Am liebsten fährt SPIEGEL-ONLINE-Leser Paolo Petersen mit seinem Volvo 960 an einen der Strände seiner Wahlheimat Los Angeles. Aber die Vorteile des Autos werden vor allem bei längere Strecken zurück. Zuweilen ist auch im sonnigen Kalifornien eine Sitzheizung recht praktisch.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...676794,00.html
Zitat: "Mein nächster wird wieder ein Volvo."
Nur dass Sie dann einen Ford haben bzw. neuerdings noch besser: einen chinesichen Geely oder wie immer die auch heißen...
Bis vor 2 Jahren fuhr ich einen der letzten echten Saabs (Bj 92). Das war mein bisher bestes Auto, aber ich würde nie auf die Idee kommen, einen der aktuellen "Opel Vectra mit Saab-Mantel" zu kaufen.
Mit einem VOLVO ist man immer gut aufgestellt. Die typischen Eigenschaften sind zutreffend herausgearbeitet, bis auf eine, nicht unmaßgebliche: das überaus entspannte Image.
Mit Volvo verhält es sich wie mit Mercedes:
Ab einer bestimmten Modellreihe haben die Rotstiftkommisare das Ruder übernommen und damit wurde alles schlechter. Große Volvo mit einer 3 stelligen Zahl in der Typbezeichnung und mit Heckantrieb kann man fast unbesehen kaufen.
Ein Volvo mit einem S, V oder anderen Buchstaben in der Typbezeichnung und Frontantrieb ist ein getarnter Ford oder Mitsubishi. Finger weg, denn das entspannte Image legt sich, wenn der Fahrer die Zornesröte im Gesicht hat, weil die Karre nichts taugt.
Ich hatte mal Mitte der achtziger Jahre einen Volvo, und das reicht mir fürs ganze Leben. Nie wieder Volvo! Ich möchte nicht mal in einem Volvo zum Friedhof gekarrt werden!
Fahre selber einen 945. Das ist mit das beste Auto, das ich jemals hatte. Wenn der mal platt sein sollte, kommt ein anderer 9er/ 7er absolut in Frage.
An dem Auto kann man viel selber machen und den Rest kriegt jeder Dorfschmied hin. Wobei sich das auch in Grenzen hält, die Dinger sind recht langlebig. Meiner hat über 300.000 km drauf und bis auf normale Verschleißteile fehlt sich fast nichts, auch innen ist er noch sehr gut beieinander. Des weiteren erkennt man ihn sofort auf dem Parkplatz unter den ganzen Micky-Maus-Autos aus Plastik.
Platz hat der ohne Ende, was wir da nicht schon alles hinten reingeschaufelt haben! Die Sitze sind wirklich einmalig, so bequem habe ich meinen Hintern noch nie in einem Auto gebettet.
Er säuft zwar einen guten Schluck mehr (Turbo läuft, Turbo säuft), aber wie der Herr, so's Gscherr und umsonst gibt's nix...
Ich oute mich mal als Fahrer eines Volvos mit V im Namen, genauer: einem getarnten Mitsubishi. Für's erste Auto überhaupt finde ich das doch ganz in Ordnung, selbst bezahlt hab ich den auch ;) aber ältere Modelle sollen unbedingt dazukommen. Volvo ist für mich eine Leidenschaft. Nur das nötige Kleingeld fehlt noch.
Selbst Ford und Mitsubishi sind Autos, mit denen man von A nach B kommen kann, kaum zu glauben. Sicher haben die Globalisierungsdeppen auch in Göteborg einiges an Qualitätseinbußen zu verantworten, aber die Motoren sind i.d.R. immer noch Eigengewächse. Und unselige Zukäufe gab es schon in den Siebzigern, siehe der berüchtigte Eurosechszylinder in den 260ern. Also halb so schlimm. Über meinen V70 kann ich jedenfalls nicht klagen und ich fahre seit 23 Jahren Volvo - immer noch entspannt.
Ich hatte einen 244 und 744 16V jeweils über 350 tkm mit Autogas (Gastank 130 Liter) gefahren. Die Grenznähe zu NL machte es möglich.
Das Platzangebot für die 5-köpfige Familie war prima. Man konnte einen dicken Wohnwagen ziehen. Die Wagen ließen sich leicht selbst reparieren. Werkstattbesuche fast null. Verschleißteile hielten sich sehr in Grenzen und waren bei freien Händlern sehr preiswert zu bekommen.
Weil jetzt nur noch 2 Personen zu bewegen sind, fahre ich einen kleinen Japaner. Den Volvo-Zeiten trauer ich hinterher.
hackyy