Eine Kopie ist das Abbild eines bestehenden Werkes und eine Fälschung wird meist im Stil eines Werkes bzw.eines Künstlers in der betrügerischen Absicht der Vorspiegelung eines Originals gemacht. Und dann gibt es noch Imitationen.
SPIEGEL ONLINEEchte Originale, diese Fälscher: Von Berlin aus beliefern die Gebrüder Posin solvente Kunden in der ganzen Welt mit Kopien berühmter Gemälde. Die drei Exilrussen sind auf sehr professionelle Weise ein wenig schräg, denn auch gute PR-Arbeit gehört zum Geschäft. Und das läuft prächtig.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...825637,00.html
Eine Kopie ist das Abbild eines bestehenden Werkes und eine Fälschung wird meist im Stil eines Werkes bzw.eines Künstlers in der betrügerischen Absicht der Vorspiegelung eines Originals gemacht. Und dann gibt es noch Imitationen.
Die Leute werden auch nie lernen, dass der Maler nicht "da Vinci" heißt, sondern Leonardo. "Da Vinci" ist ein bloßer Namenszusatz um zu wissen, dass Leonardo aus Vinci kam, und nicht sein Nachname. Hätte man auch Dan Brown mal sagen können...
Es ist sachlich einfach nicht richtig, hier die Worte "Fälscher" und
"Fälschungen" in's Spiel zu bringen.
Die Männer üben den sehr alten und überaus ehrenwerten Beruf
des "Kopisten" aus, der über das handwerkliche hinaus auch noch
sehr viel künstlerisches Einfühlungsvermögen verlangt.
"Den Geist der Zeiten zu erspüren"---, das kann nicht jeder und noch
dazu ein großes Maltalent sein.
Hätte ich Geld, ich würde sie bitten mir die "Doña Isabel Cobos J Porcel"
zu malen und ich würde die Kopie verehren wie das "Original",
denn die drei Herren arbeiten ganz ausgezeichnet und wie selten einer.
Das Wort "Fälschung" ist im Hinblick auf die Herren Posin grundfalsch
und hat etwas ehrabschneiderisches.
Sie sollten sich bei den Dreien entschuldigen.
Allzuviel Gedankenlosigkeit macht den besten Journalismus häßlich.
Ich frage mich schon länger warum ein "Fälscher" von Bildern so einen schlechten Ruf hat. Bei z.b klassischer Musik ist es ganz normal das die Musiker nur das nachspielen was z.b. Mozart komponiert hat. Das ist im Prinzip genau das gleiche.
Genau diese, ursprünglich nur orts- (charakter- oder berufs-) anzeigenden Namenszusätze waren jedoch die direkte Vorstufe zu den später durchweg üblichen Nachnamen - mit bereits damals exakt der selben, an die Person gebundenen Funktion: Nämlich den (Vor-)Namensträger von anderen gleichen Namens besser zu unterscheiden.
So darf in diesem Sinne auch Leonardo Da Vinci mit "Da Vinci" bezeichnet und erwähnt werden, im Laufe der folgenden Jahrhunderte & Anwendung ist dies praktisch sein Nachname geworden...
Wer so kopieren kann ist ein wahrer Künstler ob nun legal oder nicht.
Im SPON Artikel über die Brüder vor ein paar Jahren stand noch, dass sie die Mona Lisa niemals verkaufen würden. Warum jetzt der Meinungsumschwung? Ich fand den Artikel damals übrigens besser. :-)
"Sie sind so nah am Original, dass wohl selbst viele Experten Schwierigkeiten hätten, sie von den echten Stücken zu unterscheiden."
"...denn alle Kopien (...) haben eine andere Größe als die Originale."
Was soll man da noch zu sagen?