Forum


 

Volvo S60 2.0T: Wenn Lehrer schwärmen

Der chinesische Autobauer Geely ist jetzt Herr im Hause Volvo - und*kann sich über eine feine Mitgift freuen. Denn die*schwedische Marke bringt den S60 mit in die Liaison mit ein,*der noch unter der Ägide der Ex-Mutter Ford entwickelt wurde. Eine Mittelklasse-Limousine mit Pfiff.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...751545,00.html
  1. #1

    Unbekannt

    Ich denke mal das man sich den Spurwechselassistenten, so gut er auch gemeint sein mag, in Deutschland praktisch schenken kann. Wenn der nur bei gesetztem Blinker arbeitet, ist das in geschätzten 75% aller Spurwechsel/Überholmanöver nonfunktionell. Schließlich heißt es hierzulande meist
    "Der Fahrtrichtungsanzeiger, dein unbekannter Begleiter".

    Wenn überhaupt geblinkt wird, dann frühestens wenn man schon zur Hälfte auf der anderen Spur ist - das System sollte also Spurwechsel besser über Fahrbahnmarkierungen wahrnehmen, so wie Fahrspurassisten dies tun. Oder jedes Fahrzeug bekommt eine BlackBox, auf das der Schadensverursacher bei nicht gesetzten Blinker auf dem Schaden sitzen bleibt und die Versicherung nix zahlt. Dann hätte ich schon öfters mal von einer Vollbremsung und Ausweichen abgesehen und ein paar Dellen bei solchen Idi**** ins Blech gepflanzt...
  2. #2

    ...

    Naja, besonders von der Seite betrachtet, könnte das auch einen neuen Nissan Primera oder Toyota Avensis, vielleicht auch den übernächsten 3er-BMW, abgeben.
    Zudem sollte man, besonders bei Miethöhen wie in meiner Stadt, schon ein Gymnasiallehrer mit mindestens A14 oder A15 sein, um sich dafür zu begeistern, aber auf keinen Fall eine Grundschulmutti...
  3. #3

    also ich kaufe auf keinen Fall einen Volvo...

    .... gefallen haben mir die Kisten noch nie, und nun gehört das auch noch den Chinesen... die weiden die Firma doch nur aus, bauen die Produktionsanlagen in Schweden ab und in China auf, und schicken die Leute da in die Arbeitslosigkeit. Geely ist nur an den Produktionsanlagen interessiert um seine Produkte zu verbessern.
  4. #4

    ...

    Zitat von Juri Beitrag anzeigen
    Ich denke mal das man sich den Spurwechselassistenten, so gut er auch gemeint sein mag, in Deutschland praktisch schenken kann. Wenn der nur bei gesetztem Blinker arbeitet, ist das in geschätzten 75% aller Spurwechsel/Überholmanöver nonfunktionell. Schließlich heißt es hierzulande meist
    "Der Fahrtrichtungsanzeiger, dein unbekannter Begleiter".

    Wenn überhaupt geblinkt wird, dann frühestens wenn man schon zur Hälfte auf der anderen Spur ist - das System sollte also Spurwechsel besser über Fahrbahnmarkierungen wahrnehmen, so wie Fahrspurassisten dies tun. Oder jedes Fahrzeug bekommt eine BlackBox, auf das der Schadensverursacher bei nicht gesetzten Blinker auf dem Schaden sitzen bleibt und die Versicherung nix zahlt. Dann hätte ich schon öfters mal von einer Vollbremsung und Ausweichen abgesehen und ein paar Dellen bei solchen Idi**** ins Blech gepflanzt...

    Dem stimme ich zu. Kenne auf meiner täglichen Autobahntour von gut 165km auch nur wenige, die noch einen Blinker benötigen. Da wird das Blech -wie es gerade passt- bewegt, komme wer/was da wolle. Damit könnte die Polizei echt Kasse machen. Tageseinnahmen in ungeahnter Höhe.
    Aber vielleicht lernt man das ja jetzt auch in den Fahrschulen anders, wer weiss.
  5. #5

    Quatsch mit Soße!

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    .... gefallen haben mir die Kisten noch nie, und nun gehört das auch noch den Chinesen... die weiden die Firma doch nur aus, bauen die Produktionsanlagen in Schweden ab und in China auf, und schicken die Leute da in die Arbeitslosigkeit. Geely ist nur an den Produktionsanlagen interessiert um seine Produkte zu verbessern.
    Das sind doch wieder mal die üblichen Vorurteile gegen "die Chinesen". Alleine wenn man sich den Ford-Motor anschaut, kann Volvo nur von der Übernahme profitieren, weil über kurz oder lang dann endlich ein moderner Motor eingebaut wird.

    Man überlege sich einmal: 4 Zylinder, 203 PS, fast 200 g/km CO2 (!), Realverbrauch um 10 l/100 km. Und das in einem 2010/2011 Modell. Und das von einem Hersteller, der insbesondere eine umweltbewußte und intellektuell besser ausgestattete Klientel bedient.

    Da bieten andere Hersteller weit Besseres!

    Ich habe unter anderem auch einen 1991 SAAB 900 Turbo, ungetunt, aber Turbo-Limiter ausgetrickst. Dieser relative alte, aber buchstäblich unzerstörbare 4-Zylinder-Motor liefert 200 PS, stößt gemessene 210 g/km CO2 aus und verbraucht durchschnittlich 9 l/100 km. Außerdem ist er kettengesteuert, was den leidigen Zahnriemen eliminiert.

    Nur das Teil ist schon 20 Jahre alt!

    Wenn ich dann in meinen Citroen einsteige, vergesse ich jeden Volvo und habe auch ein weniger schlechtes Umwelt-Gewissen.

    Also Volvo kann nur besser werden.
  6. #6

    Irre

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    .... gefallen haben mir die Kisten noch nie, und nun gehört das auch noch den Chinesen... die weiden die Firma doch nur aus, bauen die Produktionsanlagen in Schweden ab und in China auf, und schicken die Leute da in die Arbeitslosigkeit. Geely ist nur an den Produktionsanlagen interessiert um seine Produkte zu verbessern.
    Die Kiste ist ein überteuerter Ford Mondeo, das klassische Wegwerfauto. Keine Ahnung wer sich sowas antut...
    Kleinwagenaufhängung, Zahnriemen, dünnstes Blech und Glas, Stossfänger aus Styropor und Porzellan...
    Volvo als Marke ist genauso beschädigt wie die von den andern Hersteller kurzlebiger Massenware VW, Audi, Saab, Jaguar etc.
  7. #7

    Zu optimistisch

    Volvo ist schwer angeschlagen. Die Marke steht zwar immer noch für Sicherheit, aber sicherlich nicht für Umweltbewusstsein. Das hat Ford gründlich verbockt, vor allem mit dem XC90.

    Jetzt hat Volvo ein wenig in Design und schicke Details investiert, aber für bessere Motoren hat das Geld nicht gereicht. Das ist aber der Punkt, bei dem die Chinesen auch nichts zu bieten haben.

    Als ehemaliger Volvo-Besitzer ist die Produktpalette für mich nicht mehr interessant.
  8. #8

    Alles ziemlich richtig.

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Die Kiste ist ein überteuerter Ford Mondeo, das klassische Wegwerfauto. Keine Ahnung wer sich sowas antut...
    Kleinwagenaufhängung, Zahnriemen, dünnstes Blech und Glas, Stossfänger aus Styropor und Porzellan...
    Volvo als Marke ist genauso beschädigt wie die von den andern Hersteller kurzlebiger Massenware VW, Audi, Saab, Jaguar etc.
    Wenn ich mich an das erinnere, was GM aus SAAB gemacht hatte, treibt es mir als alten SAAB-Fan immer noch die Tränen in die Augen.

    Allerdings hatte FORD nicht ganz so übel gewütet. Jaguar wurde durchaus verbessert! Wenn ich mich z.B. an die Elektrik eines XJS erinnere, bekomme ich immer noch Albträume! Made by LUCAS - das schlimmste, das es je gab im Automobilbau. Fünf (!) Sicherungsboxen, das Auto war elektrisch links und rechts separat verkabelt, mit bestimmten "Crossovers". Da es schon im zweiten Betriebsjahr fast unvermeidbar war, auf tagelange Fehlersuche zu gehen, weil dank Lucas alle möglichen Macken auftauchten, war es damals durchaus wahr: Wer einen Jaguar fahren will, muß zwei kaufen - einer ist immer in der Werkstatt.

    Zumindest das hatte FORD in jahrelanger Arbeit auf Weltstandard bringen können.

    Ansonsten haben Sie aber Recht.
  9. #9

    Warten wir mal ab!

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    (...) Jetzt hat Volvo ein wenig in Design und schicke Details investiert, aber für bessere Motoren hat das Geld nicht gereicht. Das ist aber der Punkt, bei dem die Chinesen auch nichts zu bieten haben. (...)
    Entweder noch nicht oder sie kaufen Motoren vorübergehend woanders ein, z.B. in Frankreich, was ja durchaus nicht schlecht wäre!








TOP



TOP