also einer meiner Freunde war schon, und ist immer noch Vier Jahre älter, und der hatte uns das vorgelesen.
    Eigentlich hatten wir auf ein Auto gewartet das in die Tiefgarage fährt in die wir eigentlich nicht durften, aber genau deshalb hatte die einen magischen, unwiderstehlichen Reiz. Und in unserem Versteck dazu, das auch nicht gerade wirklich ein solches war, da hatten wir die Gelegenheit dieses Heft, von jemandem wohl auf dem Speicher versteckt und von einem von uns erbeutet, genauer unter die Lupe zu nehmen. Bloß das mit dem Lesen war ein Problem, und so haben wir also noch jemanden gebraucht der es schon längst für völlig blödsinnigen Kinderkram hielt, heimlich in eine Tiefgarge zu laufen, nur um nach 1-2m wieder schreined raus zu flüchten.

    Das war's Grundsätzliche, wobei jedes Auto das evtl. das magische Rolltor hätte öffnen können, noch sehr viel interessanter war.

    Naja, und mit 11 fand ich Bravo für nicht weiter lesbar "in dem Alter noch".
    Trotzdem habe ich ziemlich normale Erfahrungen mit fast ausschließlich Glechaltrigen gemacht, bei denen irgendwelche Schranken auch nur langsam abgebaut wurden und das sozusagen learnig by doing war und niemand wem anderen viel "beibrachte".
    Kleinigkeiten selbstverständlich immer.

    Um wieder auf's Thema zu kommen, bestenfalls "instrumentell" kann ich wirklich nicht behaupten, denn es war schon so wie Sie geschreiben haben, daß quasi "das Weibchen" das Ziel der Begierde ist und ebenso war. Und die haben unheimlich viel direkten Einfluß auf die Notwendigkeit seinen Verstand so gut es nur geht auch zu benutzen, denn eben diese "Weibchen" sind es die die strengen Hüterinnen der Moral sind, der sie andere, genau wie sich selbst, aussetzen.

    Ich vergleiche das mal profan mit tanzen, obwohl ich da weit weniger dazu sagen kann, aber wenn jemand erst mal als Trampel und potentieller Zehenbrecher gilt, dann ist das eine sehr trübe Aussicht.

    Der Verstand war gemeinten. Das läuft nie "von allein" wenn man den nicht erst mal gebraucht.

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Es gibt ein paar komische Typen, die das körperliche Empfinden einer Seele zuordnen, die eigens zu diesem Zwecke erfunden wurde...
    Ich dachte die Expertin zum Artikel wäre Sexologin und nicht Theologin ?
    ;)

    Die Zitate waren sehr amüsant, danke.
  5. #34

    Noch einen

    Erfolgreiche Männer haben ehrgeizige Frauen.
  6. #35

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen

    Der Verstand war gemeinten.
    Dieser Verstand ist immer noch gemeint.
    Ziemlich kleiner Fehler, wenn man bedenkt wo ich überall die 270 Zeichen eingespaart habe die ein Erscheinen erst unmöglich machten.
    Ich hoffe es ist verständlich geblieben.

    Dafür habe ich den Endruck das höchsten ein paar kurze Beiträge auf die Arbeit der Sexberaterin direkt gemünzt sind.

    Irgendwelche vagen Erfahrungen, Vorstellungen und Meinungen zu dem wie's richtig ist, die sind bestimmt nicht für all zu viele Leute interssant, die sich tatsächlich an die gute Frau wenden würden.

    Ich denke aber das sich, je mehr Gespräch verbreitet ist, um so eher können sich Leute Rat holen, ohne tatsächlich einen Terapeuthen brauchen zu müssen ?
  7. #36

    Frauen sind so was

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen
    Um wieder auf's Thema zu kommen, bestenfalls "instrumentell" kann ich wirklich nicht behaupten, denn es war schon so wie Sie geschrieben haben, daß quasi "das Weibchen" das Ziel der Begierde ist und ebenso war. Und die haben unheimlich viel direkten Einfluß auf die Notwendigkeit seinen Verstand so gut es nur geht auch zu benut-zen, denn eben diese "Weibchen" sind es, die die strengen Hüterinnen der Moral sind, der sie andere, genau wie sich selbst, aussetzen.
    Man muß dem Weibchen durchaus beweisen, daß man einen Grind hat. Und daß man Notwenigkeiten einzusehen bestrebt oder in der Lage ist. Frauen urteilen kurz, hart und bündig. Widerstand ist in Grenzen interessant für sie, aber sie müssen die Gewißheit haben, daß es sich nicht um eine grundsätzliche Widersetzlichkeit handelt. Der Mann muß imstande sein, den Fährnissen des Lebens trotzen zu können. Und er muß genügend Verstand haben, ihre moralischen Anweisungen zu verstehen. Frau ist für die Regelhaftigkeit des Lebens zuständig, und sie mag keine Rebellen oder Eigenwillige. Es sei denn, die Eigenwilligkeit wäre ein Zeichen reiner Blödheit. Sie wissen es zu schätzen, wenn ein Mann auf klaren übersichtlichen Bahnen denkt und fühlt, weil das beherrschbar ist. Die Frau will herrschen und bestimmen, das ist ihre Aufgabe, keineswegs nur Kindern gegenüber. Sie ist der Hort der Macht und Seligkeit in Ewigkeit Amen. „Ohne Wein und ohne Weiber - hol' der Teufel unsere Leiber.“ (Goethe)

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen
    Ich dachte die Expertin zum Artikel wäre Sexologin und nicht Theologin ? ;)
    Sexologie, Theologie und Psychologie haben eins gemeinsam. Sie haben keinerlei Ahnung, worüber sie lehren oder reden. Entweder ist es nicht vorhanden oder frei erfunden, reine Fiktion. Und man fragt sich blitzartig, ob Sex bei Frauen überhaupt eine Rolle spielt. Nach Kinsey läßt es sich keinesfalls beweisen sondern bestenfalls erhoffen. Männer hoffen, daß es so ist. Und Heine bemerkte sehr schön, daß sich Männer zu gern bescheißen lassen. Auch ich würde der Frau als einziger ein unbeschränktes Recht zum Betrug einräumen, sofern es mich und meine hehren Gedanken und biederen Anhängsel betrifft. Irgendwie ist mir klar, daß Frauen keine richtigen Engel sind, aber ich weise meinen Verstand an zu schweigen angesichts dieser charmanten Übermacht. Nicht immer, nur grundsätzlich, weil es auf Erden nichts Himmlischeres gibt. Das wußte schon Albrecht Dürer: „Was soll ich im Himmel, wenn es dort keine Weiber gibt ?“. Das Döschen ist nun mal das Paradies.

    Männer können sich Frauen nicht erklären, sie wollen es auch gar nicht:

    „Die große Frage, worauf ich noch keine Antwort gefunden habe, trotz dreißig Jahre Erforschung der weiblichen Seele, ist: Was will die Frau?“ (Sigmund Freud) hat mit dem Satz die gesamte Psychoanalyse für Schall und Rauch erklärt.
  8. #37

    zum Thema

    Und jetzt komme ich auf die Sexologin zurück: Neulich lag ich fast beinahe auf einer Frau, und sie hat mein Tun und den Erfolg ihrer Wenigkeit mit Adleraugen begutachtet, wie ein REFA – Fachmann. Sie wollte nur wissen, ob ihre Aktivitäten von Erfolg gekrönt waren. Sie gab Unterricht in Menschenbeeinflussung, also Sprache und Mimik. Einmal gesetzt den Fall, die Sexologin verfügte über seriöse Berufsinhalte, so könnte sie womöglich einer Frau beibringen, wie man Männer im Bett per Körper etc. fügsam und erträglich macht, also rein technisch. Frauen bilden sich aber ein, daß sie das auch so hinbekommen, und um ehrlich zu sein, ist das auch kein Kunststück, wenn der Mann nicht extrem verwöhnt ist. Dann allerdings fängt es an spannend zu werden. Aber das ist wohl kaum theoretisch zu lehren. Da muß man in die Praxis. Die Kunst haben die Mädels in meinen Jugendzeiten sehr nachhaltig und ehrgeizig zu erlernen gesucht. Mit Erfolg, soweit ich das beurteilen kann. Allerdings nur soweit es den Zwecken dienlich war. Frauen sind fast so stinkfaul wie ich.

    Ein züchtiger Augenaufschlag oder ein verschämtes Lächeln reichen völlig aus.
  9. #38

    Nur Mut

    Der Artikel im Spiegel ist deshalb so gut und wichtig, weil die meisten Betroffenen - mit welcher Störung auch immer - gar nicht wissen, dass es Hilfe gibt und auch welche.
  10. #39

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Sexologie, Theologie und Psychologie haben eins gemeinsam. Sie haben keinerlei Ahnung, worüber sie lehren oder reden. Entweder ist es nicht vorhanden oder frei erfunden, reine Fiktion.
    Womit Sie ein eher logisch bis philosphisches Thema ansprechen.

    Die Endung "-logie" sagt das es um die "reine Lehre" geht. Da wird selbstverständlich pauschalisiert, und das macht einen persönlichen, anderen Erfahrungsschatz, manchmal völlig irrelevant bezüglich der doch tatsächlich gemachten Erfahrungen Einzelner. Selbst wenn die mehr als eine oder nur oberflächliche Erfahrungen gemacht haben.



    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Und man fragt sich blitzartig, ob Sex bei Frauen überhaupt eine Rolle spielt. Nach Kinsey läßt es sich keinesfalls beweisen sondern bestenfalls erhoffen. Männer hoffen, daß es so ist. Und Heine bemerkte sehr schön, daß sich Männer zu gern bescheißen lassen. Auch ich würde der Frau als einziger ein unbeschränktes Recht zum Betrug einräumen, sofern es mich und meine hehren Gedanken und biederen Anhängsel betrifft. Irgendwie ist mir klar, daß Frauen keine richtigen Engel sind, aber ich weise meinen Verstand an zu schweigen angesichts dieser charmanten Übermacht. Nicht immer, nur grundsätzlich, weil es auf Erden nichts Himmlischeres gibt. Das wußte schon Albrecht Dürer: „Was soll ich im Himmel, wenn es dort keine Weiber gibt ?“. Das Döschen ist nun mal das Paradies.
    Also ich weiß nicht, aber all zu viel Wissen und Bildung gehören eigentlich gar nicht dazu, um festzustellen das Frauen dabei Männer ebensowenig "bescheißen" können wie andersrum.

    Faktisch passt die männlich und die weibliche Sexualität eigentlich gar nicht zusammen.
    Und, mit etwas "Übung" und Erfahrung, stellt man genau so fest, daß selbst das nicht immer stimmt. Die Frage ist dann, glaubt man was man selber spürt und fühlt, oder was man zu hören bekommt.
    Und, wenn das mal ein Problem ist, zu entscheiden, dann hängt's sowieso nicht am Sex.
    Und (noch ein "und") ;)
    Das gilt wiedrum für beide, die diese Erfahrungen durch Übung aneinander und miteinander machen.

    Was ich aber auch von anderen weiß, 2-3h Vorspiel, und die Dose kann getrost im Paradies verrosten. Nach einvernehmlicher Zustimmung. ;)

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen

    Männer können sich Frauen nicht erklären, sie wollen es auch gar nicht:

    „Die große Frage, worauf ich noch keine Antwort gefunden habe, trotz dreißig Jahre Erforschung der weiblichen Seele, ist: Was will die Frau?“ (Sigmund Freud) hat mit dem Satz die gesamte Psychoanalyse für Schall und Rauch erklärt.
    Sind Sie sicher, das man mit einer Frage etwas erklärt ?

    Seltsam das er doch ein paar ganz gute Antworten fand, denn ich glaube auch, das er einer der wortgewandedsten Mystiker war, von dem die Welt jeh gehört hat. Er hätte Frauen fragen sollen die das eben wissen.

    Sicher ist er auch ganz massiv ein Opfer der Umstände in denen er lebte. In dem der Viktorianosche Vorsprung durch Technik, dem Desaster von 1866 gegen Preußen, also die Anerkennung der Errungenschaften der Industrieallisierung im Habsburger Reich hinter doppelt und dreifach vorgehaltener Hand verklausuliert doch koppiert wurden.


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