VolvoVolvo will mit dem neuen V40 in der Kompaktklasse punkten. Die Schweden liefern ein frisches Design und setzen neue Maßstäbe in ihrer Paradedisziplin, der Sicherheit - und zwar nicht nur für die Insassen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...817904,00.html
Scheint die Käufer ja nicht sonderlich zu stören, dass die Fahrzeuge an ihren Ansprüchen vorbeientwickelt werden. Bezüglich Stoßschutz ist es meiner Meinung sogar so, dass Autos ohne lackierte Stoßfänger es eher schwerer am Markt haben. Abgesehen davon kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum ein Auto welches vorrangig für 1 - 2 Personen geeignet ist, nicht praxistauglich sein sollte.
... Volvo wurde schon vor fast zwei Jahren von Geely (China) gekauft.
Und sie faseln von der "neuen Konzernmutter Ford" und erkennen an irgendwelchen Ecken einen Focus.
Kennen Sie Dieter Nuhr?
Da sie ja jetzt wissen, dass Volvo "chinesisch" ist, können nun weitere Expertisen á la "alles kopiert" gerne folgen.
P.S.: Mein oller OPEL hatte auch vier Räder! Sogar das haben die Chinesen von OPEL kopiert...
[He, He einfach mal tief durchatmen und entspannen. Toll dass Sie und viele anderen wussten, dass Volvo seit ca. 1 1/2 HJahren zu Geely gehört. Ist ja auch ne halbe Ewigkeit. Trotzdem kann man am Design eine klare Ford Linie entdecken. Googeln Sie mal einfach den Ford Fokus, falls -sie vergessen haben sollten wie er aussieht,sowohl innen als auch außen... Bestimmt lagen die Designvorschläge noch bei den Fordesigner in der Schublade! Zu Dieter Nuhr fällt mir nur ein: Zitat: Informationsgesellschaft; wenn man so viel erfährt, dass man nichts mehr begreift:)
Auch wenn ich kein Volvo-Fan bin und dieses Auto nicht gerade eine Schönheit ist, muss ich hier widersprechen. Dieses Auto ist nämlich nicht "am Käufer vorbei konstruiert", sondern höchstens an Ihnen.
Nicht jeder sucht einen preiswerten, rein funktionalen Lade-Kombi um diverse Dinge von A nach B zu transportieren, so wie Sie offensichtlich. Ein Auto ist für viele mehr als ein reines Nutzfahrzeug.
Ich z.B. kann nicht verstehen, wie man sich ein Auto mit unlackierten Stossfängern wünschen kann. Das sieht einfach billig aus. Sehen Sie? Jedem das Seine!
...so als Autohersteller. Einfach ist es jedenfalls nicht, sich eine halbwegs vernünftige Vorstellung vom deutschen Durchschnittsfahrer (kurz DDF) zu machen. Groß kann er eigentlich nicht sein, denn er hat permanent ein Problem mit der Ladekante - die kann nicht tief genug sein; beim SUV ist ihm das zwar egal; aber egal, Hauptsache... sparsam ist der Wagen... Benzin ist teuer; vor allem wenn er wenig verbraucht.
Denn beschleunigen muss er können. Beim Stadverkehr sind zwar schon 35km/h im Schnitt nicht schlecht, aber entscheidend sind ja die ersten 15m bis zum Briefkasten, da möchte er (der DDF) auf jeden Fall schneller als der Nachbar (meist auch ein DDF) sein. Und dafür ist er auch bereit zu investieren! Der Nachbar auch...
Wichtig ist auch die Kopffreiheit: Die Größeren sitzen in Deutschland anscheinend immer hinten (das ist wie beim Fußball); und hinten kann das Dach nicht hoch genug sein; das mag sich wiederum negativ auf den cw-Wert und Verbrauch auswirken, aber wichtig ist... wichtig ist das Design. Design muss sein. Zu sehr auffallen darf es ja nicht; eigentlich überhaupt nicht, aber wissen muss es jeder - das es Design ist. Sonst kann man ja gleich einen Koreaner kaufen. So sieht er dann zwar aus, aber wenigstens ist es keiner; jedenfalls fast nicht.
Kaufentscheidend ist ja letztendlich doch die Gebrauchsanweisung: Um so dicker, um so besser. Lesen tut die zwar niemand, aber ohne Hebel, Knöpfe, Schieber und einen Haufen Elektronik macht das Ganze einfach keinen Spaß. Nicht das Fahren! Da soll man ja auf den Verkehr! aufpassen, den Navigator, die Fußballübertragung, den Verkehr!!, die vielen Sonntagsfahrer, Radfahrer, Radarfallen und den Verkehr!!!... und telefonieren will man ja auch ab und zu - für was hat man denn so ein "Mobil"-telefon. Und wenn es dann beinahe!!!! gekracht hätte, ist man natürlich schon froh über die "Notbremsfunktion mit Personen-Erkennung"!
Aber so richtig Spaß macht es eigentlich erst Samstag Nachmittag, vor der Garage, wenn man mal nicht im Verkehr steckt... und man wirklich in Ruhe an dem ganzen Zeug rumfummeln kann.
...nach hinten abfallendes Dach und ansteigende Gürtellinie. Resultat: Die so wichtige Rundumsicht bleibt auf der Strecke, die Heckscheibe ist nur noch eine Schießscharte. Arme Passagiere auf dem Rücksitz, sie sitzen fast auf der Straße, damit sie nicht mit dem Kopf ans Dach stoßen.
Hat mal jemand über den Erfolg des VW Golf nachgedacht? Genau, klare Linien ohne Knitterfalten wie bei Mercedes, kein verschwurbeltes Heck, wie man es z.B. beim Toyota Prius oder Opel Astra besichtigen kann.
Wofür steht Volvo eigentlich heute noch?
Der Eigentümer von Volvo ist Geely, aber das sollte beim aktuellen Modell kein Problem sein. Ist Volvo damit eine chinesische Firma? Für die einen sicherlich, für die chinesische Regierung ist das nicht so, die stufen Volvo, weil in Schweden produziert, als ausländische (also nicht chinesische) Marke ein.
Die Herkunft ist also schwedisch, das Design ist es leider nicht.
Skandinavisches Design zeichnet sich durch designerischen Minimalismus und eine hohe Funktionalität aus. Bisherige Volvos konnten hier vielfach überzeugen, stellvertretend sei hier nur auf den (noch) aktuellen V50 verwiesen. Spielereien sind nicht gewünscht, jede Lösung ist schlicht und im besten Sinne zeitlos. Die Flächen sind glatt und elegant. Die Innenräume sind schlicht und funktional. Man mag das als kalt empfinden, aber das Design weiß auch nach vielen Jahren noch zu überzeugen.
Das neue Modell versucht mit einem Allerweltsdesign zu überzeugen und enttäuscht damit auf ganzer Strecke. Man nehme der Front das Volvo-Logo, zurück bleibt kein Volvo sondern ein Hyundai I30. Was soll dieser alberne Schwung vom Grill in den Stoßfänger? Was sollen die ganzen Linien auf der Motorhaube, die Hälfte hätte gereicht. Warum erhält die Seitenlinie auf Höhe der hinteren Fenster ein Design-Fettpolster. Das Heck sieht aus, als hätte es den Unfall schon hinter sich, warum dieser Gegenschwung - versucht man hier die Irritationen der Front im Heck wieder abzubilden? Das die Seitenansicht Erinnerungen an den Ford Focus wach werden lässt, ist hier noch das kleinste Problem.
Der Innenraum setzt die Orientierungslosigkeit des Aussendesigns fort. Auf eine vernünftige Grundlange (V60) wird soviel Lametta aufgetragen, das man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Hier noch eine Chromleiste, dort noch ein glänzende Einrahmung eines Lüftungsgitters. Das soll wohl Hochwertigkeit signalisieren, wirkt aber alles andere als stilsicher. Aber "BlingBling" wird ja oft mit Qualität verwechselt.
Wenn dieser Volvo eine weiterentwickelte und für künftige Modelle wegweisende Designinterpretation sein soll, dann gute Nacht in Göteborg.
Man kann nur noch verzweifelt nach Trollhättan blicken, und hoffen das die Wiederbelebungsversuche von SAAB zum Erfolg führen.
Das ist falsch, das sieht nicht billig aus, das IST billig. Und zwar doppelt: In der Anschaffung und im Schadensfall. Gleiches gilt für Rückspiegelgehäuse.
Sie dürfen die ihren ja gerne lackiert haben, ich hätte zumindest gerne die Möglichkeit mich für die eine oder die andere Variante entscheiden zu können.