AFPSpanien bekommt seine Bankenkrise nicht in den Griff, europaweit wachsen die Schulden, die Aktienkurse sacken ab. Laut US-Großinvestor Soros bleiben für die Euro-Rettung nur noch drei Monate Zeit - danach drohe eine Katastrophe. Aber welchen Ausweg gibt es? Vier konkrete Lösungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836873,00.html
Eine ganz wesentliche Ursache der Finanz- und Schuldenkrise: Die völlig unzureichende Einnahmesituation der Länder aufgund des ungeschriebenen Gesetzes, reiche Unternehmen, Banken und andere Kapitaleigner steuerlich zu schonen, blieb bestehen. Versuche in Frankreich und einigen anderen Ländern, das zu ändern, wurden von der Kapittalmacht schon im Ansatz erstickt. Die deutsche Regierung wagte in vorauseilendem Gehorsam erst gar nicht, an diesem Tabu zu rütteln.
Ende 2013 beginnt eine weltweiten Rezession, die Europa besonders heftig trifft. Die Arbeitslosigkeit steigt in der gesamten Euro-Zone dramatisch an, die Staatseinnahmen sinken, die Verschuldung geht rapide nach oben. Gleichzeitig erreichen die Refinanzierungskosten Höchstwerte von mehr als 10%. Die Märkte frohlocken und wetten verstärkt gegen den Euro.
Frankreich mutiert vom Geber- zum Nehmerland, nun hat Deutschland fast die gesamte Last der schlingernden Transferunion zu tragen. Die deutsche Regierung ist gezwungen, die Steuern drastisch zu erhöhen, es trifft vor allem Arbeutbehner.. In der gesamten Euro-Zone verstärken sich zudem die sozialen Unruhen, weil auch bei der Sozialversicherung herbe Einschnitte erfolgen.
2017 ist die Rezession zwar weitgehend überwunden, doch liegt die Euro-Zone finanziell am Boden. Die deutsche Staatsverschuldung ist trotz aller Einsparungen und Steuerhöhungen auf 8 Billionen gestiegen, hat sich also innert weniger Jahre vervierfacht. Der hohe Schuldendienst frisst einen guten Teil des Haushalts auf. In den anderen Euroländern ist die Situation ebenfalls katastrophal, aber sie hängen nach wie vor am Tropf Deutschlands und können so das Schlimmste verhindern.
Zudem wird die gesamte Zone von zunehmender Inflation geplagt, einem unerlässlichen Instrument zur Reduzierung der hohen Verschuldung. Nachdem trotz wirtschaftlicher Erhohlung die Situation weiterhin ausser Kontrolle ist, wird die Euro-Zone 2018 vollständig aufgelöst.
Ein politischer und wirtschaftlicher Traum ist an der Realität kläglich gescheitert. Etliche hatten davor gewarnt, wurden aber ignoriert!
da eine Lösung, die alle anderen toppt.
Ehe die eingesetzten, nicht gewählten, Überschlauen die nächste Vergewaltigung der EU-Bürger starten - wie es denn
mit einer Demokratisierung der EU?
Der Fehler ist ja nicht die Einheit Europas - der Fehler des Konstrukts EU ist schlicht die fehlende Legitimation durch Wahlen. Fällt kurioserweise keinem auf, dass in Brüssel ein Moloch herrscht, der Legislative und Exekutive in einem ist - und ungefragt jedem EU-Bürger seinen Willen aufzwingt - von der Gurke bis zur Glühlampe.
Die Krise des Euro kommt nicht von ungefähr - wo bitte wurden die Bürger - nicht die Wirtschaft gefragt? Man hat jetzt zwar eine tolle Wirtschaft- und Währungsunion zum Wohle der Unternehmen, nur fehlt eine politische und soziale Union. Und an genau diesem Widerspruch zerbricht das System.
Und darauf hätten zwei Nicht-Finanzexperten auch kommen können.
... denn es werden nicht (auch noch gleich vier!) "Wege aus der Krise" beshrieben, sondern lediglich vier von vielen anderen möglichen.
Eins ist mitlerweile klar: In das Chaos, möglicherweise sogar in den Pleitestaaten in einen Bürgerkrieg werden aber ALLE, auch die 4 hier beschriebenen führen.
ja, Sie lachen noch darüber? Warten Sie noch 1-2 Jahre ab, dann wird Ihnen das Lachen vergehen, lieber Leser!
Mich schockiert und beängstigt das sehr, denn ich glaube, daß Weimarer Zustände herrschen werden - mit dem Unterschied, daß es dieses Mal nicht "nur" Deutschland betrfen wird, sondern ganz Europa.
Auch zwischenstatliche feindlichkeiten sind dann nicht mehr ausgeschlossen, wenn sich Staaten dann weigern, die SAnktionen des Finanzstabilisierungsplans oder weitere Zwangsmaßnahmen zur Sicherung von Hunderten von milliarden zuvor an sie geliehener Euros zu akzeptieren, von Rückzahlungen ganz zu schweigen.
Klar ist: Alles, was deutschland geben wird, ist verlorenes geld, das werden wir NIE WIEDERSEHEN.
der Euro ist also nicht nur - entgegen den Propagandasprüchen der KAnzlerin und erst recht der tumben Rotgrünen nicht alternativlos, er sollte recht schnell sein Ende finden. es zählt jeder Tag.
Deutschland jedenfalls sei "bereit, bei einem großen Entwurf mitzuspielen, aber nur für den eindeutigen Preis der zusätzlichen Abgabe von Souveränität in Haushaltsfragen", zitiert das "WSJ" einen ranghohen EU-Beamten.
Jedenfalls wird deutlich, dass die Bundesregierung sehr wohl bald Eurobonds zustimmen wird. Als Preis für die zig Milliarden, die die Steuerzahler dafür blechen müssen, ist die Aufgabe der nationalen Souveränität der Eurostaaten. Mit der Zustimmung zu den Eurobonds soll diese Aufgabe der Souveränität, also die Zustimmung zu einem europäischen Großstaat, von Deutschland erzwungen und erpresst werden. Ich glaube, viele haben das noch nicht verstanden und träumen immer noch davon, CDU oder FDP würden sich gegen Eurobonds und Vergemeinschaftung der Schulden aller europäischen Staaten wehren und uns davor beschützen. Dem ist aber nicht so. Logisch, wer ein "vereintes Europa" als ideologisches Projekt durchsetzen will, koste es dem Volk, was es wolle, ist natürlich auch ein Anhänger von Gemeinschaftsschulden und Eurobonds. Anders geht es nicht.
Der Unterschied zur Position von Hollande, den Griechen und Grüne / SPD liegt nur darin, dass diese Eurobonds bei voller nationaler Souveränität haben wollen. Also wir zahlen ohne Ende, ohne europäischem Einheitsstaat.
bemerkenswert, wie Sie entsprechend Ihrem Nick, den Einwand der (Zu-)Vielsprachigkeit mit Hinweis auf einen historischen Sonderfall, der zudem von einer Mehrheitsgruppierung wirtschaftlich dominiert wird, abtun.
Tatsache ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Nichtfunktionierens einer "Union" mit mehr als 20 Muttersprachen so evident ist, dass man glauben musste, die Architekten dieser Union hätten dies bedacht und ein Zaubermittel im Mantel verborgen, mit dem das Problem beseitigt werden könnte. Nun aber stellt sich heraus, dass die Kaiser nackt sind und - ganz im Sinne der jungen Generation - einfach gehofft haben, es werde irgendwie funktionieren.
Tut es aber nicht. Das Nationale erweist sich als stärker, das können Sie täglich in Griechenland und in Frankreich sowieso beobachten. Die Europäische Union ist gescheitert, das Ende ist unvermeidlich. Je eher man das - so weit wie möglich geordnet -praktisch umsetzt, um so besser. Alles andere führt zur Katastrophe, einschließlich möglicher bewaffneter Konfikte (ehemaliger) Mitgliedsstaaten. Jugoslawien lässt grüßen.
Mir ist es unerklärlich wieso Griechenland den Euro nicht aufgeben will. Es wäre die einzige Lösung. Griechenland bleibt pleite, wenn sie nichts unternehmen und die jetzige Währung beibehalten. Auch wenn die Drachme nicht besonders stark ist, das wird der Euro anscheinend bald auch nicht mehr sein. Und Deutschland alles in die Schuhe zu schieben wird nichts daran ändern, dass sich Griechenland in die EU gemogelt und sich die somit selbst zu verdanken hat. Der einzig intelligente Staat scheint wohl die Schweiz zu sein. Die behalten ihren Reichtum.
Ich plädiere für das Vollgeldkonzept der Monetative um Prof. Huber. Das Konzept ist anschlussfähig und erlaubt die Rückführung eines Großteils der Staatsschulden mittels Umstellung von Reservegeld auf Vollgeld. Damit vollzöge man den notwendigen historischen Schritt vom ungedeckten Giralgeld zum gedecktem Vollgeld wie ehemals vom ungedeckten Wechsel zum Papiergeld.
Die Volkswirtschaften lassen sich mittels Vollgeld sozialverträglich umgestalten zu Postwachstumsgesellschaften. Denn weiteres Wachstum kann diese Erde nicht mehr verkraften.
Das Problem mit Spainen und anderen Eu Schuldenstaaten läßt sich einfach dadurch lösen das die Wohneigentumsquote der Europäer mal einfach auf 80% steigt.
P.S.Spainen hat 80% Wohneigentum und 10-20% Arbeitslose.
Spainen und die restlichen EU P.i.g.s. streichen einfach einige Nullen bei gebrauchten Immobilien ,und die EU Bürger erhalten 1%ige Baukredite( +20% privates Eigenkapital), von ihre Eu-Heimatländern sozusagen als SUB& Investion in die Zukunft der EU.
DANN wäre die EU wirklich auch eine Gemeinschaft und nicht nur eine Ansammlung von bürokratischen Egoisten die im Luxus leben während die Masse ihren Spass bezahlt.
Somit können viele der 300 Millionen EU Bürger endlich mal Wohneigentum preiswert erwerben!
Es macht ja nichts aus wenn der EU Bürger in Deutschland,Niederlande.. beispielweise ein Haus hat und in Spainen zur Überwinterung eine kleine alte Finca ,die man per "Selbstarbeit" herrichtet.
Oder die Griechen wie Spainer in Mittel,Ost oder Norddeutschland einen kleinen gebrauchten alten Bauernhof oder Sommer Feriensitz kaufen und daraus etwas machen.
Der beste Atom Ausstieg mit dezentralen Energieerzeugung:
Die Idee wäre auch sehr gut um unserer Öko Energieproblem zulösen,da unser EU Bürger jetzt und für die Zukunft endlich selber Energie z.b. Windrad,Solarzellen oder Faulgas erzeugen könnten,da Sie ein Grundstück besitzen wo alles draufpasst.
Kleine besitzlose,mittellose 5€ Fabrik und Industriearbeiter können nämlich nicht selber Energie und Bedürfnisse erzeugen.Und es sind Millionen Bürger die dass nicht können!
Durch denn Einsatz von Schuldenübernahme und Privat Kapital lassen diese Staatsschulden schnell abbauen.
Nur durch profitgeile Banken läßt sich dieses schwerwiegende
Problem nämlich nicht lösen.